Inferno: Kurz vor dem Scheitern an der Komplexität
Das Popcorn-Kino läuft ab Donnerstag pünktlich zum inzwischen eingesetzten Herbstwetter zu seiner Hochform auf. Zum dritten Mal darf man Tom Hanks dabei zusehen, wie er sich in der Rolle des Robert Langdon im Eildurchmarsch durch die Mysterien der Weltgeschichte hangelt, um ein ganz aktuelles und bedrohliches Phänomen zu bewältigen.
Das geschieht in der dritten Verfilmung der Buchreihe von Dan Brown. "Inferno" ist eigentlich das vierte Buch der Langdon-Reihe. Die Nummer Drei wurde aber ausgelassen - vermutlich weil "The Lost Symbol" hauptsächlich in der US-Bundeshauptstadt Washington, D.C, spielt und diese Kulisse nicht gerade originell genug ist, um sich würdig in die gewohnte Bilderflut aus den historischen Metropolen Europas und Vorderasiens einzureihen.
Fans der beiden vorhergehenden Brown-Verfilmungen müssen sich allerdings darauf einstellen, dass sie zumindest in Sachen Dynamik nicht die gewohnte Kost vorgesetzt bekommen. Inferno kommt von Beginn an mit einem deutlichen Hang zum Action-Film daher. Die Zeiten einer sanften Einführung in ein komplexes Puzzle sind vorbei.
Inhaltlich ist den Drehbuchschreibern inzwischen immer deutlicher anzumerken, dass es ihnen zunehmend schwer fällt, die Komplexität der nicht gerade kurz gehaltenen Bücher in ein Skript zu verpacken, das in eine halbwegs normale Spielfilmlänge hineinpasst. Das dürfte insbesondere jenen auffallen, die die Buchvorlage bereits gelesen haben und sich nun etwas verwundert die Augen darüber reiben, wie die Protagonisten denn ohne eine Herleitung plötzlich auf bestimmte Ideen kommen.
So ging es denn auch unserem Kollegen Lutz Herkner, der es dann doch empfiehlt, das Buch nach dem Kinobesuch in die Hand zu nehmen. Denn dann kann man sich wesentlich stärker an der wilden Jagd durch tolle Städte erfreuen, die wieder einmal in grandiosen Bildern präsentiert werden.
Mehr von Lutz: Filmkritik auf moviwatch.de MoviWatch auf YouTube
Das geschieht in der dritten Verfilmung der Buchreihe von Dan Brown. "Inferno" ist eigentlich das vierte Buch der Langdon-Reihe. Die Nummer Drei wurde aber ausgelassen - vermutlich weil "The Lost Symbol" hauptsächlich in der US-Bundeshauptstadt Washington, D.C, spielt und diese Kulisse nicht gerade originell genug ist, um sich würdig in die gewohnte Bilderflut aus den historischen Metropolen Europas und Vorderasiens einzureihen.
Fans der beiden vorhergehenden Brown-Verfilmungen müssen sich allerdings darauf einstellen, dass sie zumindest in Sachen Dynamik nicht die gewohnte Kost vorgesetzt bekommen. Inferno kommt von Beginn an mit einem deutlichen Hang zum Action-Film daher. Die Zeiten einer sanften Einführung in ein komplexes Puzzle sind vorbei.
Inhaltlich ist den Drehbuchschreibern inzwischen immer deutlicher anzumerken, dass es ihnen zunehmend schwer fällt, die Komplexität der nicht gerade kurz gehaltenen Bücher in ein Skript zu verpacken, das in eine halbwegs normale Spielfilmlänge hineinpasst. Das dürfte insbesondere jenen auffallen, die die Buchvorlage bereits gelesen haben und sich nun etwas verwundert die Augen darüber reiben, wie die Protagonisten denn ohne eine Herleitung plötzlich auf bestimmte Ideen kommen.
So ging es denn auch unserem Kollegen Lutz Herkner, der es dann doch empfiehlt, das Buch nach dem Kinobesuch in die Hand zu nehmen. Denn dann kann man sich wesentlich stärker an der wilden Jagd durch tolle Städte erfreuen, die wieder einmal in grandiosen Bildern präsentiert werden.
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