Deepwater Horizon: Wenn Mensch und Technik maximal versagen

Wenn euch die beginnende Weihnachtszeit zu viel Heile-Welt-Stimmung mitbringt, bekommt ihr mit inzwischen traditioneller Sicherheit im Kino bei Bedarf das volle Gegenprogramm geliefert. In diesem Jahr sogar mit einer Verfilmung einer der größten echten Katastrophen, die die vergangenen Jahre in der westlichen Welt zu bieten hatten.

Der Name ist Programm: "Deepwater Horizon". Der Film dreht sich um die gleichnamige Bohrplattform im Golf von Mexiko, auf der es Anfang des Jahres 2010 zu einem großen Unfall kam. In der Folge sank die Plattform und es gelang über lange Zeit nicht, das angebohrte Ölfeld wieder zu schließen. Die Katastrophe kostete direkt elf Mitarbeitern auf der Plattform das Leben, hinzu kam eine der größten Umweltkatastrophen der letzten Jahre.

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Die Geschichte wurde jetzt von Peter Berg verfilmt. In der Hauptrolle ist Mark Wahlberg zu sehen. Der Film erntete viel Lob für seine gelungene Gratwanderung, auf der einen Seite eine spannende Geschichte zu erzählen und auf der anderen sehr dicht an den realen Ereignissen zu bleiben und die Katastrophe nicht reißerisch auszubeuten. Dieser Einschätzung kann sich unser Kollege Lutz Herkner nur anschließen.

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