Dark-"Nachfolger" 1899: Netflix cancelt die deutsche Mystery-Serie

Dark war einer der ganz großen Netflix-Hits der vergangenen Jahre und machte deutsche Produktionen in den USA populär. Damit war die Serie durchaus Wegbereiter für andere internationale Inhalte. Das Nachfolgeprojekt 1899 hatte weniger Glück bzw. ... mehr... DesignPickle, Streaming, Logo, Video, Netflix, Tv, Fernsehen, Stream, Videoplattform, Serie, Serien, Filme, Streamingportal, Videostreaming, Netflix Deutschland, Netflix Logo, Binge Watching, Netflix Originals Streaming, Logo, Video, Netflix, Tv, Fernsehen, Stream, Videoplattform, Serie, Serien, Filme, Streamingportal, Videostreaming, Netflix Deutschland, Netflix Logo, Binge Watching, Netflix Originals

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Naja Typisch netflix halt.
 
Sehr schade eigentlich. Gut nach der ersten und zweiten Folge war ich auch etwas unentschlossen ob ich weiter schaue, aber dann war es richtig gut. Gerade nach dem Cliffhanger sollte es unbedingt weiter gehen.
 
Netflix - wenn es kein Hype wird, wird es eingestellt. Diese Ausrichtung gefällt mir leider immer weniger.
 
Dark habe ich verschlungen, 1899 war mir nach 10 Minuten schon langweilig. 2 Folgen durchgekämpft, dann abgebrochen. Nullinger gezündet.
 
Bin für ein Gesetz, dass alle Serien einen Abschluss haben müssen und sei es auch nur in einem Abschlussfilm. Wer eine Serie produziert, muss einen Abschluss in die Kosten mit einkalkulieren. Punkt. Aber von 10 Serien, die auf Streaming-Portalen starten, insbesondere Netflix, werden, ich schätze jetzt mal, 7 ohne wirklichen Abschluss eingestampft... das nervt nicht nur, sondern fühlt sich für mich persönlich schon wie Betrug am Kunden an. Man abonniert einen Dienst, teilweise über Monate, weil eine Serie nur wöchentliche Folgen bringt, wirft dem Dienst damit teilweise richtig Geld in den Rachen, bekommt aber nur eine große Bibliothek an Cliffhangern... Ich möchte die Bücherei mal sehen, die sich lange über Wasser halten kann, wenn sie bei 7 von 10 Büchern einfach das Ende weglässt. Da fängt doch keiner erst das Lesen an. Beim Streaming ist nur das Problem, eben auch weil alles gestaffelt kommt, wir wissen anfangs noch gar nicht, ob es ein Ende geben wird. Das ist fast wie Glücksspiel. Und ich finde, da muss der Kunde eine Sicherheit haben, dass das Produkt am Ende auch "vollständig" ist.
 
@venture: Das "Produkt" ist aber in diesem Fall nicht die Serie, sondern der Streaming Service. Ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst, jedoch hingt der Vergleich mit der Bibliothek.

Es ist auch kein Betrug am Kunden, denn das Ende eine (aktuellen) Serie hat ja zum Zeitpunkt des Abo-Abschlusses nicht existiert.

Was mich viel mehr nervt als all die gecancelten Schrott-Serien ist wenn komplette Serien einfach nicht mehr verfügbar sind, weil ein anderer Streaming-Service sich die Lizenzen eingekrallt hat. Ich hab so um die 50 Serien in Hulu, die ich nie zu sehen bekam, weil sie jetzt nur noch auf Paramount oder Disney verfügbar sind.
 
@Junner2003: Wobei eine Serien auf mehrere Staffeln auszulegen ohne dass die weiteren bereits bestellt sind, ist halt schon etwas "interessant".
Daher wäre es schon gut, wenn es da Regularien gäbe, wo entweder ein Deal über mehrere Staffeln existieren muss, die Serie einfach mehr Folgen in der Staffel hat damit die Staffel endet oder irgendeine Form von einem Ende besitzen, das gewünschte "True Ending" der Schöpfer aber erst in den kommenden vorhanden ist.
Wird auch in einigen Serien praktiziert, aber eher im Ermessen der jeweiligen Schöpfer statt aufgrund von Regeln.

Ist aber nicht erst eine Problematik seit den Streaming-Anbietern und gab's ja immer wieder mal. Als Kind war ich z. B. traurig, dass es nie ein richtiges Ende zu ALF gab.

Ich bezweifle jedoch, dass sowas wirklich realisiert wird, dafür ist die derzeitige Art & Weise einfach zu etabliert.
 
@venture: Es gibt kein Grundrecht auf Unterhaltung. Und wenn eine Serie den Aufwand zu produzieren nicht mehr lohnt, wird sie halt eingestampft. Auch Netflix hat kein Geld zu verschenken. Ich wüsste auch keinen Grund, warum davon der Sinn des Lebens abhängen sollte und warum da eine gesetzliche Pflicht heraufbeschwört wird. Wenn Du zwingend abgeschlossene Storys brauchst, lies ein Buch.
 
