- 24.04.23
- 19:42
- Artikel
-
+4
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke: Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
Rechnen wir mal durch (Annahme: keine Reibungsverluste beim Hochziehen und Runterlassen, 100% Wirkungsgrad in den Elektromotoren und/oder Generatoren):
E = 24.000 kg * g (9,81 m/s2) * 120 m = ca. 8 kWh gespeicherte Energie pro Block in Endlage.
Zum Vergleich: ein Beispiel-Haushalt hat einen täglichen Strombedarf von ca. 8 kWh (3000 kWh pro Jahr). Also müsste für je Tag Flaute und Bewölkung ein solcher Block zur Verfügung stehen (pro Beispiel-Haushalt, der dieses Konzept als Speicher nutzen möchte).
Kann man eine Höhe von 120 m nicht realisieren, könnte man stattdessen den Block vergrößern. Der Beispiel-Haushalt könnte ein zusätzliches Stockwerk mit Beton ausgießen (Beispiel-Grundfläche eines kleinen Reihenhauses: 6*8 m2 * 2,5 m Deckenhöhe) ergibt einen 12-fach schwereren Block, der dafür nur noch 10 m angehoben werden müsste.
Ich finde das Konzept spannend, aber die hier errechneten Mengen erstaunen mich doch sehr und führen dazu, dass ich das Konzept skeptisch sehe. Warten wir mal ab, was wir zukünftig darüber hören.
Kommentare
11
Kommentare
geschrieben
10
Antworten
erhalten
18
Likes
erhalten
Senf dazu: Wie Merz und Reiche die Energiewende verhindern wollen
@lonley29: Wie schon manche geschrieben haben: 500 GW wäre die max. mögliche Leistung. Der Text sagt nichts über die Kapazität. U.g. Link (sofern die Daten korrekt sind) kann man ungefähr entnehmen, dass hier gebaute Speicher ca. einen Faktor von 1,5 von Kapazität zu Leistung haben, also könnte man mal grob davon ausgehen, dass die 500 GW 750 GWh Energie liefern könnten. Bei einem durchschnittlichen Leistungsbedarf von 50 GW könnten diese Speicher also a) locker das ganze Land mit Strom versorgen und b) das Ganze für 15 h, wenn es sonst keine einzige Stromquelle gäbe.
Zu den Kosten: es gibt Firmen, die beantragen Batteriespeicher bauen zu dürfen. Wieso? Weil sie ein Geschäftsmodell haben könnten, indem sie mittags Solarstrom günstig kaufen, weil genug da ist und ihn abends wieder verkaufen. Lass sie das doch tun, ist gut für uns alle.
Edit: Link vergessen: https://www.pv-magazine.de/2025/07/18/fast-2-millionen-batteriespeicher-mit-22-gigawattstunden-kapazitaet-in-deutschland-bis-ende-1-halbjahr-2025-installiert/
Nach Milliardenverlust: Meta begräbt Konkurrenzprojekt zur Vision Pro
@Chris.Pontius: das stimmt. Aber wenn ich als Firma Milliarden in ein Produkt investiere, dann muss ich schon davon ausgehen, dass Kunden das Produkt kaufen wollen. Scheinbar schaffen VR/AR Brillen das nicht im großen Stil.
Ich wollte nur sagen, das es meiner Meinung nach nicht am Gewicht oder Preis liegt.
Nach Milliardenverlust: Meta begräbt Konkurrenzprojekt zur Vision Pro
Ich denke eher, dass diese Firmen das Marktpotenzial völlig falsch einschätzen. Mich schrecken weder Kosten, Größe noch Gewicht ab. Ich sehe einfach keine Verwendung dafür. Solche Brillen interessieren mich nicht.
Ich sitze schon auf der Arbeit viel vorm Bildschirm, dazu kommt (mehr oder weniger viel und nötige) Zeit am Smartphone. Ich versuche eher die Bildschirmzeiten zu reduzieren. Da setze ich mich doch nicht Abends noch mit so einer Brille hin um irgendetwas Virtuelles in mein Wohnzimmer zu projizieren.
Extrem schmal: iPhone 16 Pro Display-Ränder laut Leak dünner denn je
Ihr habt "Brezel“ falsch geschrieben.
- Ironie aus -
Die Verwendung des englischen Begriffs bezel macht euren Artikel irgendwie unleserlich.
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke: Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
@DetMaat: Ich habe die gleiche Menge wie du errechnet ;) (siehe meine Kommentare weiter oben)
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke: Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
@LinuxPast: Ja ich habe das schon richtig gelesen. Ich wollte nur mal anschaulich machen, was einer dieser Blöcke "leistet". Es müssen bei 100 MWh dann übrigens ca. 12000 Blöcke sein.
Ich habe mich auch nicht zur Wirtschaftlichkeit geäußert. Ich habe nur geschrieben, dass ich beeindruckt von den Mengen bin. Ich bin mir nicht sicher, wie gut das Konzept ist, aber ich finde es heftig, dass (umgerechnet) ein Block so groß wie ein ganzes Stockwerk eines Reihenhauses 10 m hoch gezogen werden müsste, um eben dieses Haus einen Tag puffern zu können.
Ein E-PKW Akku hat häufig die 8-10-fache Kapazität bei deutlich kleinerer Baugröße und kleinerer Masse. Ja die Lebensdauer ist wahrscheinlich geringer als die eines Betonblocks. Sonst nichts, keine Wertung, fand nur die Zahlen interessant.
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke: Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
@AlfredENeumann: Nein, die fehlt nicht. Es sind (idealerweise) 8 kWh. Wenn genug Strom da ist, wird es hochgezogen, wenn zu wenig da ist, wieder herabgelassen. Dabei werden die 8 kWh wieder frei.
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke: Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
Rechnen wir mal durch (Annahme: keine Reibungsverluste beim Hochziehen und Runterlassen, 100% Wirkungsgrad in den Elektromotoren und/oder Generatoren):
E = 24.000 kg * g (9,81 m/s2) * 120 m = ca. 8 kWh gespeicherte Energie pro Block in Endlage.
Zum Vergleich: ein Beispiel-Haushalt hat einen täglichen Strombedarf von ca. 8 kWh (3000 kWh pro Jahr). Also müsste für je Tag Flaute und Bewölkung ein solcher Block zur Verfügung stehen (pro Beispiel-Haushalt, der dieses Konzept als Speicher nutzen möchte).
Kann man eine Höhe von 120 m nicht realisieren, könnte man stattdessen den Block vergrößern. Der Beispiel-Haushalt könnte ein zusätzliches Stockwerk mit Beton ausgießen (Beispiel-Grundfläche eines kleinen Reihenhauses: 6*8 m2 * 2,5 m Deckenhöhe) ergibt einen 12-fach schwereren Block, der dafür nur noch 10 m angehoben werden müsste.
Ich finde das Konzept spannend, aber die hier errechneten Mengen erstaunen mich doch sehr und führen dazu, dass ich das Konzept skeptisch sehe. Warten wir mal ab, was wir zukünftig darüber hören.
Metaverse: EU startet interaktive Party - nur sechs Leute erscheinen
Da gehe ich lieber in den Club in GTA online.
Ferrari: Schon 2026 sollen bereits 60% der Autos elektrisch fahren
Ciao Ferrari, werde ich nie wieder kaufen!!!11!! Warte...