neXt - In der neuen Sci-fi-Serie greift eine KI nach der Weltherrschaft

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Mit neXt bringt der Fernsehsender Fox im nächsten Jahr eine neue Miniserie an den Start, die mit den Ängsten vor sich selbstständig weiterentwickelnden künstlichen Intelligenzen spielt. Dabei erinnert "Iliza" auffällig an die Sprachassistenten von Amazon und Co., wie der erste Trailer zeigt.

In neXt entwickelt eine von John Slattery (bekannt aus Mad Men) erschaffene künstliche Intelligenz ein Eigenleben und droht so, eine globale Katastrophe heraufzubeschwören. Denn in Form des smarten Lautsprechers Iliza ist diese bereits tief in die Leben der Men­schen eingedrungen. Mit der Hilfe eines Cybercrime-Agenten versucht ihr Schöpfer, die böse KI noch rechtzeitig zu stoppen.

In weiteren Rollen sind unter anderem Fernanda Andrade, Michael Mosley, Jason Butler Harner und Eve Harlow zu sehen. In den USA startet neXt irgendwann 2020, ein genaues Datum hat Fox noch nicht bekanntgegeben.
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Pfff, haben die Simpsons schon vor Jahren vorhergesagt, mit der Ultra House 3000 Folge.
 
No CTRL, No ESC :-)
 
Die einzige Angst, die ich hier mal wieder habe, ist dass Technik, ähnlich wie bei CSI Cyber und anderen Witzformaten wieder mal völlig falsch dargestellt wird.
Bei der ersten IP Adresse, die wie 645.457.142.789 aussieht, ist die Glaubhaftigkeit dahin.

Bisher hat das wohl nur Mr Robot halbwegs realistisch hinbekommen. Entweder das, oder komplette Übertreibung wie "Hack the Gibson", ist beides fein. Jedoch zu versuchen, glaubhaft daher zu kommen und dann Pseudotech auf den Bildschirmen zu zeigen, das ist was ich nicht mag.
 
@Thunderbyte: Jetzt seh das mal nicht so eng.
Den weingsten ist der Aufbau einer IP-Adresse bekannt.
Das ist ein Unterhaltungsfilm und keine Dokumentation.
Thema ist, KI übernimmt die Welt. Wie eine IP-Adresse aussieht ist hierbei vollkommen irrelevant.
Nach deiner Einstellung dürftest du überhaupt keinen SciFi-Film schauen.
Das FI steht übrigens für Fiction und nicht Simulation.
 
@PiaggioX8: Ich kann und lasse mich sehr gerne auf (Science) Fiction ein und lasse mich sehr gerne unterhalten. Dabei können gerne auch abgefahrene Sachen passieren, die aber in einer möglichen, manchmal dystopischen, manchmal optimistischen Zukunft spielen könnten. Je "zukünftiger" oder fiktionaler, umso mehr kann man durchgehen lassen (Zeitreise, Beamen, was weiss ich).

Wenn aber so etwas alltägliches und "heutiges" wie eine IP Adresse technisch schlicht nicht möglich (ein Beispiel von vielen "billigen" Störungen) ist (siehe unten), dann ist das für mich eine Störung der https://en.wikipedia.org/wiki/Suspension_of_disbelief , die bei Science Fiction und Fantasy aber so essentiell ist.

Dazu zählen übrigens auch generell bei englischsprachigem Material, wenn (fremdsprachige, untertitelte) deutsche Passagen von den Schauspielern sehr schlecht ausgesprochen werden, oder Schilder / Text falsch übersetzt ist (haben die das in Google Translate eingegeben, bevor sies vom Praktikanten ausdrucken ließen?).

Vielleicht bin ich da etwas pedantisch. Aber m.E. schafft gute Fiction eben genau das: ultrafortgeschrittene Technik halbwegs glaubwürdig rüberbringen (oder halt gar nicht so genau erklären). Star Trek macht das (obwohl deutlich mehr Fiction) für mich z.B. besser als z.B. CSI Cyber, der für mich in dieser Hinsicht allerschlechtesten Serie.
 
