CeBIT: Wenig Besucher - aber sehr viel Geld
Die Branchenmesse CeBIT blieb in diesem Jahr teilweise hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. Das hält diese allerdings nicht davon ab, sie als ein rundum gelungenes Event zu feiern.
"Der Neustart der CeBIT ist voll gelungen. Das Business-Konzept greift", sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, heute in Hannover. Erstmals hatte man die CeBIT in diesem Jahr mit klarem Fokus auf den Fachbesucher ausgerichtet. Um den rein privat interessierten vom Ausflug auf die Messe abzuhalten, machte man die Tickets deutlich teurer, nahm kein Wochenende mehr mit und ließ niemanden unter 16 Jahren aufs Gelände.
"Unsere eindeutige Positionierung zeigt bei der Besucherstruktur deutliche Wirkung: 92 Prozent der Besucher sind IT-Professionals. Jeder Dritte kommt aus dem Top-Management seines Unternehmens. Mehr als ein Viertel der CeBIT-Gäste reist aus dem Ausland nach Hannover", zog Frese Bilanz.
Dies wirkte sich natürlich auf die Besucherzahlen aus. Strömten vor einigen Jahren noch weit über 400.000 Menschen durch die Tore, waren es jetzt nur noch 210.000. Der Rückgang war damit stärker als erwartet. Nur 90 Prozent des Ziels wurden hier erreicht. Allerdings verwies die CeBIT-Leitung auf das wirtschaftliche Ergebnis der Messe: "Die Summe der Investitionen, die auf der CeBIT beschlossen wurden, ist um beachtliche 25 Prozent auf rund 25 Milliarden Euro gestiegen", sagte Freese.
Die Neuausrichtung der Veranstaltung war dringend notwendig geworden. Denn das bisherige Konzept lief immer schlechter. Während früher noch viele Menschen nach Hannover kamen, um sich über die Neuheiten im IT-Bereich zu informieren, tun sie dies heute meist im Internet. Auch bei den Unternehmen hat sich der Fokus verschoben. Insbesondere der Mobile World Congress, aber auch die CES zogen verstärkt die Aufmerksamkeit und die Produktstarts auf sich.
Daher konnte man sich nun durchringen, die CeBIT zu dem zu machen, wovon man schon seit Jahren redete: Eine klare Fachveranstaltung, auf der quasi nur noch potenzielle Geschäftspartner zusammengeführt werden.
"Unsere eindeutige Positionierung zeigt bei der Besucherstruktur deutliche Wirkung: 92 Prozent der Besucher sind IT-Professionals. Jeder Dritte kommt aus dem Top-Management seines Unternehmens. Mehr als ein Viertel der CeBIT-Gäste reist aus dem Ausland nach Hannover", zog Frese Bilanz.
Dies wirkte sich natürlich auf die Besucherzahlen aus. Strömten vor einigen Jahren noch weit über 400.000 Menschen durch die Tore, waren es jetzt nur noch 210.000. Der Rückgang war damit stärker als erwartet. Nur 90 Prozent des Ziels wurden hier erreicht. Allerdings verwies die CeBIT-Leitung auf das wirtschaftliche Ergebnis der Messe: "Die Summe der Investitionen, die auf der CeBIT beschlossen wurden, ist um beachtliche 25 Prozent auf rund 25 Milliarden Euro gestiegen", sagte Freese.
Die Neuausrichtung der Veranstaltung war dringend notwendig geworden. Denn das bisherige Konzept lief immer schlechter. Während früher noch viele Menschen nach Hannover kamen, um sich über die Neuheiten im IT-Bereich zu informieren, tun sie dies heute meist im Internet. Auch bei den Unternehmen hat sich der Fokus verschoben. Insbesondere der Mobile World Congress, aber auch die CES zogen verstärkt die Aufmerksamkeit und die Produktstarts auf sich.
Daher konnte man sich nun durchringen, die CeBIT zu dem zu machen, wovon man schon seit Jahren redete: Eine klare Fachveranstaltung, auf der quasi nur noch potenzielle Geschäftspartner zusammengeführt werden.
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