Moto G4 Play: Motorola bringt alte Erfolge im billigen, neuen Gewand

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Bei Motorola präsentiert man auf der IFA nicht nur neue Spitzengeräte. Man hat auch ältere Technik in neuem Gewand dabei, die man als frisches Produkt einsetzen will, um auch in den unteren Preisklassen etwas mitzunehmen. Ein Beispiel dafür ist das Moto G4 Play, dessen Inneres eigentlich das alte Moto G3 ist.

Das Display kommt mit einer Diagonale von 5 Zoll und bietet eine HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Ein Prozessor-Upgrade gab es nicht, im Inneren werkelt weiterhin der vierkernige Snapdragon 410 von Qualcomm, der nicht mehr gerade zu den frischesten Produkten dieses Herstellers gehört. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 Gigabyte auch recht begrenzt. Auch wenn das Gerät also den Namen Play trägt, ist es aus heutiger Sicht dann doch eher selbst fast schon ein Spielzeug, als dass es sich für Games eignen würde.

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Geeignet ist das Smartphone allerdings für Nutzer, die kein Gerät mit viel Leistung benötigen und lieber wenig Geld ausgeben wollen. Diesen stehen in dem Mobiltelefon 16 Gigabyte Flash-Speicher zur Verfügung. Wer mehr benötigt, kann auch eine MicroSD-Karte einstecken. Besser ausgestattete Varianten verkauft Motorola anders als noch beim Moto G3 nicht.

Auch bei der Kamera-Ausstattung muss man sich auf Komponenten beschränken, die lediglich für bessere Schnappschüsse geeignet sind. Die 8-Megapixel-Hauptkamera wird nicht von zusätzlichen Technologien unterstützt. Ein Blitz mit zwei LED ist aber vorhanden. In Richtung des Nutzers guckt noch eine 5-Megapixel-Optik. Als Stromspeicher ist ein Akku mit 2.800 mAh Kapazität verbaut.

Das Smartphone kann mit LTE-Netzen kommunizieren und bietet auch WLAN-Verbindungen über die Standards 802.11b/g/n an. Motorola installiert auf dem Moto G4 Play ein pures Android 6.0.1. Mit einer Preisempfehlung von rund 170 Euro ist das Gerät inzwischen in der unteren Preisklasse angesiedelt.
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