Wärmepumpen-Boom: Nachfrage in Deutschland steigt kontinuierlich
Die Nachfrage nach Wärmepumpen als Alternative zu Öl- oder Gasheizungen ist in den letzten 20 Jahren beinahe kontinuierlich gestiegen. Aktuell werden Wärmepumpen in mehr als der Hälfte der neuen Wohngebäude als primäre Heizenergiequelle eingesetzt. 2012 lag der Anteil noch bei unter einem Drittel. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die der Bundesverband Wärmepumpe veröffentlicht hat. Wärmepumpen kommen hauptsächlich in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, weniger in Mehrfamilienhäusern.
Der Anteil der Wärmepumpen könnte in den kommenden Jahren weiter steigen, denn nach monatelanger Debatte ist am vergangenen Freitag das umstrittene Heizungsgesetz im Bundestag verabschiedet worden. Grundsätzlich sollen dem Gesetz zufolge künftig Heizungen mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie betrieben werden. Der Einbau von Wärmepumpen ist dabei kein Muss: Neben elektrischen Wärmepumpen und dem Anschluss an ein Fernwärmenetz ist auch der Einbau von Pellet- und Holzheizungen erlaubt. Außerdem ist eine Stromdirektheizung oder eine Heizung auf der Basis von Solarthermie sowie eine Hybridheizung möglich, also eine Kombination aus Erneuerbaren-Heizung und Gas- oder Ölkessel.
Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt, d. h. dem Erdboden, einem Gewässer oder der Umgebungsluft Wärme und stellt sie der Raumheizung oder Warmwasserbereitung zur Verfügung. Wärmepumpen sind in praktisch allen Leistungsklassen erhältlich und werden meist mit Strom betrieben. Auch gasbetriebene Wärmepumpen finden sich auf dem Markt. Wärmepumpen gelten als klimafreundlich und erhalten daher umfangreiche staatliche Förderungen.
Der Anteil der Wärmepumpen könnte in den kommenden Jahren weiter steigen, denn nach monatelanger Debatte ist am vergangenen Freitag das umstrittene Heizungsgesetz im Bundestag verabschiedet worden. Grundsätzlich sollen dem Gesetz zufolge künftig Heizungen mit einem Anteil von mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie betrieben werden. Der Einbau von Wärmepumpen ist dabei kein Muss: Neben elektrischen Wärmepumpen und dem Anschluss an ein Fernwärmenetz ist auch der Einbau von Pellet- und Holzheizungen erlaubt. Außerdem ist eine Stromdirektheizung oder eine Heizung auf der Basis von Solarthermie sowie eine Hybridheizung möglich, also eine Kombination aus Erneuerbaren-Heizung und Gas- oder Ölkessel.
Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt, d. h. dem Erdboden, einem Gewässer oder der Umgebungsluft Wärme und stellt sie der Raumheizung oder Warmwasserbereitung zur Verfügung. Wärmepumpen sind in praktisch allen Leistungsklassen erhältlich und werden meist mit Strom betrieben. Auch gasbetriebene Wärmepumpen finden sich auf dem Markt. Wärmepumpen gelten als klimafreundlich und erhalten daher umfangreiche staatliche Förderungen.
Interessante Fakten zu Wärmepumpen:
- Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich, um Gebäude zu heizen.
- Es gibt drei Haupttypen von Wärmepumpen: Luft-Wasser-Wärmepumpen, Wasser-Wasser-Wärmepumpen und Erdwärmepumpen.
- Wärmepumpen können nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen von Gebäuden verwendet werden.
- Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe wird durch den COP-Wert (Coefficient of Performance) ausgedrückt.
- Wärmepumpen sind besonders umweltfreundlich, da sie erneuerbare Energiequellen nutzen.
- Moderne Wärmepumpen können bis zu 75% der benötigten Heizenergie aus der Umwelt gewinnen.
- Wärmepumpen können mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden, um den Strombedarf zu decken.
- Die Installation von Erdwärmepumpen erfordert Bohrungen oder Erdarbeiten, um die Wärmequelle zu erschließen.
- Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in der Regel einfacher und kostengünstiger zu installieren als Erdwärmepumpen.
- Wärmepumpen können in Neubauten und Bestandsgebäuden nachgerüstet werden.
- In vielen Ländern gibt es staatliche Förderprogramme und Zuschüsse für die Installation von Wärmepumpen.
- Wärmepumpen arbeiten auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient, obwohl ihre Effizienz bei extremen Kältegraden abnimmt.
- Die Lebensdauer einer Wärmepumpe beträgt in der Regel 15 bis 20 Jahre.
- Wärmepumpen können mit Fußbodenheizungen und Niedertemperatur-Heizkörpern kombiniert werden, um die Effizienz zu maximieren.
- Die Nutzung von Wärmepumpen kann die CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen erheblich reduzieren.
- Wärmepumpen benötigen Strom zum Betrieb, sind aber in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen besonders nachhaltig.
Inhalte zu dieser Infografik: