Metal-Gear-Vater Hideo Kojima kritisiert Sonys Disc-Ende scharf
@mike4001: Wäre eben eine Sache des Gesetzgebers. Wenn es Voraussetzung für den legalen Vertrieb digitaler Güter ist, ein solches Verfahren vorzuhalten, ist das kein Problem. Ein Hersteller geht zwar pleite, aber dann gehen nicht sofort die Server offline. Das passiert höchstens, wenn der Hersteller Insolvenzverschleppung betrieben hat, was ohnehin schon illegal ist.
Wenn der Gesetzgeber sagt: "Für den Vertrieb digitaler Güter muss eine Möglichkeit vorgehalten werden, die dem Kunden beim Abschalten eine private Archivierung ermöglicht“, dann würde selbst dann, wenn Sony insolvent gehen würde, niemals an einem einzigen Tag die gesamte Infrastruktur heruntergefahren werden. Und wenn der Hersteller diese Infrastruktur nur einkauft, kann der Gesetzgeber dasselbe festlegen: "Der Zugriff auf die Infrastruktur muss lange genug gewährleistet sein, damit dem Kunden zumindest noch eine Archivierung der Daten ermöglicht wird.“
Ja, die Dienstleister, die ganz hinten in der Kette stehen, werden das verhindern wollen, da im schlimmstmöglichen Szenario Kosten entstehen. Aber ganz ehrlich: Das würde doch nur selten passieren. Meist geht eine Firma pleite und die Verträge laufen zunächst weiter. Selbst wenn die Firma so insolvent ist, dass nicht mehr gezahlt werden kann, dauert es in der Regel ein bis zwei Monate, bis der Zugriff verloren geht. Weil der Dienstleister den Zugriff auf die Server einstellt. Ich denke dabei gerade an Twitter: Als Musk offen sagte, er zahle nicht mehr für die extern eingekauften Server von Twitter, dauerte es fast zwei Monate, bis Twitter die Infrastruktur nicht mehr nutzen durfte.
Mein Vorschlag sieht lediglich vor, dass man den Kunden in dieser Zeit eine Möglichkeit zum Backup gibt. Und wenn man von Anfang an festschreibt, dass ein solcher Weg für den Vertrieb digitaler Güter existieren muss, ist es letztlich nur ein Schalter, den man umlegen muss. Die Lobby wird das aber zu verhindern wissen, denn das kostet anfangs Geld, weil so etwas erst implementiert werden müsste. Aber Sony und Co. haben ja auch die Wahl, nicht ausschließlich auf digitale Güter zu setzen. Aktuell nehmen sie alle Vorteile mit, haben aber keinerlei Nachteile.
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Valve liefert offizielles Treiberpaket für Windows auf der Steam Machine
@theuserbl: 1. Die PS6 wird deutlich stärker sein als die Steam Machine, wenn diese gerade einmal die Leistung der PS5 Pro erreicht, was die Preisfrage wieder ins Lächerliche zieht. Warum sollte Sony den Preis der Steam Machine nicht für eine stärkere Konsole verlangen dürfen?
2. Als jemand, der sowohl ein Steam Deck, eine PS5 als auch einen PC hat, sollten wir vielleicht über den Preis reden. Denn ich habe schon etliche Spiele günstiger und früher auf der PS5 bekommen. Ich würde daher nicht pauschal unterschreiben, dass Spiele auf Konsolen teurer sind.
3. Weiß ich alles von meinem Steam Deck, aber mein Steam Deck hat auch einen riesigen Nachteil: keine Onlinespiele. Bei einem Handheld ist das unwichtig, bei einer Heimkonsole sieht das schon anders aus. Ja, die Freiheit ist ein Vorteil, aber die habe ich auch auf dem PC – und dort sogar deutlich mehr. Da kann ich nicht nur eine SD-Karte einschieben, sondern notfalls auch vier SSDs einbauen. All das hat die Steam Machine nicht.
4. All das ändert nichts daran, dass ich einen günstigeren Rechner auf ähnlichem Niveau zusammenbauen kann. Ja, der Speicher ist aktuell das Problem, aber sonst? Selbst dafür gibt es Wege. Ich habe hier selbst einen alten Rechner mit CachyOS zur Steam Machine umgebaut. Daher wieder meine Frage: Welche Vorteile habe ich außer vielleicht der Größe? Aufrüsten? Nicht möglich. Günstig? Mitnichten. Online-Gaming? Eingeschränkt. Lieferzeiten? Immens. Leistung? Auf dem Niveau der PS5 Pro, vielleicht mit etwas Wohlwollen sogar leicht darüber. Dafür hat man bei der PS5 Zugriff auf Online-Gaming (ja, das kostet bei Nicht-F2P-Spielen) und viele qualitativ hochwertige Exklusivspiele. Als sie angekündigt wurde, war ich eigentlich sogar recht begeistert, aber schon als Linus Tech Tips damals die Leistung präsentiert hatte, verflog ein Großteil dieser Begeisterung. Und nun kommt der Preis dazu. Bitte, es soll jeder seinen Spaß mit dem Teil haben, aber für mich erschließt sich der Sinn nicht – und das als jemand, der mit seinem Steam Deck OLED in der maximalen Ausstattungsvariante sehr zufrieden ist.
