BMW i3 - Selbstfahrendes Elektroauto auf dem MWC 2018 ausprobiert

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Autonome Fahrzeuge waren auch auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona ein wichtiges Thema und mehrere Hersteller zeigten den aktuellen Stand der Entwicklung. So auch der bayerische Autobauer BMW, der eine selbstständig fahrende Version des i3 vorführte. Unser Kollege Daniil Matzkuhn hatte vor Ort auf dem Rücksitz Platz genommen und von seinen Eindrücken der Testfahrt berichtet.

Das gezeigte Testfahrzeug könnte künftig zum Beispiel in einer CarSharing-Flotte Platz finden. Fahrgäste rufen den BMW i3 zunächst mit einer passenden Smartphone-App zum eigenen Standpunkt herbei. Zumindest auf der Messe funktionierte dies bereits erstaunlich gut. Am Fahrzeug loggen sich die Fahrgäste dann ebenfalls über ihr Smartphone ein.

Im Inneren des Fahrzeugs befindet sich ein großer Touchscreen, über den Fahrgäste ihr Ziel angeben und die Fahrt starten können. Außerdem ist es möglich, während der Reise einen Film zu gucken oder Musik zu hören. Es lassen sich auch Informationen zum Fahrzeug oder zur Fahrt auf einer Karte anzeigen. Sobald ein Fahrgast am gewünschten Ziel angekommen ist, muss er sich nur noch über sein Smartphone abmelden und schon wird das Auto wieder für andere Personen freigegeben.

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Wird die Zukunft sein.
 
@nick1: Taxifahrer sollten sich schonmal umschulen lassen. Wir brauchen Wartungspersonal ;)
 
Das ironische ist ja, dass die Technik für das autonome Fahren sicherlich massiv die Reichweite des E-Autos senkt. Aber klar, zum Ausgleich fahren sie ja dann sicherlich nur noch 50.

Zum anderen würde mich interessieren, wie man einem voll autonomen Fahrzeug mitteilt, dass man als Beispiel in seiner alten Heimat jetzt nicht in Haus xy parken will (Zieleingabe), sondern einfach als Beispiel in einer bestimmten Straße langsam durchfahren möchte.
Oder auch in einer fremden Stadt, um diese zu erkunden.

Dann müsste man ja theoretisch immer wieder neue Ziele eingeben. Beispiel Hausnummer am Anfang und Hausnummer am Ende.

Meiner Meinung nach alles ein völliger Blödsinn. Ein Mensch, welcher sich freiwillig von der Industrie in seinem Denken und Handeln beschneiden lässt und zum mündigen, gläsernen Bürger abestempeln lässt, muss eher angezweifelt werden.
 
@andi1983: Ach du bist der Typ der überall den Verkehr blockiert.
 
@Tomarr: Bestimmt nicht. Wenn dann werde ich blockiert.
 
@andi1983: Wieso das. Du hast doch geschrieben das du langsam durch die Straßen fährst um die Stadt zu erkunden. Wer sollte dich da noch blockieren?
 
@Tomarr: Posting lesen? Das war eine Anmerkung an das vollautomatisierte Fahren. Das Ding braucht dann einen festes Ziel.

Man kann auch mit der erlaubten Geschwindigkeit durch eine Straße durchfahren.
Das ist aber mit einem vollautomatischen Fahrzeug nicht mehr möglich, weil es ein festes Ziel benötigt, da einparkt und stehenbleibt und nicht mehr so fährt, wie man möchte.

Frag mich echt wie man in ein einfaches Posting immer so ein Zeug hineininterpretieren kann.
 
@andi1983: "sondern einfach als Beispiel in einer bestimmten Straße langsam durchfahren möchte". Ich persönlich finde das unmissverständlich. Die Frage warum man langsam durch eine Straße fahren sollte kam durchaus bei mir auf. Und wie oft kurvt man durch eine Stadt um diese zu erkunden? Dazu ist ein Auto im Allgemeinen eher unpraktisch. Es sei denn man möchte bestimmte Sehenswürdigkeiten abfahren.

Aber es gibt schon Navis wo man Zwischenziele eingeben kann, somit verstehe ich das Problem nicht so ganz.

Wer weiß, vielleicht kann man ja auch irgendwann mit dem Fahrzeug reden wie mit einem Taxifahrer. Einfach mal so sagen ich möchte da durch fahren und mal schauen was los ist oder was auch immer. Technisch eigentlich gar kein Problem.

Es gibt wahrscheinlich auch Argumente gegen autonome Autos, aber deine Beispiele finde ich halt etwas gekünstelt.

