Breitbandausbau: Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig wie in Deutschland. Dabei könnten es hierzulande schon jetzt deutlich mehr echte Glasfaseranschlüsse (FTTH/B) sein, wie eine Schätzung aus der TK-Marktanalyse Deutschland 2022 zeigt.
Sie zeigt, dass von rund zwölf Millionen möglichen Glasfaseranschlüssen derzeit nur 3,4 Millionen genutzt werden. Das vorhandene Glasfaserpotential wird also bei Weitem nicht ausgeschöpft. Auch für so genannte Gigabitanschlüsse mit DOCSIS 3.1-Technik - dabei wird das bestehende Kabelnetz zur schnellen Übertragung von Daten genutzt - gilt ein ähnlicher Befund. Von den rund 26 Millionen verfügbaren Anschlüssen werden nur annährend 36 Prozent genutzt. Fragt sich woran das liegt - brauchen die Konsumenten kein schnelles Internet oder ist es ihnen zu teuer?
Sie zeigt, dass von rund zwölf Millionen möglichen Glasfaseranschlüssen derzeit nur 3,4 Millionen genutzt werden. Das vorhandene Glasfaserpotential wird also bei Weitem nicht ausgeschöpft. Auch für so genannte Gigabitanschlüsse mit DOCSIS 3.1-Technik - dabei wird das bestehende Kabelnetz zur schnellen Übertragung von Daten genutzt - gilt ein ähnlicher Befund. Von den rund 26 Millionen verfügbaren Anschlüssen werden nur annährend 36 Prozent genutzt. Fragt sich woran das liegt - brauchen die Konsumenten kein schnelles Internet oder ist es ihnen zu teuer?
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