@topsi.kret: Ich widerspreche dir da. Es gibt Kunst- und Kulturförderungsgesetze, also Gesetze, die die Förderung und auch damit verbunden bestimmte Verpflichtungen rund um Kunst und Kultur regeln. Filmische Erzeugnisse fallen da ebenfalls drunter. Netflix erhält nicht nur in den USA, sondern auch für ausländische Produktionen massenhaft Fördergelder aus den jeweiligen Ländern. Das Geld ist also willkommen, wenn Netflix mit der Serie wirtschaftlich Erfolg hat. Aber irgendwann, wenn eine Serie sogar noch gute Quote macht, aber Netflix nicht mehr passt, wird sie eingestampft, dann ist es auf einmal der rein wirtschaftliche Faktor seitens Netflix? Dass die Fördergelder aber aus Kulturabgaben und u.a. auch aus Steuermitteln kommen, welche die Bürger zahlen, wird vergessen. Ich finde alleine deswegen hat man schon das Recht gewisse Spielregeln für sowas aufzustellen. Oder, wenn denn alles so sehr am wirtschaftlichen Faktor bemessen wird, muss Netflix seine Filme und Serien demnächst halt komplett ohne Fördermittel produzieren. Netflix steht hier übrigens nur stellvertretend. Ich beziehe mich damit auf eigentlich alle Streaminganbieter bzw. eigentlich sogar auf nahezu alle Produktionen.
 
@venture: Die Fördergelder gehen nicht an Netflix sondern an die Produktionsfirmen, wenn überhaupt. Kannst Du versichern, dass für "1899" Fördergelder geflossen sind? Kannst Du mir eine Quelle nennen, wonach Netflix für jede in Auftrag gegebene Produktion Fördergelder bekommen hat, oder ist das wieder so ein "gehörtes" Bauchgefühl? Du tust ja gerade so, als ob jegliche Produktionen der Welt irgendwie aus Steuermitteln finanziert werden. Das ist mir alles zu pauschal. Und mit "es müsste ein gesetz geben" habe ich bei dem Thema eh so meine Probleme, denn Netflix und co gehören nicht zur Grundversorgung.
 
1. Mind. 1/4 der Produktionskosten für 1899 stammen aus deutschen Fördermitteln: "Satte 10 Millionen Euro gingen an die Produktionsfirma, damit diese die Netflix-Serie in Deutschland umsetzen kann. Diese 10 Millionen Euro sind eben die Höchstsumme für Förderungen einer Serie - und damit wird auch ein Stück weit klar, wie teuer "1899" ist. Bis zu einem Viertel der in Deutschland entstehenden Kosten können durch die Förderung abgedeckt werden, insgesamt kostet die Serie also mindestens 40 Millionen Euro. 2020 lag die Förderhöchstsumme noch bei vier Millionen Euro." (Quelle: https://www.dwdl.de/nachrichten/83682/netflixserie_1899_erhaelt_megafoerderung_aus_dem_gmpf/)
2. Nicht alles wird pauschal mit Fördermitteln produziert, aber das meiste. Das Erste was man bei der Umsetzung einer Produktion und dessen Finanzplanung macht ist, man guckt nach Fördertöpfen. Was denkst Du, wieso teilweise ein Film in so vielen verschiedenen Bundesländern oder Ländern gedreht wird? In jedem Bundesland oder Land gibt es eine eigene Filmförderanstalt. Drehst Du in deren Einzugsgebiet, kannst Du darüber Mittel beantragen. So sammelst Du Anstalt um Anstalt deine Fördermittel zusammen. Das ist die Realität der Filmwelt, nutze das System. Woher ich das weiß? Ich hab nen Master in Medienproduktion mit Ausrichtung auf Filmproduktion, Regie & Aufnahmeleitung... Solche Sachen sind Teil meines Gebiets.
3. Es gibt auch Gesetze, die nichts mit Dingen zu tun haben, die zur Grundversorgung gehören... Eigentlich sind Gesetze, die sich nur um Belange der Grundversorgung drehen ehr wenige... Die meisten Gesetze regulieren Bereiche und den Alltag... Ich wüsste gar nicht wo ich anfangen und aufhören sollte, so viele Gesetze gibt es, die nichts mit "Grundversorgung" zu tun haben, aber trotzdem diverse Dinge regeln.
 
@topsi.kret: Die beste Quelle, die ich auf die schnelle gefunden habe zu Fördergelder bei "1899" ist https://www.dwdl.de/nachrichten/83682/netflixserie_1899_erhaelt_megafoerderung_aus_dem_gmpf/ & von der Bundesregierung selbst -> https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/filmfoerderung-des-bundes-2021-gefragt-wie-nie-kulturstaatsministerin-roth-hilfsprogramme-haben-richtig-gut-gewirkt--2004646
Da erhielt die Produktionsfirma 10mio. (höchst mögliche Summe), was wohl bis zu einem Viertel der deutschen Kosten abdeckte laut dem Artikel. Gibt noch weitere, die dasselbe aussagen - gefunden durch "1899 fördergelder".

