- 08.02.16
- 12:39
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Ergebnisse erster Langzeit-Studie zu Gewaltspielen liegen nun vor
So gelegen uns (als Spielern) das Ergebnis dieser Studie auch kommen mag, methodisch war sie grober Unfug, wie bereits das folgende Zitat verdeutlicht:
"We investigated the relationship between video game use in children, degree of violence in games, and measures of depression and a 6-level banded measure of conduct disorder. [...] A 3-level measure of game use at age 8/9 years was developed, taking into account degree of violence based on game genre."
Wie jmd. glauben kann, mit dieser Methodik etwas brauchbares herauszufinden, erschließt sich mir nicht. Diese Problematik (u.a. die fehlende Methodenreflexion und Plausibilitätsprüfung) ist aber m.E. für ein Gros psychologischer Forschung symptomatisch (hat mithin auch was mit der Ausbildung an der Hochschule und den Arbeitsbedingungen etc. zu tun, das führt jetzt aber zu weit); siehe dazu auch die Seiten 36-38 dieser Dissertation: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317/files/4847.pdf
Hier das Abstract: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317
Deshalb spreche ich mich ja auch immer so vehement gegen dieses Studientennis aus: Die Studien, die vermeintl. keine (vermeintl.) negativen Wirkung medialer Gewaltdarstellungen indizieren, sind oftmals ähnlich schlecht, wie die Studien der Gegenseite. Der Laie stürzt sich dann auf diese oder jene Studie, die seiner Meinung entspricht, ohne Qualität und Aussagekraft der jeweiligen Studien objektiv beurteilen zu können... deshalb haben wir ja den ganzen Schlamassel.
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Ergebnisse erster Langzeit-Studie zu Gewaltspielen liegen nun vor
So gelegen uns (als Spielern) das Ergebnis dieser Studie auch kommen mag, methodisch war sie grober Unfug, wie bereits das folgende Zitat verdeutlicht:
"We investigated the relationship between video game use in children, degree of violence in games, and measures of depression and a 6-level banded measure of conduct disorder. [...] A 3-level measure of game use at age 8/9 years was developed, taking into account degree of violence based on game genre."
Wie jmd. glauben kann, mit dieser Methodik etwas brauchbares herauszufinden, erschließt sich mir nicht. Diese Problematik (u.a. die fehlende Methodenreflexion und Plausibilitätsprüfung) ist aber m.E. für ein Gros psychologischer Forschung symptomatisch (hat mithin auch was mit der Ausbildung an der Hochschule und den Arbeitsbedingungen etc. zu tun, das führt jetzt aber zu weit); siehe dazu auch die Seiten 36-38 dieser Dissertation: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317/files/4847.pdf
Hier das Abstract: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317
Deshalb spreche ich mich ja auch immer so vehement gegen dieses Studientennis aus: Die Studien, die vermeintl. keine (vermeintl.) negativen Wirkung medialer Gewaltdarstellungen indizieren, sind oftmals ähnlich schlecht, wie die Studien der Gegenseite. Der Laie stürzt sich dann auf diese oder jene Studie, die seiner Meinung entspricht, ohne Qualität und Aussagekraft der jeweiligen Studien objektiv beurteilen zu können... deshalb haben wir ja den ganzen Schlamassel.