Dictate: Microsoft bietet kostenlose Diktier-Software für Office an

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Spracherkennung spielt bei diversen Microsoft-Produkten und -Diensten eine zentrale Rolle, allen voran der persönlichen Assistentin Cortana und auch der Live-Übersetzung Microsoft Translator. Da ist eine Diktieranwendung naheliegend und diese liefert das Redmonder Unternehmen nun mit Microsoft Dictate.

Bei Microsoft Dictate handelt es sich allerdings um kein im strengen Sinn "normales" Produkt des Software-Konzerns, sondern um eine Entwicklung von Microsoft Garage. Das ist die Experimentierwerkstatt der Redmonder, in der man seinen Mitarbeitern freie Hand lässt und wo sie auch gerne über den Tellerrand hinausschauen können.

Microsoft Dictate, das in diesem Video vorgestellt wird, wird zwar ebenfalls als Garage-Projekt geführt, das Microsoft Office-Add-In für Outlook, Word und PowerPoint ist aber dermaßen naheliegend, dass man sich eigentlich wundern kann, warum Microsoft so etwas nicht schon längst regulär anbietet.

Zuverlässige Erfassung

Denn wie erwähnt greift Microsoft Dictate auf die Spracherkennung von Cortana und Co. zu, eine entsprechend zuverlässige Erfassung des gesprochenen Wortes verspricht man auch für Dictate. Derzeit werden beim Diktieren 20 Sprachen unterstützt, bei der Echtzeit-Übersetzung werden 60 Sprachen angegeben. Das bedeutet, dass man beispielsweise auf Englisch einen Text ansagen kann und dieser dann automatisch in Spanisch ausgegeben wird.

Microsoft Dictate unterstützt auch diverse Kommandos wie "New Line" und "Stop Dictation", mit denen man in die nächste Zeile springen oder das Diktat beenden kann. Allerdings scheint das derzeit nur für Englisch zu gelten, die Liste der aktuell unterstützten Befehle ist auf der Webseite von Dictate zu finden.

Microsoft verspricht eine besonders gute Erkennungsquote, auch für schwierige Wörter. Ob und wie konsequent das Add-In weiterentwickelt wird, ist nicht bekannt, das Potenzial einer derartigen Anwendung ist aber sicherlich riesig.

Download
Dictate - Spracherkennung für Microsoft Office
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Schade nur in Englisch und für 32Bit Office (-:
 
@Biebib: Zitat der Download-Seite: "For Office 64-bit click here"

Es gibt also eine 64-Bit-Version und wer sich das Video ansieht, bemerkt vielleicht auch, dass die deutsche Sprache unterstützt wird (laut Text 20 Sprachen beim Diktieren). Bleibt die Frage nach der Sprachunterstützung bei Befehlen.
 
@Der Lord: befehle gehen derzeit nur auf Englisch aber das wird hoffentlich bald noch adaptiert. Ansonsten funktioniert das ganz gut.
 
@Biebib: Microsoft und Englisch ist sozusagen ein Package-Deal.
 
Ich habe mir das mal angesehen, und muss sagen: Gar nicht mal so schlecht, dafür, dass es kostenlos ist. Es kommt zwar was die Erkennungsgenauigkeit angeht bei weitem nicht an Dragon heran, aber durchaus brauchbar.

Wäre natürlich eine super Sache, wenn Microsoft die Sache weiterverfolgt und weiter optimiert. Es gibt Leute wie mich, die auf Spracherkennung angewiesen sind (Muskeldystrophie) und viele mal nicht eben 300 Euro für eine Spracherkennungssoftware wie Dragon berappen können.
 
