Microsoft Hyper-V: Virtualisierung auf dem Windows Server
07.08.2008 10:40
Fazit
Microsoft hat mit Hyper-V eine Virtualisierungslösung geschaffen, die sich problemlos installieren und einrichten lässt und innerhalb kürzester Zeit die Virtualisierung von verschiedenen Servern ermöglicht. Dank der guten Integration in den Windows Server 2008 können zahlreiche Zusatzfunktionen wie Fail Over mittels Clustering genutzt werden. Alle benötigten Funktionen zur Verwaltung der virtuellen Server sind vorhanden. Besonders gut hat uns das Snapshot-Feature gefallen, mit dem sich jederzeit die aktuellen Zustände der virtuellen Betriebssysteme sichern lassen.
Wie eingangs bereits erwähnt, betrachtet Microsoft die Virtualisierung inzwischen als ein wichtiges Standbein auf dem Software-Markt. Experten, beispielsweise der Chef des Unternehmens VMware, gehen sogar so weit, dass sie behaupten, dass spätestens in zehn Jahren alles virtualisiert wird. Dies muss sich nicht nur auf Server beschränken, sondern trifft auch auf einzelne Anwendungen zu. Dass die Virtualisierung mehr Vor- als Nachteile bietet, haben wir bereits gezeigt.
Microsoft könnte diesen Weg bereits in wenigen Jahren beschreiten, wenn die nächsten Client-Versionen von Windows das Licht der Welt erblicken. Offenbar will will man schon bald auf eine vollkommen neue Grundlage setzen, die die Abwärtskompatibilität bestehender Anwendungen gefährdet. Um diese trotzdem noch unterstützen zu können, sieht eines der Szenarien vor, diesen Code in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen. Weitere Informationen dazu findet man in unserem Artikel "So will Microsoft den Abschied von Windows schaffen".
Mit VMware ESXi und Xen existieren starke Konkurrenten, die der Lösung von Microsoft in nichts nachstehen – ganz im Gegenteil. Vor allem Xen gilt in der Industrie derzeit als Standard für die Server-Virtualisierung und wird auch von vielen großen Unternehmen unterstützt. Wer jedoch auf Windows setzt, ist mit Hyper-V gut bedient.
Wer großen Wert auf Sicherheit legt, sollte sich VMware ESXi einmal genauer anschauen. Da es komplett unabhängig von einem Betriebssystem ist, haben gewöhnliche Sicherheitslücken keine Auswirkungen auf den Server. Die Software wurde als äußerst zuverlässig ausgelegt, so dass sie auch auf hochverfügbaren Systemen zum Einsatz kommen kann.
Download: Microsoft Hyper-V (30,5 MB)
Download: Windows Server 2008 Testversion
Der 60-tägige Testzeitraum des Windows Server 2008 lässt sich bis zu drei Mal verlängern. Dazu sollte man möglichst am letzten Tag des Testzeitraumes den Befehl "slmgr.vbs -rearm" via Start -> Ausführen eingeben. Im Idealfall kann man den Windows Server 2008 dadurch 240 Tage lang nutzen.
Offizielle Webseiten:
Blogs
Wikipedia
Sonstiges
Microsoft hat mit Hyper-V eine Virtualisierungslösung geschaffen, die sich problemlos installieren und einrichten lässt und innerhalb kürzester Zeit die Virtualisierung von verschiedenen Servern ermöglicht. Dank der guten Integration in den Windows Server 2008 können zahlreiche Zusatzfunktionen wie Fail Over mittels Clustering genutzt werden. Alle benötigten Funktionen zur Verwaltung der virtuellen Server sind vorhanden. Besonders gut hat uns das Snapshot-Feature gefallen, mit dem sich jederzeit die aktuellen Zustände der virtuellen Betriebssysteme sichern lassen.
Wie eingangs bereits erwähnt, betrachtet Microsoft die Virtualisierung inzwischen als ein wichtiges Standbein auf dem Software-Markt. Experten, beispielsweise der Chef des Unternehmens VMware, gehen sogar so weit, dass sie behaupten, dass spätestens in zehn Jahren alles virtualisiert wird. Dies muss sich nicht nur auf Server beschränken, sondern trifft auch auf einzelne Anwendungen zu. Dass die Virtualisierung mehr Vor- als Nachteile bietet, haben wir bereits gezeigt.
Microsoft könnte diesen Weg bereits in wenigen Jahren beschreiten, wenn die nächsten Client-Versionen von Windows das Licht der Welt erblicken. Offenbar will will man schon bald auf eine vollkommen neue Grundlage setzen, die die Abwärtskompatibilität bestehender Anwendungen gefährdet. Um diese trotzdem noch unterstützen zu können, sieht eines der Szenarien vor, diesen Code in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen. Weitere Informationen dazu findet man in unserem Artikel "So will Microsoft den Abschied von Windows schaffen".
Mit VMware ESXi und Xen existieren starke Konkurrenten, die der Lösung von Microsoft in nichts nachstehen – ganz im Gegenteil. Vor allem Xen gilt in der Industrie derzeit als Standard für die Server-Virtualisierung und wird auch von vielen großen Unternehmen unterstützt. Wer jedoch auf Windows setzt, ist mit Hyper-V gut bedient.
Wer großen Wert auf Sicherheit legt, sollte sich VMware ESXi einmal genauer anschauen. Da es komplett unabhängig von einem Betriebssystem ist, haben gewöhnliche Sicherheitslücken keine Auswirkungen auf den Server. Die Software wurde als äußerst zuverlässig ausgelegt, so dass sie auch auf hochverfügbaren Systemen zum Einsatz kommen kann.
Download: Microsoft Hyper-V (30,5 MB)
Download: Windows Server 2008 Testversion
Der 60-tägige Testzeitraum des Windows Server 2008 lässt sich bis zu drei Mal verlängern. Dazu sollte man möglichst am letzten Tag des Testzeitraumes den Befehl "slmgr.vbs -rearm" via Start -> Ausführen eingeben. Im Idealfall kann man den Windows Server 2008 dadurch 240 Tage lang nutzen.
Offizielle Webseiten:
Blogs
- Tony Voellm: Hyper-V Performance
- Taylor Brown: Hyper-V Development
- Windows Virtualization Team Blog
- Mike's Blog: How I learned to love the virtual machine
- Hyper-V Informationsportal von Steven Bink
Wikipedia
Sonstiges