Trotz Rekordgewinn: Microsoft leitet umfangreichen Stellenabbau ein
Trotz anhaltender finanzieller Erfolge leitet der Softwarekonzern Microsoft einen umfangreichen Personalabbau ein. Im Oktober erhielten rund 60.000 Angestellte ein Abfindungsangebot, was einem Viertel der gesamten Belegschaft entspricht.
Gleichzeitig verdeutlicht die Kurve für den Jahresgewinn einen starken Anstieg. Der Ertrag des Softwarekonzerns gipfelte im Ende Juni abgeschlossenen Fiskaljahr 2026 bei einem Wert von über 130 Milliarden US-Dollar (etwa 117 Milliarden Euro). Von den aktuellen Personalkürzungen sind laut Statista Arbeitsplätze in den USA, Kanada, Großbritannien und Indien betroffen.
Als Grund für den Jobabbau gelten laut Medienberichten vor allem die enormen Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Allein für das laufende Jahr plant Microsoft in diesem Bereich mit Ausgaben in Höhe von fast 200 Milliarden US-Dollar (knapp 180 Milliarden Euro).
Stetiges Wachstum endet abrupt
Ein Blick auf die Entwicklung des Unternehmens zeigt über das vergangene Jahrzehnt einen kontinuierlichen Aufbau von Arbeitsplätzen. Während die Zahl der Stellen 2016 noch bei etwas über 110.000 lag, wuchs sie in den darauffolgenden Jahren stetig weiter. Bis zum Geschäftsjahr 2025 kletterte die Anzahl der Angestellten auf über 220.000. Durch den nun eingeleiteten Sparkurs fällt das Niveau der Belegschaft rechnerisch fast auf den Stand des Jahres 2020 zurück.Gleichzeitig verdeutlicht die Kurve für den Jahresgewinn einen starken Anstieg. Der Ertrag des Softwarekonzerns gipfelte im Ende Juni abgeschlossenen Fiskaljahr 2026 bei einem Wert von über 130 Milliarden US-Dollar (etwa 117 Milliarden Euro). Von den aktuellen Personalkürzungen sind laut Statista Arbeitsplätze in den USA, Kanada, Großbritannien und Indien betroffen.
Fokus auf künstliche Intelligenz
Das Unternehmen möchte in erheblichem Umfang Personalkosten einsparen, obwohl die jüngsten Geschäftszahlen positiv ausfallen. Die offiziellen Daten für das erste Geschäftsquartal 2027, das die Monate Juli bis September 2026 umfasst, belegen einen weiteren Profitanstieg. Demnach stieg der Gewinn um 32 Prozent auf 36,6 Milliarden US-Dollar (etwa 33 Milliarden Euro).Als Grund für den Jobabbau gelten laut Medienberichten vor allem die enormen Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Allein für das laufende Jahr plant Microsoft in diesem Bereich mit Ausgaben in Höhe von fast 200 Milliarden US-Dollar (knapp 180 Milliarden Euro).
Quelle: Statista
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