Lockerung der Aktivierung von Windows XP

Da Microsoft sehr viel Kritik wegen der Zwangsregistrierung einstecken musste, scheint der Software-Riese jetzt darauf zu reagieren. Anders kann man sich die Änderungen der Aktivierung von Windows XP, die bekannt gegeben wurden, nicht erklären. So sollen vor allem Besitzer einer OEM-Version sich freuen dürfen, denn ihnen soll es möglich sein, so viele Hardware-Komponenten austauschen zu können, wie sie wollen.

Laut Paul Thurrot, dem Microsoft-Kenner, soll die OEM-Version von Windows XP viel großzügiger auf Hardware-Änderungen reagieren, als die ganze Zeit angenommen wurde. Die WPA (Windows Produkt Aktivierung) soll demnach an das Bios des Computers gebunden sein und damit macht ein Tausch der Hardware keine Probleme, solange nicht das Mainboard gewechselt wird. In der Theorie soll man sogar das Mainboard tauschen können, wenn es vom gleichen Hersteller kommt.

Auch für User, die ihr bestehenden Windows mit einer Update Version von Windows XP aufrüsten wollen, soll die WPA Änderungen erfahren. Demnach sollen dann sechs Hardware-Komponenten getauscht werden können, statt wie bisher nur vier, bevor man Windows XP erneut aktivieren muss. Als Vorrausetzung nannte Paul Thurrot aber das Vorhandensein einer Netzwerkkarte im Computer.

In Nordamerika wird ab dem 14. September, das Call-Center für die Aktivierung von Windows XP dann rund um die Uhr (Montag-Sonntag) besetzt sein. Und Microsoft verspricht, das niemand, der Windows XP aktivieren (oder reaktivieren) will, länger als 10 Minuten warten muss. Doch das ist eigentlich auch noch eine ganz schön lange Zeit (meiner Meinung nach).

Quelle: pcwelt.de



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