@sLiveX: Dragon kostet keine 300€, die Home ist um 75€ zu haben und die Premium um 130€, erst die Professional geht in deine 300€ Richtung und die Dragon "Legal"-Version kostet einige Hunterter mehr (Preise via Amazon einfach zu finden)
Aber "kostenlos" ist natürlich besser, davon mal abgesehen, dass man das MS Office dafür braucht ;)
 
@tapo: Schon richtig, aber die Home-Version die, mir aus unerfindlichen Gründen immer noch verkauft wird, ist Uralt (v13) und wird auch glaube ich nicht mehr unterstützt..
 
@sLiveX: Naja, die Home sowie Premium sind beide noch in der aktuellen Version 13, erst die Professional ist in Version 15, ob es da aber tatsächlich einen solchen Unterschied gibt kann ich nicht sagen.
 
@sLiveX: Da Cortana als Basis genommen wird, sollte diese lernen. Einfach ein bisschen quatschen und korrigieren dann dürfte Cortana bald alles verstehen.
 
@Odi waN: Ich werde das natürlich weiterhin beobachten. Ein großes Manko dieses Programms ist jedoch, dass es nicht mit exportierbaren Profilen arbeitet, sodass man gezwungen ist nach einer Neuinstallation des Systems z.B. das Programm immer wieder von vorne anlernen muss. Ja, kommt selten vor, aber dennoch sehr sehr lästig. Was ich jedoch sehr gut finde ist, dass man in Englisch sehr gut diktieren kann und auch verstanden wird, obwohl man nicht mit einem US-Dialekt spricht. Beim Dragon ist das etwas komplizierter, da man mit einem gewissen Dialekt sprechen muss, damit Dragon einen richtig und gut versteht.
 
@sLiveX: Cortana lernt Serverseitig, wenn sie lernt kommt das zudem allen Nutzer zugute.
 
@sLiveX: "Es kommt zwar was die Erkennungsgenauigkeit angeht bei weitem nicht an Dragon heran"

Zeig uns deine fundierten Tests! Was ist denn das für eine Aussage, hast du wohl schon 10 Seiten mit beiden Tool "gesprochen"?
Cortana ist lernfähig und nutzt eine riesige Infrastruktur... Ich will nicht sagen, dass Dragon schlecht ist (dafür hab ich zuwenig bisher mit zu tun gehabt), aber ich weiß was Cortana kann und weiß, dass Sie zumindest MEINE Aussprache nahezu perfekt versteht...
=> Ich habe lange Zeit keine SMS mehr geschrieben, nur noch gesprochen... ich gehe davon aus, dass die selbe "Erkennung" dahinter steckt...
 
@bear7: Wo liegt denn dein Problem? Denkste ich komm jetzt mit einer Doktorarbeit daher oder was.. Das sind halt meine Erfahrungen, nicht mehr und nicht weniger. Der Sinn des Diktierens ist doch die Zeitersparnis. Was nützt es mir wenn ich zwar schnell diktieren kann aber dafür dann noch mal eine Ewigkeit brauche um das wieder zu korrigieren. Natürlich macht auch Dragon so seine Fehler, aber die sind bei weitem nicht so zahlreich wie in meinen Tests mit Dictate gewesen.

Ein Beispiel was ich gerade diktiert habe:

Dragon: Spracherkennung spielt bei diversen Microsoft-Produkten und -Diensten eine zentrale Rolle, allen voran der persönlichen Assistentin Cortana und auch der Life-Übersetzung Microsoft Translator. Da ist eine Diktieranwendung naheliegend und diese liefert das Dortmunder Unternehmen nun mit Microsoft Dictate.

MS-Dictate: Spracherkennung spielt bei diversen Microsoft bindestrich Produkten und die nicht richtig. Anfrage persönliche Assistentin Cortana und auch der Life Übersetzung Microsoft translator. Ist eine diktierte Anwendung naheliegend und diese liefert das weltwunder Unternehmen mit Microsoft Diktat.

Mikrofonabstand war gleich, Sprechgeschwindigkeit war gleich, ganz normales Hochdeutsch gesprochen…
 
Mich wundert es etwas, dass vor 25 Jahren schon die ersten Sprachassistenten rauskamen und die ganze Geschichte immer noch nicht Standard ist.
 
