In-App-Käufe: Diese Kids verzockten tausende von Euros

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Ob man sie nun mag oder nicht: In-App-Käufe sind aus der heutigen Gaming-Landschaft kaum noch wegzudenken. Problematisch werden diese vor allem dann, wenn Kinder an die Kreditkarteninformationen ihrer Eltern kommen und ohne deren Wissen große Mengen Geld ausgeben - die fünf Kids in diesem Video haben genau das getan.

So bekam ein 15-jähriger Junge aus Belgien die Kreditkarteninformationen seines Vaters und verlinkte diese mit seinem iTunes-Account. Innerhalb weniger Monate gab er insgesamt 37.000 Dollar für In-App-Käufe in Game of War: Fire Age aus.

Ein acht Jahre altes Kind aus Großbritannien kaufte mit dem Geld seiner Eltern für knapp 1300 Dollar virtuelle Donuts im Spiel The Simpsons: Tapped Out. Eine noch höhere Rechnung "schaffte" ein fünfjähriger Junge aus England: Dieser nutzte die Kreditkarte seiner Eltern für In-App-Käufe in Zombies vs Ninja. Doch hier zeigte sich Apple kulant und erstattete den Eltern den Betrag zurück.

Ähnliches Glück hatten die Eltern eines weiteren Kindes aus England, welches innerhalb von fünf Tagen 6000 Dollar ausgab, um seinen Dino-Park in Jurassic World zu verschönern. Auch hier gab es das Geld zurück. Anders erging es dem Vater eines 17-jährigen Kanadiers. Der Teenager kaufte mit der Karte seines Vaters Verbesserungen für den FUT-Modus von FIFA 17 und gab so 7600 Dollar aus. Da Käufe im Spiel klar angezeigt werden, zahlte Microsoft das Geld nicht zurück.

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"Auch hier gab es das Geld zurück"

> und wo ist da der "Lerneffekt"?
ich sehe da die Schuld zu 100% bei den Eltern... es wurden hier gleich zigfach Fehler gemacht.
Zugang zur Kredikarte, PC/Tablet/Handy... nicht unter Kontrolle der Eltern zu guter letzt "Umgang" mit Geld...
> Die Ausrede zu jung gibt es nicht. Weil entweder ist das Kind alt genug um "das zu spielen" und kann dann auch die Konsequenzen aller gegebenen Mittel tragen. Oder das Kind SPIELT DAS NICHT

Daher => richtig wie es beim 17 Jährigen gelaufen ist... ich hoffe dass Papa das Geld zu 100% einfordert oder "abarbeiten" lässt...
 
@bear7: Oh man, ich wünsche echt selten jemanden etwas böses, aber dir wünsche ich def. mehre Kinder im Teenager-Alter.
 
@ZappoB: ich mir auch ;-)
 
@bear7: Das ist schön, wenn man sich auf Kinder freut - mein Ernst, kein Sarkasmus. Dann bereite dich darauf vor, dass Kinder kleine Genies sind, etwas hinter deinem Rücken zu machen. Denke mal selbst an deine Zeit als Teenager und wie oft du etwas gemacht hast, von dem deine Eltern sagten "tu's nicht!".
 
@ZappoB: klar... keine Frage

dennoch sind "auch die hässlichen" Konsequenzen eine Chance zu reifen < sowohl fürs Kind, als auch für die Eltern...

mein Vater hat mir immer den Rücken gestärkt, wenn ich Geldprobleme hatte, hat er mir immer geholfen... ABER: die Konsequenz hab ich getragen... ich hab jeden Pfennig/cent zurück gezahlt oder abgearbeitet.
=> ich hab da einfach ein Verhältnis zu dem Thema...

wer glaubt, dass ich nicht weiß wie es ist scheiße zu bauen, kennt mich nicht...
=> ich war schon fast der König der fails!

und genau deshalb hab ich jetzt auch keine Angst vor meinen Teenagern, ich weiß, wenns Mal so weit ist, Werd ich mir denken "was hab ich mir da gewünscht" aber ich weiß auch, dass es schaffbar ist und dass Kinder jeden Alters auch was wundervolles sein können!
 
@bear7: Ok, das klingt jetzt genau so, wie ich es auch sehe! Mir ging es im ersten Reply um deine Aussage zu "ich sehe da die Schuld zu 100% bei den Eltern". Du kannst hinterher entsprechende Konsequenzen folgen lassen, aber es zu 100% zu vermeiden wird dir nicht gelingen.
 
