Bose will 'jünger' werden:
Übernahme von Kopfhörermarke Skullcandy
Der amerikanische Audiospezialist Bose übernimmt den Kopfhörer-Hersteller Skullcandy. Durch den Zukauf will Bose mit der Marke Skullcandy ein breiteres Publikum im Consumer-Markt ansprechen. Bose-Technik soll künftig auch in Skullcandy-Produkten landen.
Allerdings bewegt sich Bose generell eher in einem Marktbereich, in dem man für seine Produkte einen gewissen Aufpreis gegenüber den Erzeugnissen anderer weniger bekannter Marken verlangt. Mit der Übernahme von Skullcandy will Bose nun nach Angaben von Unternehmenschefin Lila Snyder die Möglichkeit erlangen, mit einer weiteren Marke ein breiteres Publikum in den niedrigeren Preisbereichen anzusprechen.
Als nicht an der Börse notiertes Unternehmen in Privathand könne Bose es wagen, große und langfristige Investitionen zu tätigen, die neue Möglichkeiten für das Unternehmen eröffnen, wofür Skullcandy ein gutes Beispiel sei. Skullcandy habe über die Jahre eine gut gedeihende Marke etabliert, weshalb Bose gute Chancen dafür sehe, mit neuen Produkten und Erlebnissen mehr Kunden in aller Welt anzusprechen, hieß es weiter.
Skullcandy-Chef Brian Garofalow erklärte, dass der Verkauf des Unternehmens an Bose aus seiner Sicht ein Gewinn für die Fans der Marke darstellen dürfte. Bose wurde bereits 1964 gegründet und ist mittlerweile fast nur noch im Bereich der Consumer-Elektronik aktiv. Die Professional-Sparte, welche unter anderem die NASA und das US-Militär belieferte, wurde Anfang 2023 an einen Finanzinvestor verkauft.
Skullcandy besteht seit 2003 und hat seinen Hauptsitz im US-Bundesstaat Utah. Das Unternehmen richtet sich mit seinen Produkten an ein eher junges Publikum und bietet unter anderem auch Gaming-Headsets an. Die Firma wurde 2016 an eine private Investmentfirma verkauft, wobei damals knapp 200 Millionen Dollar (etwa 172 Millionen Euro) gezahlt wurden. Zwischen Bose und Skullcandy bestand schon seit einiger Zeit eine Technologiepartnerschaft.
Siehe auch:
- Der Audiohersteller Bose übernimmt die für Kopfhörer bekannte Marke Skullcandy
- Mit dem Kauf will Bose gezielt preisbewusstere Zielgruppen besser erreichen
- Finanzielle Details sowie konkrete Bedingungen der Übernahme bleiben geheim
- Skullcandy spricht vorrangig jüngere Nutzer sowie Gaming-Interessierte an
- Beide Audiounternehmen führten bereits zuvor eine Technologiepartnerschaft
Das alte Bose kauft das junge Skullcandy
Bose ist seit gut 60 Jahren im Markt für Audioprodukte aktiv und hat sich zuletzt unter anderem als Anbieter einer Reihe von attraktiven und leistungsfähigen Kopfhörern mit In- und Over-Ear-Design etabliert, bei denen eine starke aktive Geräuschunterdrückung auf Flügen und in anderen Situationen den Lärm einer lauten Umgebung ausblenden kann.Allerdings bewegt sich Bose generell eher in einem Marktbereich, in dem man für seine Produkte einen gewissen Aufpreis gegenüber den Erzeugnissen anderer weniger bekannter Marken verlangt. Mit der Übernahme von Skullcandy will Bose nun nach Angaben von Unternehmenschefin Lila Snyder die Möglichkeit erlangen, mit einer weiteren Marke ein breiteres Publikum in den niedrigeren Preisbereichen anzusprechen.
Details der Übernahme sind noch geheim
Noch haben weder Skullcandy noch Bose selbst irgendwelche Angaben zu den Bedingungen der Übernahme der erstgenannten Marke gemacht. Offen ist auch, wie viel Geld in welcher Form für die Übernahme gezahlt wird. Bose-CEO Snyder betonte aber, dass man mit dem Kauf von Skullcandy sein Markenportfolio ausbauen will.Als nicht an der Börse notiertes Unternehmen in Privathand könne Bose es wagen, große und langfristige Investitionen zu tätigen, die neue Möglichkeiten für das Unternehmen eröffnen, wofür Skullcandy ein gutes Beispiel sei. Skullcandy habe über die Jahre eine gut gedeihende Marke etabliert, weshalb Bose gute Chancen dafür sehe, mit neuen Produkten und Erlebnissen mehr Kunden in aller Welt anzusprechen, hieß es weiter.
Skullcandy-Chef Brian Garofalow erklärte, dass der Verkauf des Unternehmens an Bose aus seiner Sicht ein Gewinn für die Fans der Marke darstellen dürfte. Bose wurde bereits 1964 gegründet und ist mittlerweile fast nur noch im Bereich der Consumer-Elektronik aktiv. Die Professional-Sparte, welche unter anderem die NASA und das US-Militär belieferte, wurde Anfang 2023 an einen Finanzinvestor verkauft.
Skullcandy besteht seit 2003 und hat seinen Hauptsitz im US-Bundesstaat Utah. Das Unternehmen richtet sich mit seinen Produkten an ein eher junges Publikum und bietet unter anderem auch Gaming-Headsets an. Die Firma wurde 2016 an eine private Investmentfirma verkauft, wobei damals knapp 200 Millionen Dollar (etwa 172 Millionen Euro) gezahlt wurden. Zwischen Bose und Skullcandy bestand schon seit einiger Zeit eine Technologiepartnerschaft.
Siehe auch:
- Bose bringt neue Noise-Cancelling-Earbuds - mit USB-Kabelverbindung
- Bose Sport Open Earbuds: Leak zeigt neue Clip-On-Sportkopfhörer vorab
- Bose QuietComfort 2: Großer Leak zeigt neues Design und Farben
- Bose greift Sonos an, präsentiert Lautsprecher, Soundbar und Subwoofer
- Bose zwingt Kopfhörer-Besitzer per Firmware-Update zur App-Nutzung
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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