E-Autos dominieren: Anteil an Neuzulassungen steigt auf 35 Prozent
Batterieelektrische Fahrzeuge verzeichnen auf dem deutschen Markt ein starkes Wachstum. Im September 2026 machten rein elektrische Modelle bei den Pkw-Neuzulassungen 35 Prozent aus und ließen klassische Antriebe hinter sich.
Lagen benzinbetriebene Personenkraftwagen im Januar 2025 noch bei 30 Prozent der Neuzulassungen, sanken sie bis zum September 2026 auf rund 17 Prozent. Der Dieselantrieb fiel im selben Zeitraum von 16 Prozent auf einen einstelligen Wert von neun Prozent. Plug-in-Hybride pendeln sich bei elf Prozent ein. Zählt man Benziner und Diesel zusammen, erreichen die Kraftstoffarten aktuell gemeinsam einen Marktanteil von 26 Prozent.
Wie Statista berichtet, ist es fraglich, ob die Hersteller die Atempause noch erhalten. Die Verbraucher wenden sich bereits zunehmend von den Verbrennungsmotoren ab.
Marktanteile im September
Neben reinen Elektroautos zeigen die Daten für September 2026 auch bei den anderen Antriebsarten klare Tendenzen. Wie die Infografik veranschaulicht, haben sich Hybride ohne externe Lademöglichkeit in den vergangenen knapp zwei Jahren bei einem Anteil von meist 28 bis 30 Prozent stabilisiert. Im Gegensatz dazu verlieren reine Verbrennungsmotoren deutlich an Boden.Lagen benzinbetriebene Personenkraftwagen im Januar 2025 noch bei 30 Prozent der Neuzulassungen, sanken sie bis zum September 2026 auf rund 17 Prozent. Der Dieselantrieb fiel im selben Zeitraum von 16 Prozent auf einen einstelligen Wert von neun Prozent. Plug-in-Hybride pendeln sich bei elf Prozent ein. Zählt man Benziner und Diesel zusammen, erreichen die Kraftstoffarten aktuell gemeinsam einen Marktanteil von 26 Prozent.
Politische Debatte
Die Verschiebungen fallen in eine Zeit politischer Diskussionen über die Zukunft der Mobilität. Kürzlich verständigten sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron darauf, das geplante Verbrennerverbot aufzuweichen. Das soll der Automobilindustrie mehr Zeit für die Umstellung der Produktion verschaffen.Wie Statista berichtet, ist es fraglich, ob die Hersteller die Atempause noch erhalten. Die Verbraucher wenden sich bereits zunehmend von den Verbrennungsmotoren ab.
Gründe für den Wandel
Treiber der Entwicklung sind unter anderem die Kraftstoffpreise sowie die fortschreitende Technik. Nachdem E-Autos lange Zeit vergleichsweise teuer waren, kommen nun vermehrt günstige Modelle auf den Markt. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass Ende der 2030er-Jahre in Deutschland jedes zweite Auto elektrisch unterwegs sein könnte.
Quelle: Statista
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