Ein Film, der immer anders ist: Kino mit VR-Brille

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Bei den Filmfestspielen in Venedig gab es im diesem Jahr erstmals eine eigene Virtual-Reality-Sparte, in der ausgewählte Kurzfilme und auch die beliebte Serie Gomorra gezeigt wurden. Die Zuschauer waren von der Technik sichtlich begeistert.

Die Unterschiede zum herkömmlichen Filme gucken ist enorm, da sich die Zuschauer in jeder Szene frei umsehen und selbst entscheiden, wo ihre Aufmerksamkeit hingeht. Dies stellt auch die Produzenten vor eine große Herausforderung, denn sie müssen die Sicht des Zuschauers richtig leiten. Zudem gibt es keine Schnitte, sondern nur lange aufeinanderfolgende Sequenzen.

Auch in Zukunft könnte die VR-Technik bei Filmen eine zunehmende Rolle spielen. Dazu müssten die Headsets allerdings noch technisch besser und vor allem leichter werden.
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Stelle ich mir ziemlich anstrengend vor wenn ich mich hin und her bewegen muss um Dialoge in einer Serie zwischen zwei/mehreren Personen folgen zu können, die nicht in einem Blickfeld sind.
 
@Rumpelzahn: Im realen Leben wird es dir doch auch nicht zu anstrengend sein wenn du mit einer Gruppe redest und den Kopf dabei bewegen musst. Ich meine die Leute werden ja nicht gerade hinter deinem Kopf reden.
 
@Cheeses: was ist "im realen Leben" wo kann ich das downloaden ;-)

... zum Thema:
ich muss da an ein Buch aus meiner Jugend denken, wo man eine Entscheidung treffen muss und dann auf Seite X weiterlesen soll ... das als Film ist ja Mal richtig geil.

bisschen Hirn mit ins Kino zu nehmen hat noch keinen geschadet...
 
@baeri: "bisschen Hirn mit ins Kino zu nehmen hat noch keinen geschadet..."

Das gibt's keine Beweise für.

Also, dass das jemals jemand getan hätte, mein ich.
 
@Rumpelzahn:
Und ich Stelle es mir ziemlich anstrengend vor ein Buch zu lesen. Ständig diese kleinen Wörter und das blättern, wer tut sich sowas freiwillig an?
 
Ich stelle mir auch die Dreharbeiten schwierig vor, wenn man dem Zuschauer wirklich eine vollständige Rundumsicht bieten möchte. Dann kann man die ganze Film-Crew nicht einfach "hinter der Kamera" verstecken; insbesondere bei Außenaufnahmen in der Natur.
 
Naja, aber ein guter Kameramann fängt ja eine Szene so ein, wie sie perfekt rüber kommen soll.
Ist ja nun blöd, wenn man bei einer gewünschten Einstellung gerade sonstwo hinschaut.

Für experimentelle Filme, Arthouse, Dogma-Filme kann ich mir das noch vorstellen. Aber nun nicht für jeden Streifen.
 
@tomsan:
Es ist einfach eine andere Art der Erzählform. So wie das Radio nicht das Buch, der Fernsehr das Radio, so wird auch VR nicht andere Medien aus dem Spiel nehmen. Es wird aber seine Platz, neben den anderen, finden.
 
@Andy2019: Jupps, stimmt. Nichts anderes meinte ich auch damit.

Hörte sich hier im Bericht nur ein wenig so an, als wäre man so begeistert, dass am besten *alle* Filme nur noch VR-angepasst sein sollten.

Und das klappt halt nicht bei jedem Film.
Mal abwarten....
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