Apple-Sparte: Umsatz und Anteil am Konzern sinken

Apples Zubehörsparte verliert konzernintern zunehmend an Gewicht. Machte der Bereich rund um smarte Uhren und Kopfhörer vor einigen Jahren noch einen größeren Teil des Geschäfts aus, fiel der Anteil am Gesamtumsatz in den ersten drei Quartalen 2026 auf nur noch 7,5 Prozent.

Rückläufiger Umsatz seit 2022

Eine Infografik veranschaulicht die finanzielle Entwicklung der Kategorie Wearables, Home und Zubehör seit dem Jahr 2014. Der finanzielle Höhepunkt liegt bereits einige Zeit zurück. Im Geschäftsjahr 2022 erreichte die Abteilung einen Rekordwert beim Nettoumsatz von 41,2 Milliarden US-Dollar (etwa 37 Milliarden Euro). Bis 2025 sanken die Einnahmen auf 35,7 Milliarden US-Dollar (32 Milliarden Euro). Auch der prozentuale Beitrag schrumpfte: von einem Spitzenwert von 11,2 Prozent im Jahr 2020 auf 8,6 Prozent im Jahr 2025.

Die grafische Kurve zeigt den anfänglichen Aufstieg der Sparte, der von wichtigen Produkteinführungen begleitet wurde. Markiert sind unter anderem die erste Apple Watch im Jahr 2015, die AirPods 2017 und die Apple Vision Pro im Jahr 2024. In den ersten drei Quartalen 2026 belaufen sich die absoluten Einnahmen auf rund 27 Milliarden US-Dollar (etwa 24 Milliarden Euro).

Andere Bereiche wichtiger

Wie eine Analyse von Statista zeigt, ist der prozentuale Rückgang nicht allein darauf zurückzuführen, dass andere Apple-Geschäfte stärker zulegten. Die Sparte selbst setzte weniger um, während der Gesamtumsatz des Unternehmens im selben Zeitraum stieg. Zu der betroffenen Produktkategorie gehören laut den Daten neben der Apple Watch, den AirPods und der Datenbrille auch smarte Lautsprecher wie der HomePod, Set-Top-Boxen wie Apple TV, Beats-Produkte sowie diverses Zubehör von Apple und Drittanbietern.

Damit bündelt der Bereich weiterhin Geräte für unterschiedliche Teile des Hardware-Ökosystems und leistet einen erheblichen Beitrag. Für die Umsatzentwicklung des Technologiekonzerns waren zuletzt jedoch andere Geschäftsbereiche wichtiger. An erster Stelle steht das iPhone, das rund die Hälfte der Einnahmen erwirtschaftet. Den zweiten Platz belegt der Dienstleistungssektor, in dem das Unternehmen unter anderem App Store, iCloud und Abonnements zusammenfasst.
Apple-Sparte: Umsatz und Anteil am Konzern sinken Quelle: Statista
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