Valve liefert offizielles Treiberpaket für Windows auf der Steam Machine
Habe mal geguckt: Auf mittleren Einstellungen läuft Cyberpunk mit AMD FSR mit etwas mehr als 60 FPS (im Außenbereich) in 4K. Das ist ja nicht schlecht, aber ich frage mich bei dem Preis wirklich, ob das gut ist. Ich hätte 60 FPS mit maximalen Einstellungen ohne Raytracing erwartet und mit Raytracing zumindest auf mittleren Einstellungen ebenfalls 60 FPS. Ich wiederhole: mit FSR ... Die Steam Machine kostet fast das Doppelte einer PS5 Pro, die eine ähnliche Erfahrung bietet (Straßenpreis)…. Und wenn man nun Windows installiert bleibt was noch übrig was es von einen Computer abhebt?
Microsoft Xbox Game Pass: Abozahlen sind offenbar eine Katastrophe
Und diese 30 Millionen Kunden erreichte man nur durch extremes Preisdumping, bei dem man bei jedem Kunden Verluste einkalkuliert hat. Ich weiß noch, wie ich damals drei Jahre Xbox Live Gold gekauft habe, das man günstig in den Game Pass umwandeln konnte. So hatte ich drei Jahre für 150 € bekommen. In den drei Jahren habe ich es aber nicht/selten genutzt, und selbst das war mir fast zu teuer…. diese Abosysteme haben leider Nachteile….
Spielehistoriker: Piraterie ist die beste Möglichkeit, Games zu bewahren
@insert.name.here: Bei heutigen Updategrößen ist der Unterschied sogar sehr gering. Plus, dass man bei der Diskversion meist viele Updates vorhalten muss, während man bei der Download-Version z. B. einfach nur die aktuellste vorhält. Bei Diskversionen ist es schwierig, Updates vom Server zu löschen.
Xbox-Krise: Microsoft entlässt 3200 Mitarbeiter im Gaming-Sektor
@mmode7m8: Man muss sagen, es gab genügend Kritiker, die so etwas vorausgesagt haben. Der Gaming-Markt wird mit diesem Kauf eher schrumpfen als wachsen. Microsoft hat so viele meiner liebsten Studios geschlossen. Als ich damals hier genau deswegen gegen die Übernahme war, wurde mir gesagt, dass ich ein PlayStation-Fanboy wäre…
Metal-Gear-Vater Hideo Kojima kritisiert Sonys Disc-Ende scharf
@mike4001: Wäre eben eine Sache des Gesetzgebers. Wenn es Voraussetzung für den legalen Vertrieb digitaler Güter ist, ein solches Verfahren vorzuhalten, ist das kein Problem. Ein Hersteller geht zwar pleite, aber dann gehen nicht sofort die Server offline. Das passiert höchstens, wenn der Hersteller Insolvenzverschleppung betrieben hat, was ohnehin schon illegal ist.
Wenn der Gesetzgeber sagt: "Für den Vertrieb digitaler Güter muss eine Möglichkeit vorgehalten werden, die dem Kunden beim Abschalten eine private Archivierung ermöglicht“, dann würde selbst dann, wenn Sony insolvent gehen würde, niemals an einem einzigen Tag die gesamte Infrastruktur heruntergefahren werden. Und wenn der Hersteller diese Infrastruktur nur einkauft, kann der Gesetzgeber dasselbe festlegen: "Der Zugriff auf die Infrastruktur muss lange genug gewährleistet sein, damit dem Kunden zumindest noch eine Archivierung der Daten ermöglicht wird.“
Ja, die Dienstleister, die ganz hinten in der Kette stehen, werden das verhindern wollen, da im schlimmstmöglichen Szenario Kosten entstehen. Aber ganz ehrlich: Das würde doch nur selten passieren. Meist geht eine Firma pleite und die Verträge laufen zunächst weiter. Selbst wenn die Firma so insolvent ist, dass nicht mehr gezahlt werden kann, dauert es in der Regel ein bis zwei Monate, bis der Zugriff verloren geht. Weil der Dienstleister den Zugriff auf die Server einstellt. Ich denke dabei gerade an Twitter: Als Musk offen sagte, er zahle nicht mehr für die extern eingekauften Server von Twitter, dauerte es fast zwei Monate, bis Twitter die Infrastruktur nicht mehr nutzen durfte.
