Windows 10 Creators Update: Eingabeaufforderung im WinX-Menü anzeigen lassen

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Die Eingabeaufforderung kann bereits seit den älteren Windows-Versionen verwendet werden und stellt für viele Nutzer einen einfachen Weg dar, unterschiedliche Aktionen auf dem Desktop-Betriebssystem in sehr kurzer Zeit ausführen zu können. Doch offenbar möchte Microsoft das Kommandozeilen-Programm mit der Zeit ganz ablösen: Seit dem Windows 10 Creators Update (Redstone 2) ist die Verwendung des Programms nur noch über kleinere und vergleichsweise einfache Umwege möglich. Unsere Kollegen von SemperVideo zeigen nun, wie es trotzdem weiterhin genutzt werden kann.

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Seit Windows 7 ist in allen Windows-Installationen die sogenannte PowerShell enthalten, welche ebenfalls von den Redmondern entwickelt wurde. Es handelt sich hierbei um eine erweiterte Variante der Eingabeaufforderung, die viele neue Funktionen und eine eigene Skriptsprache mit sich bringt. Allerdings werden hier nicht alle Funktionen zur Verfügung gestellt, die zuvor auch in der Eingabeaufforderung verwendet werden konnten: Bei der Auflistung eines Ordners, der Dateien enthält, werden keine weiteren Unterverzeichnisse mehr angezeigt. Außerdem bekommt der Nutzer kein abschließendes Ergebnis zu sehen, wie groß die sich in dem Ordner befindlichen Dokumente insgesamt sind. Aus diesem Grund gibt es auch heute noch viele Anwender, welche die Eingabeaufforderung der moderneren PowerShell konsequent vorziehen.

Eingabeaufforderung wieder sichtbar machen

Mit Windows 8 wurde das sogenannte WinX-Menü eingeführt, welches durch die Tastenkombination "Windows-Taste + X" eingeblendet werden kann. Alternativ kann der Nutzer einen Rechtsklick auf dem Button ausführen, welcher auch das Start-Menü unter Windows 10 aufruft. Auch unter Windows 10 wurde hier noch die alte Eingabeaufforderung angezeigt, die so direkt gestartet werden kann. Es existierte bereits zu diesem Zeitpunkt eine entsprechende Einstellung, welche den Button für die Eingabeaufforderung komplett durch einen Button für die modernere PowerShell ersetzt.

Doch mit dem Redstone 2 genannten Creators Update haben sich die Standard-Einstellungen geändert: Der Nutzer bekommt lediglich noch einen Verweis auf die PowerShell zu sehen. Dies lässt sich allerdings auch wieder ändern: In den Einstellungen muss dazu lediglich die Option "Eingabeaufforderung durch PowerShell ersetzen" deaktiviert werden. Anschließend wird im WinX-Menü erneut die klassische Eingabeaufforderung angezeigt. In dem Video wird dieser Vorgang noch einmal detailliert erklärt.

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tl;dr:

- Rechtsklick auf Taskleiste > Taskleisteneinstellungen
- Menüpunkt (mittig) "Beim Rechtsklick auf die Schaltfläche 'Start' oder beim Drücken [...]" deaktivieren

Wofür man für so nen Rotz n Video braucht, man weiß es nicht..
 
@Slurp: naja - für jene, die nicht genau wissen was es ist und einen Kontext brauchen, ist es theoretisch schon eine gute Idee. Und WinFuture möchte ja auch, dass die Leser solange es geht drauf bleiben auf der Seite - ergo steht das, was du geschrieben hast, nicht in der ersten Zeile (falls es im Artikel überhaupt steht).
 
Oder einfach mit dem Win+X Menu Editor das Win+X Menü anpassen. Dann kann man sich auch Powershell und Eingabeaufforderung gleichzeitig anzeigen lassen. Und den Link zu Systemsteuerung wieder einbauen. Und auch eigene Anwendungen verlinken.

http://winaero.com/comment.php?comment.news.30

Ist zwar teilweise etwas fummelig, aber immer noch einfacher, als wenn man von Hand in dem Ordner alles anpassen muss und zusätzlich noch die Links mit einem Hash selber versehen muss.
 
@DK2000: Also das Ding ist mir suspekt. Wenn ich den starte, sehe ich direkt schon die Dinge, die ich gerne einblenden würde (z. B. Programme und Features und Systemsteuerung) in derselben Gruppe wie die Punkte, die auch real im Menü vorhanden sind. Sieht also so aus, als müsste ich gar nichts ändern, obwohl mein Win X-Menü Windows 10-Standard ist.

Ehe ich mir da irgendwas zerkloppe, lass ich lieber die Finger von dieser Software.
 