@PiaggioX8: Man muss auch bei einem SciFi-Film zwischen Sachen unterscheiden, die es tatsächlich gibt und den erfundenen Sachen. Und Kunst besteht darin, alles so darzustellen, dass der Zuschauer das Gefühl bekommt, dass es tatsächlich so sein könnte, dabei ist es nicht besonders hilfreich die tatsächlich vorhandenen Sachen offensichtlich falsch darzustellen. Die Serie spielt ja auch nicht irgendwo im Weltraum oder auf einem anderen Planeten oder in extrem ferner Zukunft und es gibt auch keinen anderen plausiblen Grund, wieso eine IPv4-Adresse plötzlich länger als 4 Bytes sein sollte. Also wirkt die Stelle auf jeden, der etwas Ahnung hat, erstmal verstörend.
Wäre das hingegen tatsächlich auf einem anderen Planeten, auf dem Menschen vor Zig oder Hunderten Jahren gelandet sind und dort unabhängig die mitgebrachte Technik weiterentwickelt hätten, wäre auch die IP 42536.1829.193.26589 kein Problem gewesen, denn es spricht nichts dagegen, dass die eben bei der Entwicklung ihrer Technik irgendwann statt auf IPv6 nach unserer Art, auf 8 Byte lange IPvPlanetderAffen-Adressen umgestiegen sind und die alte Schreibweise beibehalten haben. Es muss halt einen plausiblen Grund für die Abweichung geben, dann stört sowas auch niemanden.

Edit: naja, Thunderbyte hat das sogar noch besser erklärt, ich sollte wohl öfter die Seite aktualisieren. Punkt ist, es muss glaubwürdig sein.
 
@Thunderbyte: Schaltest du auch Filme/Serien aus in denen Telefonnummern mit "555" beginnen?
Das ist auch unrealistisch, aber exakt so gewollt, weil es diese Vorwahl in der Realität nicht gibt und somit Verwechslungen ausgeschlossen sind.
Anstatt also hochnäsig die Qualität eines Films oder einer Serie an einer RICHTIG aufgebauten aber mit falschen Zahlen versehenen IP-Adresse zu beurteilen, könntest du ja mal so schlau sein, dich zu fragen, ob die falschen Zahlen womöglich sogar Absicht sind, damit es keine (unerwünschte) Entsprechung in der Realität gibt...
 
@AhnungslosER: Diese Vorwahl gibt es zwar nicht, weil sie eben speziell für Filmzwecke reserviert ist, es spricht aber zumindest theoretisch nichts dagegen, dass es sich um eine funktionierende Vorwahl handeln könnte, 551 (New Jersey), 557 (Missouri) und 559 (Kalifornien) sind durchaus funktionierende Vorwahnummern in den USA. Die IP 645.457.142.789 kann es hingegen nicht mal theoretisch geben, das ist der Unterschied. Die ist also auch nicht richtig aufgebaut wie du sagst, da alles über 255 nicht möglich ist. Um eine unerwünschte/problematische Entsprechung in der Realität zu vermeiden wurde auch irgendwas mit 192.168.xxx.xxx gehen (oder irgendwas aus den anderen LAN-Bereichen), für Leute, die mit IP-Adressen nix anfangen können, wurde es keinen Unterschied machen und mir wurde sich nicht jedesmal der Magen umdrehen, wenn ich sowas sehe. Ganz ehrlich, wenn da z.B. 169.254.174.155 stehen wurde, wäre es mir beim entspannten Filmschauen vermutlich nicht aufgefallen, dass es sich um eine Zeroconf-Adresse handelt, wenn da aber Werte über 255 stehen, gehen bei mir sofort die Alarmglocken an. Und gerade bei einer solchen Serie dürfte der Anteil von Leuten, die mit IP-Adressen etwas anfangen können, überdurchschnittlich hoch sein.
 
@Link: Jep, das ist genau mein Punkt. Da bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht. ;)
 
FOX, wird wahrscheinlich schneller abgesetzt, als jemand dort "Season 2?" fragen kann.
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