France Telecom erkennt Suizid als Arbeitsunfall an

Wirtschaft & Firmen Der Unternehmenschef Stephane Richard von France Telecom hat nach einer Reihe von Selbstmordfällen erstmals einen Suizid als Arbeitsunfall anerkannt. Dabei geht es um einen 51-jährigen Angestellten, der sich im Sommer 2009 das Leben nahm. mehr...

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"...künftig den Stress am Arbeitsplatz markant verringern zu wollen. Diesbezüglich soll auf Musik und Massagen gesetzt werden." Supergeil. Eine Stunde Coldplay, währenddessen ne Massage und danach kommt wieder dein Abteilungsleiter und schreit dich an, warum die Quartalszahlen noch nicht auf Target sind. Suuuuper Maßnahme
 
@Turk_Turkleton: Eine Stunde Coldplay wäre für viele ein Grund, aus dem Fenster zu springen
 
Ist das vertraglich geregelt ? :D
 
@Oberhausener: Vermutlich nicht schriftlich... wobei ich für Musik und ne Massage nicht für ein französisches Unternehmen arbeiten würde... ich mein bei VW gab es Luxusreisen zu Bordellen und bei der France Telecom gibt es nur Musik und Massagen...
 
@Tyndal: Aber was für Massagen...
 
@MichaW: Mit Happy-End ?
 
@Oberhausener: Im Vertrag steht dann in etwa: "At a minimum you'll receive 1 massage per hour". Und wenn man die einfordert heißt es dann: "Ups, das ist ein Rechtschreibfehler. Das sollte message heißen!"
 
@Sesselpupser: Bist du in wirklichkeit auch ein Sesselpupser ?
 
@Oberhausener: Nee, eher Erbsenzähler ;-)
 
@Sesselpupser: Gegen die Erbsenzähler gibts doch jemanden... Bastard Operator from Hell und sein Pickelverseuchten Jüngling müssten da für Abhilfe schaffen können.
 
@qa729: Ich glaube der BOfH ist schon Rentner und der PJ mittlerweile Familienvater.
 
Wie pervers ist diese Welt eigentlich geworden? Da bringt sich einer um, weil er in seinem Betrieb gegängelt wird bzw. die Arbeitsbedingungen unterste Kante sind und es ist ein Arbeits-"Unfall". Also wenn man den Arbeitgeber hier irgendwie belangen kann (hinsichtlich Mord oder Beihilfe zum Mord?), ist das doch ein hervorragendes Schuldeingeständnis. Aber ein "Unfall"? Nee!!!!
 
@Sesselpupser: Kranke Welt, da gebe ich DIR vollkommen recht. Aber wenigstens etwas. Na ja, die Angestellten einer Firma sind versichert. Wenn da so ein "Arbeitsunfall" passiert wird das für eine Firma ganz schön teuer! Vom Imageschaden will ich gar nicht erst anfangen. Aber was will man da machen, ich mein niemand wird gezwungen bei dieser Firma zu arbeiten. Als Europäer hat man da schon wesentlich mehr Möglichkeiten als ein Chinesischer Bürger. Sag ich mal so spontan!
 
@Sesselpupser: Was die Kinder wieder erzählen...dem Arbeitgeber Mord vorzuwerfen ist schwachsinn! Und wenn sie es nicht als Arbeitsunfall deklarieren würden, würde es keine Rente für die Familie geben! Die würden dann komplett leer ausgehen...
 
@I Luv Money: Woher weißt Du, dass ich ein Kind bin (ich unterstelle Du meinst altersmäßig und nicht naturbedingt durch meine Eltern)? Wo habe ich dem Arbeitgeber Mord vorgeworfen? Da ich mir nicht sicher bin, ob es einen solchen Straftatbestand gibt, dazu noch in einem anderen Land, habe ich es als Frage gekennzeichnet. Siehe "Fragezeichen"! Dass die Hinterbliebenen dadurch überhaupt erst eine Hinterbliebenenrente bekommen ist hingegen löblich. Die hätten aber lieber eher was für die Arbeitsbedingungen tun sollen!
 
ich dachte sowas wäre nur in china möglich (foxconn). jetzt auch bei uns. wird ja immer besser. der hätte besser seinen chef gleich mitnehmen können. so würden diese scheiss manager merken das sie nicht endlos alle ausbeuten können. aber ich bin mir sicher das dieser tag kommen wird wenn die mehrheit merkt das sie nichts mehr zu verlieren hat.
 
@QUAD4: nur rein aus Interesse ... womit verdienst Du denn so Deine Brötchen, dass Du die allgemeine Situation als so dramatisch beschreibst?
 
@JoePhi: Wo lebst Du? Das Du das nicht genau so siehst? Ist dein Vormund event. Manager?
 
@shibby777: nö. ich bin nur kein verblendeter Linker ... denn genauso liest sich dieser Kommentar. Aber dass auf meine Frage keine Antwort kommt, ist mehr als bezeichnend.
 
@QUAD4: Guckst Du hier: http://tinyurl.com/3am8tl5 . Du wirst erkennen müssen, dass sich die Mitarbeiter der France Telecom bereits seit 2007 mit Suizidgedanken auseinandersetzen. Bei Foxconn "erst" seit diesem Jahr (zumindest wurde es da öffentlich). Also eher: Jetzt auch in China.
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