Ein Skandal? MS versieht WindowsXP mit personenbezogenen Stempeln.
Diesem Artikel zufolge hat man in Redmond die den Betatestern zum Download zur Verfügung gestellten Evaluierungskopien mit einer Art "Wasserzeichen" versehen. Im Header einer jeden mit Hilfe des ISO-Images erstellten CD findet sich eine sog. "UUIDREF"-Nummer. So weit, so gut. Das Besondere an dieser Nummer ist jedoch, dass sie offensichtlich für jeden Betatester einzigartig ist. Es lässt sich also zu einem späteren Zeitpunkt ganz bequem feststellen, welche Beta-ID (und damit welcher Betatester!) diese Image-Datei vom Microsoft Beta-Server heruntergeladen hat.
Vor dem Hintergrund der "Leak-Schwemme" die in letzter Zeit den IRC quasi überflutet hat, erscheint diese Maßnahme schon geradezu konsequent. Fragt man sich, woher alle diese illegalen Kopien stammen, so bleiben nur zwei Personenkreise übrig: Die offiziellen Betatester und - vor allem bei den "Daily Builds", die nicht einmal der Masse der Tester zur Verfügung standen - natürlich die Microsoft-Angestellten!
Wen will Microsoft mit dieser Massnahme kontrollieren? Und...hätte man die offiziellen Tester von dieser Maßnahme nicht von vornherein informieren müssen?
Letzteres ist angeblich nicht geschehen. Das "non-disclosure agreement" verbietet zwar ausdrücklich die Weitergabe von zu testender Software, aber ist Microsoft mit diesem Schritt nicht eben diesen einen zu weit gegangen?
Angesicht der bereits jetzt schon erhitzten Gemüter bezgl. der WPA könnte diese Meldung noch für weiteren Zündstoff sorgen...
Direkt zum Artikel auf WinInfo
Vor dem Hintergrund der "Leak-Schwemme" die in letzter Zeit den IRC quasi überflutet hat, erscheint diese Maßnahme schon geradezu konsequent. Fragt man sich, woher alle diese illegalen Kopien stammen, so bleiben nur zwei Personenkreise übrig: Die offiziellen Betatester und - vor allem bei den "Daily Builds", die nicht einmal der Masse der Tester zur Verfügung standen - natürlich die Microsoft-Angestellten!
Wen will Microsoft mit dieser Massnahme kontrollieren? Und...hätte man die offiziellen Tester von dieser Maßnahme nicht von vornherein informieren müssen?
Letzteres ist angeblich nicht geschehen. Das "non-disclosure agreement" verbietet zwar ausdrücklich die Weitergabe von zu testender Software, aber ist Microsoft mit diesem Schritt nicht eben diesen einen zu weit gegangen?
Angesicht der bereits jetzt schon erhitzten Gemüter bezgl. der WPA könnte diese Meldung noch für weiteren Zündstoff sorgen...
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