Apple-Marge sinkt: Speicherkrise drückt auf die Profitabilität
Apple rechnet wegen der durch den KI-Boom ausgelösten Knappheit an Arbeitsspeicher mit einer sinkenden Bruttomarge. Für das erste Quartal 2027 geht der Konzern laut einer aktuellen Prognose von einem Rückgang auf 45 bis 46 Prozent aus.
Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Verlauf im dritten Geschäftsquartal 2026. Zu diesem Zeitpunkt durchbrach der Anteil des Umsatzes, der nach Abzug der direkten Kosten beim Unternehmen blieb, die Marke von 50 Prozent. Im darauffolgenden Quartalsbericht fiel der Wert wieder um 2,2 Prozentpunkte.
Entwicklung der vergangenen Jahre
Die Bruttomarge von Apple startete im ersten Quartal 2022 bei knapp unter 44 Prozent. Ende desselben Jahres verzeichnete die Kurve einen Tiefpunkt bei einem Wert von etwa 42 Prozent. Anschließend folgte ein über mehrere Jahre andauernder, fast kontinuierlicher Aufwärtstrend.Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Verlauf im dritten Geschäftsquartal 2026. Zu diesem Zeitpunkt durchbrach der Anteil des Umsatzes, der nach Abzug der direkten Kosten beim Unternehmen blieb, die Marke von 50 Prozent. Im darauffolgenden Quartalsbericht fiel der Wert wieder um 2,2 Prozentpunkte.
Ursachen für den Rückgang
Laut Statista liegt der aktuelle Negativtrend zumindest teilweise an der durch den KI-Boom bedingten Knappheit von Arbeitsspeicher. Apple geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird.Dienstleistungen als Stütze
Nicht betroffen von der Speicherkrise ist der Bereich der Services. Das Segment der digitalen Dienste umfasst unter anderem Apple Pay, Apple Music und Apple TV. In diesem Bereich ist die Bruttomarge besonders hoch und belief sich zuletzt auf rund 76 Prozent. Im Gegensatz dazu lag der Wert im Segment Product, das die klassischen Geräteverkäufe abdeckt, bei etwa 37 Prozent.
Quelle: Statista
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