Allerdings bin ich auch eher ein Befürworter des autonomen Fahrens. Ich fahre oft mal längere Strecken. Staus sind echt eine langweilige Angelegenheit. Und ich gehöre auch nicht zu den Menschen die autofahren jetzt so toll finden das man es unbedingt selber machen muss. Aber eigentlich ist es dieselbe Diskussion wie vor 20 Jahren Automatik- oder Schaltgetriebe. Ich selber habe damals gesagt Automatik nimmt ja den ganzen Spaß am Fahren. Inzwischen will ich die automatische Schaltung gar nicht mehr missen weil viel entspannter.

Ich selber würde es sehr begrüßen lieber alles andere zu machen wärend der Fahrt außer zu fahren. Lesen, Filme schauen, schlafen oder was auch immer.

Der einzige Kritikpunkt den ich momentan sehe ist das reine Elektroauto selbst. Reichweite, Zeiten für das wieder aufladen usw. Gerade im Winter. Standheizung, Sitzheizung und alles an. Da kann ich mir schon vorstellen dass das Auto kuschelig warm und abgetaut ist aber der Akku halt leer. Aber auch ohne das alles finde ich die Reichweiten eher unterirdisch. Da muss noch ne Menge getan werden.
 
@Tomarr: So gehen halt die Meinungen auseinander. Ich fahre gerne selbst und habe mich auch trotz sportlichem Fahrzeug für die Handschaltung entschieden.
Wie es Tests zeigen, macht diese auch mehr Spaß, weil nicht die Maschine bestimmt wann geschalten wird, und die Automatik auch oftmals negativ eingreift.

Der Mensch glotzt sowieso den ganzen Tag in den Bildschirm, auf Smartphones. Muss er es dann im Auto auch noch machen.

Und wie gesagt, es geht nicht um Zwischenziele, weil die hat man vor Ort nicht und bis das Fahrzeug dann reagiert, oder bis man ihm mitteilt was man will, ist es schon vorbei.
 
@andi1983: Na heutige Automatikgetriebe sind schon sehr gut und schalten schon richtig. Also mein erster Automatik war etwas holprig, aber heutige mit Doppelkupplung usw. das geht schon. Ist halt nur schöner im Feierabendverkehr zu fahren.

Studien haben dazu übrigens auch ergeben dass der Kreislauf des Fahrers wesentlich entspannter ist mit Automatik.

Und nein, man muss natürlich nicht auch im Auto auf den Bildschirm schauen, man kann ja auch lesen, essen, trinken, was auch immer. Gut, essen und trinken im Auto um Zeit zu sparen ist vielleicht auch nicht so das wahre, aber selber fahren und nichts anderes tun zu können ist auch eher Zeitverschwendung. Was meinst du warum Erfolgstypen sich eher fahren lassen? Nicht unbedingt weil sie es können, sondern weil sie die Zeit besser anders nutzen können. Trifft vielleicht auch nicht auf jeden zu, ich selber würde einfach nur Romane lesen, dazu habe ich normalerweise viel zu wenig Zeit. Stunde zur Arbeit, 12 Stunden arbeiten, Stunde zurück, dann noch essen, trinken, Toilette, Körperpflege und die Familie will auch noch ein paar Worte wechseln und am Ende braucht man nun mal auch etwas Schlaf. Da wären 2 Stunden lesen schon sehr willkommen.

Und deinen Einwand mit den Zwischenzielen verstehe ich noch immer nicht. Auch wenn du selber fährst musst du doch erstmal wissen wohin. Und auch wenn du eine Stadt erkundest, fährst du ja gewisse Punkte ab. Und dasselbe machst du dann halt vorbereitend in der Karte. Da sehe ich jetzt nicht wirklich Probleme drin, und ob die Fahrzeuge dann langsam reagieren, das weiß ich auch nicht.

Also deine beschriebene Situation hatte ich einfach noch nie in 28 Jahren Führerschein. Ich würde nie ziellos durch eine Stadt fahren. Vielleicht mal auf dem Land, aber auch das eher sehr selten.
 
@Tomarr: Naja sorry, aber das ist jetzt schon ein Unterschied, ob sich jemand in der Arbeitswelt fahren lässt, weil er dann auf dem Rücksitz seine Bürotätigkeiten weitermachen kann und sich auf eine Rede etc. vorbereiten kann.

Oder ob sich Millionen normaler Arbeitnehmer auf dem Rückweg dann "Katzenvideos" und co. ansehen können ;-)

Also für mich ist selbstfahren Entspannung. Dann kann ich gleich den Bus, oder die Bahn nutzen.