@Remotiv: Was verstehst du unter "Standard"? Am Mac ist die Diktierfunktion standardmäßig integriert...
 
@ZappoB: Ich meinte schon Windows
 
@ZappoB: In Windows Mobile ist sie auch standardmäßig im der Tastatur integriert und es funktioniert super. Verstehe nicht warum das Microsoft nicht auch in die Windows 10 Tastatur integriert. Dann wäre man zudem nicht abhängig von Office
 
@skarun: Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber ich meine mich zu erinnern, dass ich schon vor Jahren mit Windows 7 ohne Zusatzsoftware mal Texte per Diktierfunktion transkribiert habe. Die Qualität war allerdings nicht so berauschend.
 
@skarun: muss aber bald kommen, damit Windows for Arm fertig werden kann
 
@Remotiv: Das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich. Wer nicht derart körperlich behindert ist, dass er nicht schnell auf einer Tastatur tippen kann und wer bei der Arbeit mit dem Rechner ohnehin beide Hände frei hat, der bremst sich mit einer Spracherkennung beim Arbeiten mit dem Computer nur aus. Selbst bei der Texteingabe ziehen einem beim ersten Erkennungsfehler der Spracherkennungssoftare selbst langsame 10-Finger-Schreiber unaufhaltsam davon. Bis man einen Erkennungsfehler mit Sprachbefehlen korrigiert hat, sind die 10-Finger-Schreiber mit ihrer Texteingabe per Tastatur schon viel weiter und mit jedem weiteren Erkennungsfehler wird deren Vorsprung rasant größer.

Wie ineffizient die tägliche Arbeit mit dem Computer per Spracheingabe ist, kann man ganz einfach mit der besten verfügbaren ,,Spracherkennungsmaschine`` überprüfen: einem Menschen der einen lange kennt und daher praktisch jedes diktierte Wort von einem fehlerfrei versteht und der zudem einen Computer bedienen kann, wenn man ihm sagt was er tun muss.

Diesen setzt man dann an den Rechner und erzählt ihm dann mündlich jeden einzelnen Arbeitsschritt, den er ausführen soll. Also etwa im Office-Paket: ,,Gehe zum Wort XY in Zeile # und markiere es mit der Maus. Dann klicke auf das Icon für Fettdruck.`` etc.

Als mit Tastatur und Maus geübter Computernutzer erkennt bei einem solchen Versuch sofort, dass man die Arbeit schneller erledigen könnte, wenn man direkt den Rechner bedienen würde, anstatt einem Menschen mündlich jeden einzelnen Schritt erklären zu müssen und genau deshalb hat sich Spracherkennung bis heute nur in Bereichen durchgesetzt, in denen ein Arbeiter seine Hände bei der Arbeit nicht frei hat um eine Tastatur/Maus zu bedienen, wie etwa zum Schreiben von Untersuchungsprotokollen in der Pathologie oder eben bei körperlich behinderten Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung Probleme mit Tastatur- und Mausbedienung haben.

Für alle anderen ist es umständlicher dem Computer mündlich jeden Schritt erklären zu müssen den er ausführen soll.

Dann kommt noch die erhöhte Fehleranfälligkeit der Spracherkennung durch Umgebungsgeräusche oder gar Menschen, die sich in der Umgebung des mündlich Diktierenden unterhalten und deren Sprache dann von der Spracherkennungssoftware in den Text der diktierenden Person einfließt und, beispielsweise in einem Großraumbüro, die Lärmbelästigung des menschlichen Umfeldes wenn dort alle Leute ihrem Rechner mündliche Anweisungen geben würden.