@ZappoB: jeder sagt "Depp" aber keiner sagt warum. Ned schlecht.
Trotzdem haben die Eltern Fehler gemacht, alles andere ist nur schuld aus andere schieben ;-)
 
@M_Rhein: Sagte ich "Depp"? War nicht meine Intention, ich meinte eher "ahnungslos". Ich habe eine Tochter und einen Sohn, beide mittlerweile erwachsen, und ich denke, ich habe sie recht gut auf's Leben vorbereitet, aber als Eltern kannst du nur einen Teil "kontrollieren", das Umfeld trägt einen (sehr) großen Teil mit bei. Und wenn das in einem Bereich passiert, den du nicht siehst, fällt es erst auf, wenn es meist zu spät ist. Interessant sind auch immer die Reaktionen, wenn es um die "Überwachung" von Kindern geht, hier liest man dann immer wieder "vertraut doch eueren Kindern"! Also: einerseits "blind" vertrauen, andererseits alles erkennen, was falsch läuft. Eine so nicht zu meisternde Aufgabe. Und wenn die äußeren Einflüsse zu massiv sind, kommst du als Elternteil überhaupt nicht dagegen an. Selbst so gesehen. Und wer bereits Kinder über dieses Alter hinweg gebracht hat, wird mir hier zustimmen, alles andere ist nur geblubber von Idealisten die meinen, alles wird gut, wenn man nur vernünftig redet.
 
@bear7: Ich wünsche, dass dir das auch mal wiederfährt und ein Klugshicer dir dann mit deinen Weißheiten kommt....
 
@M4dr1cks: und als was würdest du dich grade bezeichnen?
 
"Eine noch höhere Rechnung "schaffte" ein fünfjähriger Junge aus England: Dieser nutzte die Kreditkarte seiner Eltern für In-App-Käufe in Zombies vs Ninja."

Also gerade das finde ich jetzt wirklich erschreckend... Weniger das Geld das dabei drauf ging aber was zum Geier hat die Eltern geritten das ihr 5 Jähriges! Kind Zombies vs Ninja´s spielt???
Schlimm genug das ein 5 Jähriger ohne Aufsicht überhaupt Spielen darf...
Den Eltern hätte ich kein Cent zurück gegeben. ganz im Gegenteil denen hätte ich noch ne Strafe aufgebrummt wegen Verletzung der Aufsichtspflicht!
 
Teils sind die Anbieter aber auch mit schuld, wenn sie die Kunden nötigen eine Kreditkarte für gewisse Sachen zu nutzen. Beispiel Google. Da hat man letztes Jahr die Familiengruppe eingefügt. Eine schöne Sache, dass gekaufte Aps auch anderen Familienmitgliedern zugänglich ist. Der Haken dabei, man muss eine Familienzahlmethode definieren, mit der andere Familienmitglieder einfach einkaufen können. Bei Unter 18jährigen kann man die Käufe einstellen, dass man sie immer genehmigen muss, darüber kann einfach gekauft werden. Weiß nicht ob es einfach geht das Geburtsdatum zu ändern um das zu umgehen.
Hier hat man anfangs Google Play Guthaben nutzen können, danach aber nur noch zwigend eine Kreditkarte. Das läd förmlich zum Missbrauch ein.
Aber wenn Eltern den Kindern ihre Kreditkarte geben um was zu kaufen, sorry dann haben die es nicht anders verdient, das ist absolut dämlich.
 
Also bei meiner KK bekomme ich bei jeder Transaktion eine Email. Sowas könnte Eltern helfen würde ich mal behauten.
 
Verzockt würde ich nicht sagen, sondern eher geklaut. Das geld der Eltern zweckentfremdet
 
@azuram20: Diese Kids werden sicher eines Tages Karriere in der Politik machen. Geld anderer zu verzocken, ist dort Einstellkriterium...
 
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 5 jahriger in der Lage ist die Kreditkarteninformationen in einem Spiel einzugeben... ebensowenig das man über Monate scheinbar nicht auf die Abrechnung oder das konto guckt. wie es zb in Belgien geschehen ist.. das klingt doch arg merkwürdig. Für den 17 jahrigen habe ich ebensowenig Mitleid. Zwar ist man mit 17 noch nicht Geschäftsfähig aber man sollte wohl lesen können ..
 
