iPhone 6: Fehlendes 32-Gigabyte-Modell bringt Apple Milliarden
Bei der Vorstellung der neuen iPhone-Generation tauchte vielfach die Frage auf, warum Apple in der kleinsten Konfiguration bei 16 Gigabyte Speicherplatz blieb. Ein Branchenkenner hat sich nun einmal verschiedene Daten angesehen und kann eine sehr klare Antwort geben.
In der aktuellen iPhone-Linie ist kein Modell mit 32 Gigabyte Flash zu finden. Nach dem Einstiegsmodell mit 16 Gigabyte folgt gleich die Version mit 64 Gigabyte und für sehr speicherplatzhungrige Nutzer bietet der Hersteller noch eine Fassung mit 128 Gigabyte an. Diese Aufteilung ist keineswegs einer Laune des Apple-Managements entsprungen, sondern folgt einer sehr scharfen wirtschaftlichen Kalkulation.
Der Analyst Neil Cybart von Above Avalon hat eine ganze Reihe von Daten über Apples Geschäft und aus der Marktforschung zusammengetragen und die Sache durchgerechnet. Er kam zu dem Ergebnis, dass es Apple über ein ganzes Jahr gesehen etwa satte 3 Milliarden Dollar mehr einbringt, genau diese Spezifikationen anzubieten, statt schon das kleinste Modell mit 32 Gigabyte Speicher anzubieten oder zumindest einen entsprechenden Zwischenschritt einzubauen.
Traditionell bietet das Unternehmen von den vielen Produkten drei verschiedene Ausstattungsstufen an - und auf keinen Fall mehr. Würde man nun das Einsteiger-Gerät bereits mit 32 Gigabyte anbieten, würde sich dies nicht nur in der Preisstruktur niederschlagen, wenn nicht beim kleinsten Modell durch den Einbau zusätzlichen Platzes die Marge geringer ausfallen soll.
Viel gewichtiger ist hingegen der Anreiz für die Kunden, statt dem Einsteiger-, das Mittelklassemodell auszuwählen. Der Sprung von 16 auf 64 Gigabyte bringt viel mehr Nutzer dazu, die hundert Dollar für die nächste Stufe mehr zu investieren, als bei einem Schritt von 32 auf 64 Gigabyte. Wie stark dieser Effekt laut Cybart ist, zeigt sich in der Tatsache, dass das 64-Gigabyte-Modell wohl die stärksten Verkaufszahlen erreichen dürfte und damit sogar das preiswerteste Gerät hinter sich lässt.
Der Analyst Neil Cybart von Above Avalon hat eine ganze Reihe von Daten über Apples Geschäft und aus der Marktforschung zusammengetragen und die Sache durchgerechnet. Er kam zu dem Ergebnis, dass es Apple über ein ganzes Jahr gesehen etwa satte 3 Milliarden Dollar mehr einbringt, genau diese Spezifikationen anzubieten, statt schon das kleinste Modell mit 32 Gigabyte Speicher anzubieten oder zumindest einen entsprechenden Zwischenschritt einzubauen.
Traditionell bietet das Unternehmen von den vielen Produkten drei verschiedene Ausstattungsstufen an - und auf keinen Fall mehr. Würde man nun das Einsteiger-Gerät bereits mit 32 Gigabyte anbieten, würde sich dies nicht nur in der Preisstruktur niederschlagen, wenn nicht beim kleinsten Modell durch den Einbau zusätzlichen Platzes die Marge geringer ausfallen soll.
Viel gewichtiger ist hingegen der Anreiz für die Kunden, statt dem Einsteiger-, das Mittelklassemodell auszuwählen. Der Sprung von 16 auf 64 Gigabyte bringt viel mehr Nutzer dazu, die hundert Dollar für die nächste Stufe mehr zu investieren, als bei einem Schritt von 32 auf 64 Gigabyte. Wie stark dieser Effekt laut Cybart ist, zeigt sich in der Tatsache, dass das 64-Gigabyte-Modell wohl die stärksten Verkaufszahlen erreichen dürfte und damit sogar das preiswerteste Gerät hinter sich lässt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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