Also wenn ich mit dem Motorrad eine Runde fahre, dann gebe ich kein Ziel vor.
Dann fährt man spontan. Das ist autonom nicht mehr möglich. Wenn du jetzt in einem dorf einfach spontan rechts abbiegen willst ist das nicht mehr möglich.

Naja ist ja egal. Ist ja hoffentlich noch lange hin und wenn die Menschen wieder mehr Hirn haben, werden sie sich dagegen wehren. Wenigstens zum erzwungenen Vollautonomen.

Zur Stauvermeidung wird es auf jeden Fall nicht beitragen, wenn man sich die Foren mal ansieht. Da fragen die ersten Eltern, ob das Ding dann ihre Kinder alleine zur Schule bringen könnte.... Wenn das möglich wäre, hätte auch noch jedes Kind ein Auto.
 
@andi1983: Das mit dem Motorrad musst du wohl vergessen haben zu erwähnen. Das ist natürlich wieder ganz anderes fahren.

Und wie gesagt, ich rede ja nicht von Katzenvideos, sondern wirklich mal etwas machen, wozu ich normalerweise nicht komme, so für mich.

Und den Spaß am selber fahren kann ich schon lange nicht mehr nachvollziehen. OK, ich weiß ja nicht wo du wohnst oder fährst, vielleicht ja so mehr ländlich. Aber ich wohne in Hamburg und da versuchen mich pro Arbeitsweg mindestens 5 andere Fahrer umzubringen. Nicht schön sowas.

Und was spricht dagegen wenn du auch als Motorradfahrer etwas sicherer bist? Ich meine dank der schlanken Silhouette kann man einen Motorradfahrer schon sehr leicht übersehen, ist mir auch schon passiert. Dazu kommt noch das Motorradfahrer viel schneller beschleunigen können, damit rechnet kaum ein Autofahrer der das nicht kennt. Das wäre dann auch noch ein großer Vorteil.

Stauvermeidung, wenn der Verkehr optimaler fließt, dadurch dass die Fahrzeuge sich untereinander absprechen, kann ich mir auch gut vorstellen.

Also ich sehe da nicht so schwarz.

Und wenn es dann noch ein autonomes Wohnmobil gibt bin ich total dabei :D
 
@andi1983: "Also für mich ist selbstfahren Entspannung."
dann hast du noch nicht kapiert,daß erst einmal alle "selbstfahrenden" autos eine *aktive aufsicht* benötigen.
http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/autonomes-fahren-auto-fahrer-reaktionszeit
zumindest ist das außerhalb kaliforniens mW noch so...

gäbe es im RL eine exakte kopie von "K.I.T.T." ,hätte ich weitaus weniger einwände als angesichts aktueller entwicklungen.

was das ende vom lied sein wird:
totalüberwachte,unter fremdkontrolle fahrende,bockige,verbuggte autos ohne eingreifmöglichkeit eines menschen.

die perfekten spielzeuge für hacker und terroristen

auf einen solchen "fortschritt" pfeif ich gern !
zur not werde ich mir einen "oldtimer" zulegen, der KEINErlei elektronik besitzt - dann kann auch der große EMP-angriff der bösen russen kommen .-P
 
@andi1983: dir scheint da etwas die Fantasie zu fehlen. Bis es soweit ist, dass innerstädtisch wirklich vollkommen autonom gefahren wird, werden noch einige Jahre vergehen, vermutlich Dekaden. Das ganze wird voraussichtlich schrittweisekommen, angefangen auf den Autobahnen.
Ich nehme an bis dahin hat man die technischen Unzulänglichkeiten heutiger Elektroautos beseitigt und/oder eine bessere TEchnologie gefunden.
KI wird dann soweit entwickelt sein, dass du ihr in natürlicher Sprache mitteilen kannst, dass du die Straße langsam durchfahren möchtest. Aber wie gesagt, das ist heute noch schwer vollstellbar und wird noch lange dauern bis es kommt. Aber nicht so lange wie manche glauben! Ich gehe davon aus, dass autonomes Fahren auf Autobahnen in 10-15 Jahren normal ist.
 
@FuzzyLogic: Keine Angst mir fehlt es nicht an Vorstellungsvermögen. Nur Entwickler und Politiker bilden ja anscheinend ein, dass es in 3-5 Jahren soweit ist, dass keiner mehr ans Lenkrad greifen darf.

Und Autofahren ist halt oftmals nicht nur A nach B, sondern auch Zwischensachen.
 
@andi1983: in kalifornien gibts schon das erste "lenkradlose" projekt...
und da *wir* den amis ja wirklich jeden SCHEISS abgucken und nachäffen, darf man von baldiger übernahme "dieses fortschritts" ausgehen ...
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