@DON666: Das Problem hatte ich auch beim ersten Start. Dann fiel mir auf, dass das Tool standardmäßig keine Adinistratorrechte anfordert. Mit Adminrechten gestartet und es zeigte mir genau den Inhalt der drei Gruppen an, der auch den Einträgen auf meinem System entspricht. Ich hab dann die alte Systemsteuerung, RegEdit und die alte Eingabeaufforderung (zusätzlich zur Powershell) eingefügt, den Explorer neustarten lassen und es funktionierte alles problemlos-
 
@NewRaven: Okay, dann werde ich das nachher, wenn ich wieder an meinem PC bin, nochmal testen (obwohl ich fast schwören könnte, dass ich das Programm explizit mit Adminrechten gestartet hatte, weil ich das bei Systemtools eigentlich immer so mache... Naja, mal sehen. ^^).

Aber auf jeden Fall danke für die Antwort.

EDIT: Na supi, hätte ich doch einfach alles gelassen, wie es von MS gedacht war...

Nun sind "Apps und Features", "Energieoptionen", "System", "Netzwerkverbindungen" und "Einstellungen" auf Nimmerwiedersehen verschwunden, obwohl sie laut dem "Win+X Menu Editor" (neben diversen anderen Settings) vorhanden sein sollten.

EDIT2: So, hab's gelöst. Also: Wer sich sein Win-X-Menü mit dem Editor erfolgreich versaut (so wie ich das geschafft habe...), der kann es folgendermaßen wieder in den Originalzustand versetzen:

- Neuen Benutzer anlegen und sich einmal mit dem anmelden
- Von diesem Benutzer den Inhalt des Ordners %localappdata%\Microsoft\Windows\WinX "klauen" (das sind 3 Ordner namens Group1, 2 und 3)
- diese 3 Ordner im eigenen Benutzerprofil löschen und mit den "jungfräulichen" ersetzen
- Explorer neu starten
- geht wieder!
 
@DON666: Oh, das ist mir gar nicht wirklich aufgefallen. In der Tat sind die Menüpunkte, die auf UWP-Apps verweisen einfach vom Editor aus dem Menü entfernt worden - ist bei mir ebenfalls so :( Verwundert mich jetzt natürlich nicht, weil das Ding eigentlich für Windows 8 gedacht war und danach auch nicht wirklich weiter entwickelt wurde, ist aber dennoch schade.
 
@NewRaven: Ja, mir ist das auch nicht sofort im vollen Umfang aufgefallen, sondern erst, als ich mich dann mal eben umgemeldet und das Originalmenü des Zweitbenutzers geöffnet habe. ^^
 
@NewRaven: Nagut, da hat sich ja auch nichts geändert seit Windows 8. Die Links kiegen immer noch in %localappdata%\Microsoft\Windows\WinX. Und wie gesagt, man könnte das auch komplett ohne Tool machen, da es nur normale Verknüpfungen sind. Problem ist halt bloß, dass die Verknüpfungen einen Hash benötigen, da sie ansonsten ignoriert werden.
 
@DON666: au waja - das erinnert mich an das Aero Glass 8 oder wie das heißt, mit dem ich mein Startmenü so derart zerschossen habe, dass es nicht mehr angezeigt wurde. Da half weder neuen Benutzer anlegen, noch rumfummeln, noch sonst etwas. UWP Apps inkl. der neuen Systemsteuerung gingen auch nicht...

Das einzige was damals half war das Zurücksetzen des Systems auf ein früheres Datum.
 
@DK2000: Naja, doch... eben die Existenz von UWP-Apps in diesem Menü. ;) Und leider sind die auch nicht einfach neu einfügbar, ansonsten wäre das ja kein Problem da einfach beispielsweise ms-settings: für den neuen Einstellungsdialog hinzuzufügen. Ich hab gestern da noch ein wenig dran rumgebastelt aber egal was ich versucht habe, ich hab es nicht hinbekommen, sowohl meine Änderungen als auch die Standard-UWP-Anwendungen dort anzeigen zu lassen. Irgendwelche Infos, wie und ob man den Hash selbst errechnen kann finden sich auch nicht wirklich.
 
@DON666: Falls du noch mitliest: Mittlerweile ist tatsächlich ein Update (Version 3) von dem Tool erschienen, dass auch unter dem Creators Update fehlerfrei funktioniert. :)
 
@NewRaven: Danke für den Tipp, echt nett von dir, ich habe mich aber mittlerweile dran gewöhnt und lass lieber die Finger davon. ;)
 
@DON666: Ich würde aber diesmal sogar für die Funktionsfähigkeit garantieren - hab es gerade auf 2 Systemen getestet und diesmal die Ergebnisse sogar mit Screenshots verglichen, damit wirklich nichts verloren geht ;) Aber gut, wenn du auch ohne mittlerweile gut auskommst, ist das natürlich ebenso okay :)
 
@NewRaven: Jo, passt schon. Aber auf jeden Fall vielen Dank, dass du dran gedacht hast!
 