Mein Vorschlag sieht lediglich vor, dass man den Kunden in dieser Zeit eine Möglichkeit zum Backup gibt. Und wenn man von Anfang an festschreibt, dass ein solcher Weg für den Vertrieb digitaler Güter existieren muss, ist es letztlich nur ein Schalter, den man umlegen muss. Die Lobby wird das aber zu verhindern wissen, denn das kostet anfangs Geld, weil so etwas erst implementiert werden müsste. Aber Sony und Co. haben ja auch die Wahl, nicht ausschließlich auf digitale Güter zu setzen. Aktuell nehmen sie alle Vorteile mit, haben aber keinerlei Nachteile.
Metal-Gear-Vater Hideo Kojima kritisiert Sonys Disc-Ende scharf
Dass wir mehr zu digitalen Angeboten übergehen, ist durchaus zu begrüßen. (Umweltverschmutzung usw) Aber dann muss der Gesetzgeber das Digitale stärker schützen. Es kann nicht sein, dass der jeweilige Herausgeber der Inhalte entscheidet, wie lange man Zugriff darauf hat. Hier werden den Publishern alle Vorteile eingeräumt, ohne den Kunden zu schützen.
Meine Vorschläge:
- Ein optischer Datenträger hat – je nach Lagerung – eine Lebensdauer von 30 bis 100 Jahren. Jeder Verkäufer digitaler Inhalte sollte mindestens garantieren, dass der Zugriff ab dem Kauf für 30, wenn nicht sogar mindestens 50 Jahre möglich ist.
- Vor dem Ende der Bereitstellung digitaler Inhalte muss den Kunden die Möglichkeit eröffnet werden, die Inhalte privat zu archivieren.
- Dies kann unter anderem mit digitalen Schlüsseln und Wasserzeichen sichergestellt werden. Nur weil ein Publisher das ermöglicht, öffnet das nicht Tür und Tor für unbegrenzte Raubkopien. Außerdem liegt das in der Hand des Publishers: Wenn er das nicht möchte, muss er sich eben um die langfristige Bereitstellung kümmern. Das schützt den Kunden beispielsweise im Falle einer Insolvenz und schränkt den Hersteller nicht ein. Wenn Sony ermöglicht, PS4-Spiele 200 Jahre lang herunterladbar zu machen, müssen sie diesen Weg ja nicht gehen.
Das kann nur der Gesetzgeber auf den Weg bringen – und es wird Zeit.
Experte sicher: Nintendo bleibt Verfechter physischer Switch-Spiele
Natürlich werden sie das. Sie selbst haben ja schon mit Key Cards eine Lösung gefunden, den Einzelhandel nicht zu verärgern, Geld zu sparen usw. Mit Pokopia ist selbst ein First-Party-Spiel bereits im Umlauf das darauf Setzt aber nintendo hat damit eigentlich Sogar angefangen Datenträger im herkömmlichen sinne zu Töten….
Neue Xbox ohne Laufwerk: Microsoft will eure alten Spiele-Discs retten
@Norbie E.: Was wieder beweist wie Schlecht Copilot ist….habe jetzt mal jede Ki gefragt Chatgpt sagt es wäre nicht bestätigt und Microsoft verrät keine Details und Gemini war exakt ähnlich und deine Aussage wiederspricht ja sogar dem Artikel 😅
PlayStation bald ohne Discs: Händler kritisieren Sony-Schritt scharf
@topsi.kret: Jup, habe seit 13 Jahren einen Account und mein Bruder auch. Bei der PS4 war das nie ein Problem. Meine PS4 war die primäre Konsole meines Bruders und seine war meine primäre. (im PSN einstellbar) Dadurch können auf meiner Konsole alle Spiele von ihm mit jedem Account gespielt werden – und auf seiner meine.
Der einzige Nachteil ist: Um auf meiner Konsole meine Spiele zu spielen, brauche ich unbedingt eine Internetverbindung für die Lizenzabfrage. Aber das ist alles. Wir haben so Hunderte Stunden Diablo 3 zusammen gespielt. Auch PS+ haben wir so geteilt. Ich hatte es gekauft, seine PS4 hatte dann für alle Accounts den PS+-Status, da sie ja meine primäre Konsole war. Und ich hatte den PS+-Status, da ich mich mit meinem Account eingeloggt habe. So haben wir jahrelang nur einmal PS+ gekauft und jedes Spiel nur einmal gekauft und konnten trotzdem zusammen spielen….dieses System sorgte dafür das manches viel billiger auf Playstation ist wie auf Computer