Die Bedienung eines Gerätes per Spracherkennung ist auf diese Weise sogar noch ineffizienter als die Touch-Bedienung und schon die taugt nichts, wie IBM schon beim ersten Smartphone mit Touch-Display, dem IBM SIMON Personal Communicator in den Jahren 1993-1994 feststellen musste, bei dem der Nutzer selbst beim Wählen einer Telefonnummer die ganze Zeit dazu gezwungen war auf das Display zu sehen um die nicht fühlbaren ,,Tasten`` zu treffen, während man auf Telefonen mit fühlbarer Tastatur problemlos blind tippen konnte. Dieses ineffiziente, unbrauchbare Touch-Bedienkonzept, bei dem man sich zudem mit den eigenen Fingern das Display verdeckt und verdreckt hätte besser als der schlechte Scherz der es ist in den 90ern begraben werden sollen. Das Touch-Konzept hat bestenfalls in vandalismusgefährdeten (öffentliche Automaten), sehr schmutzigen (SPS-Programmierung in Fertigungshallen) oder häufig zu desinfizierenden Bereichen (Operationssäälen) bzw. bei Anwendungen bei denen es nicht auf Effizienz ankommt, gewisse Vorteile gegenüber einer Tastatur.
 
Wenn ich die Infos hier http://dictate.ms nicht fehlinterpretiere, dann gibt es Dictate offenbar nicht für Office 365/Mac, oder hat hier jemand von euch Infos?
 
@elbosso: Funzt auch mit Office365, habs vorhin ausprobiert. Aber Mac.. k.A
 
@elbosso: "Minimum system requirements OS: ..., .Net Framework 4.5.0 or later"

Berichtigt mich, wenn ich falsch liegen, aber das .Net Framework existiert für MacOS nicht. Ob MONO hilft ist fraglich. Also nein, wohl nicht für den Mac.
 
@elbosso: Verwende doch einfach die in macOS integrierte Diktierfunktion.
 
@ZappoB: Das ist leider nur minimal hilfreich, weil ich immer wieder mit recht vielen Fachtermini um mich werfe und die Software hieran scheitert, daher wollte ich mal nen neuen Versuch wagen :)
 
Das wird angegeben:
Minimum system requirements OS: Windows 8.1 or later, Office 2013 or later, .Net Framework 4.5.0 or later.
Nach meinem Verständnis funktioniert es auch mit Office 365, weil "later".
Mac mit OSX ist draussen. Es sei den Du betreibst den MAC mit dem bestmöglichen BS für Mac Windows 10 ;-P
 
Habs getestet, läuft erstaunlich gut :-) Man kann auch in Hochdeutsch diktieren. Die Übersetzungsfunktion habe ich nicht getestet.
 
@Tomato_DeluXe: Die Übersetzung vom englischen ins deutsche ist, dezent ausgedrückt, etwas gruselig. ^^
 
Cool wirds erst, wenn es ins virtuelle Keyboard mit integriert wird. Was heißt cool. Bei Android ist das seit Jahren drin. Da ist es eher erbärmlich, dass so eine Funktion von MS Programmierern in ihrer "Freizeit" umgesetzt wird und auch nur als Plugin für Office. Zumal seit gefühlt 300 Jahren die Sprachassistenzfunktion in Windows existiert und Cortana auch schon seit 5 Jahren.
 
Ganz klare Empfehlung: Zurück ans Reissbrett. Vom Deutschen ins Englische, kommt wie bei allen Online-Übersetzern nur grammatikalischer Schrott heraus. Und bei reinem deutschen Diktat, schreibt er auch nicht zu 100%, was ich gesagt habe. Von daher, wenn ich mir den Text eh noch einmal komplett durchlesen muss, bevor ich ihn weitergeben kann, erspart es mir keine Arbeit, sondern macht höchstens noch mehr. Ich spare bei der Texterfassung Zeit. Klar und logisch. Aber bei der Nachbearbeitung geht wesentlich mehr Zeit drauf, als ich von Anfang an beim tippen gebraucht hätte.
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