Self-Checkout: Große Altersunterschiede bei Kunden in Deutschland
Zwar statten Supermärkte in Deutschland immer mehr Filialen mit Selbstbedienungskassen aus, doch die Kunden nutzen das Angebot noch zögerlich. Lediglich 18 Prozent der Käufer wählen diese Terminals immer, um beim Einkauf Zeit zu sparen.
Große Unterschiede im Ländervergleich
Über alle Altersgruppen hinweg wählen 39 Prozent der Befragten in Großbritannien und 31 Prozent in den USA immer Selbstbedienungskassen in Lebensmittelgeschäften. Bei den 18- bis 29-Jährigen tun das 35 Prozent der Briten, 31 Prozent der US-Amerikaner und 26 Prozent der Deutschen. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen steigt der Anteil in Großbritannien auf 40 Prozent und in den USA auf 34 Prozent, während er in Deutschland auf 24 Prozent fällt.Nutzung sinkt bei älteren Kunden
In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen wählen 40 Prozent der britischen und 30 Prozent der US-amerikanischen Befragten diese Kassen. Unter den Deutschen dieses Alters liegt der Anteil bei 16 Prozent. Noch deutlicher wird der Abstand in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen. Dort bleiben Großbritannien mit 39 Prozent und die USA mit 28 Prozent auf einem hohen Niveau. In Deutschland sinkt der Wert in dieser Kohorte auf elf Prozent.Ausbau im Einzelhandel geht weiter
Dass es in Großbritannien und den USA keinen ausgeprägten Unterschied zwischen den Altersgruppen gibt, zeigt eine Umfrage von Statista aus dem Mai 2026. Damit unterscheiden sich die dortigen Konsumenten deutlich von denen in der Bundesrepublik. Dennoch nimmt die Zahl der Geschäfte mit entsprechenden Terminals in Deutschland laut Daten des EHI Retail Institutes rapide zu, auch wenn die Verbraucher bei dieser Art zu bezahlen noch relativ zurückhaltend sind.
Quelle: Statista