Man könnte auch statt cmd halt ab sofort einfach die Powershell verwenden.
Warum müssen die Leute eigentlich immer bis zum Gehtnichtmehr an alten Dingen festhalten? Die meisten cmd Befehle klappen in der Powershell immer noch.
 
@der_ingo: "Die meisten cmd Befehle klappen in der Powershell immer noch" ...richtig, die meisten, jedoch noch nicht alle und teilweise auch mit unterschiedlichen Ergebnissen. Daher ist die CMD auch heute noch für einige Einsatzzwecke sinnvoll und notwendig. (auch wenn ich persönlich, nach Möglichkeit, ebenfalls die PS bevorzuge)
 
@thelord: sinnvoll? Wenn man sich nicht umgewöhnen will vielleicht. Notwendig? Nein. Keinesfalls.
 
@thelord: Die cmd ist heute weder sinnvoll noch notwendig.
Die PS bietet und leistet mehr als die cmd. Alles was man per cmd abarbeitet, kann man besser und bequemer mit der PS erledigen.
Das einzig was man tun muss, man muss das neue Werkzeug zu handhaben lernen.
 
@der_ingo: Gib mal "mklink" ein in der Powershell. Den Rest lass ich Dich selbst rausfinden. So manch einer weiß, warum er die Command Line noch nutzt.
 
@DailyLama: und wo ist jetzt das Problem? Nicht alle alten Befehle hat man in der PS als Alias eingerichtet. Wer so weit fortgeschritten ist, dass er Symbolic Links setzt, der wird auch grad noch schaffen, die passende Funktion via Powershell herauszufinden. Das geht schneller als die Umkonfiguration des Win+X Menüs und wäre auch gleich eine Investition in die Zukunft.
 
@DailyLama: Man brauch kein mklink, sondern nur einfach nur Wissen. Das liefert übrigens die Hilfe.

New-Item -path C:\ -name mein_verlinktes_dir -value C:\sonstwo\mein_dir -itemtype SymbolicLink

Die Powershell bietet mehr und ist leistungsfähiger als die cmd.
 
@wori: Dafür ist die Syntax aber auch höllisch aufwendig. Vieles ist dort um Welten komplizierter als in der Eingabeaufforderung. Aber selbst die kann ich natürlich innerhalb der PS durch einfache Eingabe von "cmd" starten, womit einem ja alles offensteht.
 
@DON666: Auch nicht komplizierter als
mklink /d \MyDocs \Users\User1\Documents.
Aufwendig ist es Dank Vervollständigung meiner Meinung nach auch nicht.
 
@wori: Und das hilft Dir bei älteren Skripten wie genau? Warum Skripte neu schreiben, die einwandfrei funktionieren, nur weil eine neue Shell (die ich übrigens sehr mag -> | out-gridview oder | clip.exe mal probieren ;) ) Befehle nicht versteht? Da geht es nicht darum, dass jemand nicht von altem Loslassen kann, da geht es darum, dass man nicht alle Kreuzschrauben in allen Regalen ersetzt, nur weil man ab nun alles mit Torx-Schrauben verschraubt.
 
@DailyLama: Dann machst Du das, was Don666 vorgeschlagen hast; cmd in der ps öffnen.
Dann kann man ja auch die alten Batch-Scripte umstellen. Keine aufwendige Angelegenheit.

Dein Beitrag hört sich übrigens nicht nach Script an, "Gib mal "mklink" ein in der Powershell", sondern nach Eingabe auf Kommandozeile.
Da gibt es alles was die cmd bietet aber nicht immer mit gleichem Namen.
 
Was hat den der Sprecher für ein Problem? Hie und da klingt seine natürlich und recht sympathische Stimme kurz durch, der Rest klingt wie ein deutscher Synchronsprecher für schlechte Western.
 
ich benutz immer nur ausführen --> cmd.exe
solange das noch geht, ist mir das alles egal...
 
Bei mir ist die eingabeaufforderung noch vorhanden, trotz creator Update!
 
mein gott welch aufruhr. war doch von ms angekündigt das die powershell im vordergrund steht.
man kann ja auch mit windows10 tatsächlich arbeiten und dinge wieder herstellen die auf den ersten blick nicht mehr da sind. maus auf den desktop schubsen, rechtsklick, neue verknüpfung, cmd.exe eingeben, auf weiter klicken und sich nen hübschen namen dafür ausdenken. fertig ist die eingabeaufforderung. das gleiche gilt für die systemsteuerung süchtigen. da gibt man dann eben control.exe ein.
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