@jann0r: sofern man gut im lesen sein will jedenfalls..
 
Daß auch Eltern mal pennen und ihren Geldbeutel mit den Karten rumliegen lassen... Geschenkt!
Daß Halbwüchsige dann ihre große Chance sehen... Geschenkt!

Aber mit welcher Begründung - bitteschön - wird innerhalb von Spielen mit solchen Wahnsinnssummen abgezockt? Sind die Spielehersteller noch ganz dicht? Tausende von Dollar um "virtuelle Donuts" zu kaufen? Denen gehört die Bude sofort dicht gemacht! Das grenzt an Betrug.
 
@Qemm386: stimme ich dir soweit zwar zu aber zeig mir bitte heute noch ein Smartphone Game, Browser Game, MMORPG bei dem das nicht möglich ist?
Ja ich weiß die gibt's noch aber die sterben aus. Soviel Geld zu versenken ist auch nix neues. Das ging vor 15 Jahren schon. Ich fand es damals schon ne Frechheit aber es wurde nur als schlimmer statt besser....
Wenn man sieht das es Teils Games gibt wo man gebiete freischalten muss und das mit Premiumwährung erledigen kann und dann 100€ nicht mal reichen um ein Gebiet von 100 frei zu schalten... dann weißt du was man da versenken kann. Mich wundert es sogar das die Rechnungen teils nicht viel höher ausfallen.
Ich kenn selbst Leute die da teils hohe 5 stellige Beträge drin verballert haben. (Total krank aber...)
 
@Eagle02: .. der Gier des Menschen hat sich bekanntlich enorm viel unterzuordnen..
 
@Eagle02: Man könnte von Gesetzesseite her aber strenge Auflagen bringen, die Mikrotransaktionen auf zweistellige Beträge pro Woche limitieren. Wer dann mehr als 400$ im Monat verpulvern will, soll sich beim Spielbetreiber per Post-Ident-Verfahren dafür freischalten lassen, um seine Volljährigkeit zu belegen.

Wenn gewisse InGame-Pakete bei solchen Games teilweise schon über 100$ kosten, sollte man auch mal drüber nachdenken ob der harmlos klingende Begriff "Microtransaktion" noch der richtige Name für das Geschäftsmodell ist, oder ob man die Betreibern nicht eher zu einer abschreckenderen Geschäftsmodell-Bezeichnung zwingen sollte, sobald es Shop-Items in dieser Preisklasse gibt. ^^
 
@Qemm386:
Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist. Es ist erschreckend das so wenige wie du sich hier die eigentlich richtige Frage stellt.

"Wie kann es überhaupt möglich sein in einem Spiel soviel Geld auszugeben?!?"

Ich meine wer will soll das machen können, er müsste dann eben AKTIV Sicherheitsbrücken deaktivieren. Aber nein solche Summen gehen gleich von beginn ungeprüft durch, als ob dies das normalste der Welt wäre.

Ja und dann suchen die meisten noch den Fehler bei den Eltern. *Kopfschüttel*
 
allein schon wie die olle im video redet. gleich wieder aus gemacht XD
 
Und wo ist das Problem, für solche Fälle eine PrePaid-Visa o.ä. zu benutzen? Der mögliche angerichtete Schaden bleibt überschaubar, wenn man das Ding nur bis zu einem gewissen Betrag auflädt. Wollen die Kinder mehr einkaufen, wird die Aufladung vom Taschengeld abgezogen. Aber das ist ja dann nicht mehr bequem genug für die armen überforderten Eltern...

Wer für Online-Transaktionen eine "echte" Kreditkarte benutzt, hat es auch nicht besser verdient, als daß sowas nach hinten losgeht.
 
Empfinde ich als Betrug am Hersteller. Sie haben eine Leistung bekommen, über Monate genutzt und jetzt haben sie keinen Bock mehr auf das Game und wollen ihr Geld wieder. Würde ich keinen Cent zurück zahlen. Kein Kind darf ein Konto am Handy anlegen, steht immer in den AGBs, wenn Eltern da bei ihrem Kind die VISA eintragen und die Kinder das zahlen ist das halt Pech und Vernachlässigung der Aufsichtspflicht.
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