Netflix zahlt seit 2019/2020 selbst Fördergelder für Deutschland, was ein Prozentsatz des Umsatzes mit Serien aus Deutschland umgesetzt wird. Eine Quelle dafür ist z. B. https://www.golem.de/news/streaming-netflix-zahlt-in-deutsche-filmfoerderung-ein-1902-139432.html - genaue Zahlen hab ich auf die Schnelle aber nicht gefunden. Mit anderen Ländern gibt's sowas definitiv auch (bekannt sind mir hier aktuell Frankreich und Südkorea) - gefunden durch "netflix fördergelder deutschland".

Wie die Deals zwischen Netflix und Produktionsfirmen aussieht, war für mich schwierig auszumachen.

(Ja, dies untermauert eher deine Aussage, bin aber auch nicht der ursprüngliche Diskussionspartner und wollte lediglich etwas mit Quellen aushelfen :-) )
 
@Tical2k: Ja, und wie da steht, geht das geld an die Produktionsfirma. Warum sollte Netflix nun gezwungen werden, den produzierten Kram abzunehmen bzw eine weitere Staffel in Auftrag zu geben? Und wenn Netflix selber einzahlt, ist ja doch nicht alles aus Steuergeldern. Ich sehe immernoch keinen grund, daraus einen Anspruch abzuleiten, dass die Serie (oder andere) zwingend weiter produziert werden sollten.
 
@venture: siehe meine Antwort an @Tical2k
 
@topsi.kret: Korrekt, hab ich im letzten Satz in Klammern auch ausgeführt und stand/steht nicht im Widerspruch zu deinem Beitrag :-)
Netflix sollte aus meiner Sicht definitiv nicht dazu gezwungen werden, ich persönlich würde da eh eher die Pflicht bei der Produktionsfirma sehen wie sie ihre Serien aufbereiten.
 
@Tical2k: Ah okay, ja so würde ich das auch sehen. Bzw sollten Fördergelder erst dann vollständiog vergeben werden, wenn das Gesamtkonzept der Serie oder des Filmes durch die Produktionsfirma vorgestellt wurde.
 
@venture: Wer die Sicherheit haben will, wartet einfach ab bis es eine Staffel 2 oder 3 gibt und guckt erst dann oder lebt eben damit, daß Serien auch mal eingestellt werden. Bei den Game of Thrones Büchern warten die Fans auch schon seit Jahren auf ein neues Buch und ob und wann es kommt, weiß auch keiner. Da würde aber auch niemand auf die Idee kommen jetzt ein Gesetz zu fordern.
 
@sav: Ich bin jetzt kein GOT-Zuschauer bzw. Leser, deswegen korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege. Aber die Bücher als solche stellen für sich doch in der Regel geschlossene Erzählstränge dar, oder nicht? Dann wäre ein Buch ja trotzdem für sich abgeschlossen. Bei Serien werden Stränge oft über mehrere Staffeln hinweg gehalten und bleiben dann oft am Ende unaufgelöst. Theoretisch aber stimme ich dir zu. Im Prinzip müsste es dann sowas vergleichbares auch für Bücher geben ;-) Bin allerdings mehr der Serien-Junkie, deswegen war mein Fokus vielleicht etwas zur Flimmerkiste verrutscht ;-)
 
Seit Jahren zahlt es sich überhaupt nicht mehr aus eine angekündigte Serie überhaupt anfangen zu sehen - solange nicht 3 oder 4 Staffeln verfügbar sind oder die Story zu Ende erzählt wurde.

Die Serie ist sicher ein Hit - aber erst wenn diese auch zu Ende erzählt wurde.

Ich habe Staffel 1 gesehen und hat mich total überzeugt und empfehle sie weiter. Damit ist jetzt Schluss. Ich bereue sie überhaupt gesehen zu haben - weil sie verdammt gut ist

Wednesday - habe ich angefangen - ich lasse es. Ab 3 Staffel zahlt es sich bestimmt aus die Serie anzusehen.

Nicht nur Serien - auch Filmreihen wie Prequels oder ähnliche Reboots die ständig nicht zu Ende erzählt werden weil abgesetzt..
 
@Jimbimbim: Falls es dir hilft: Die erste Staffel von Wednesday ist erst einmal in sich geschlossen. Weitere Staffeln können so immer noch folgen und werden damit gleichzeitig nicht ausgeschlossen.
So eine Art bevorzuge ich bei den relativ kurzen Staffeln mittlerweile deutlich mehr.
 
Netflix vergrault die Kunden immer mehr...
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