France Telecom erkennt Suizid als Arbeitsunfall an

Wirtschaft & Firmen Der Unternehmenschef Stephane Richard von France Telecom hat nach einer Reihe von Selbstmordfällen erstmals einen Suizid als Arbeitsunfall anerkannt. Dabei geht es um einen 51-jährigen Angestellten, der sich im Sommer 2009 das Leben nahm.

Der Mitarbeiter hatte damals einen Abschiedsbrief hinterlassen, aus dem der Grund für seine Entscheidung hervorgeht. Angeblich schrieb er, dass die Arbeitsbedingungen bei France Telecom ihn in den Selbstmord getrieben haben.


Sowohl eine internen Untersuchungskommission, als auch die Aufsichtsbehörde IGAS haben sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt und kamen zu der Entscheidung, dass der Tod nicht als arbeitsbedingt zu werten sei, berichtet 'derStandard'.

Der seit dem Frühjahr dieses Jahres amtierende Richard widerspricht nun diesen Einschätzungen und erkennt den Selbstmord als einen Arbeitsunfall an. In erster Linie hat dies eine Bedeutung für die Angehörigen. Diese können nun eine Hinterbliebenenrente erwarten.

Anfang Mai dieses Jahres hat die Firmenleitung der France Telecom beschlossen, künftig den Stress am Arbeitsplatz markant verringern zu wollen. Diesbezüglich soll auf Musik und Massagen gesetzt werden.
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"...künftig den Stress am Arbeitsplatz markant verringern zu wollen. Diesbezüglich soll auf Musik und Massagen gesetzt werden." Supergeil. Eine Stunde Coldplay, währenddessen ne Massage und danach kommt wieder dein Abteilungsleiter und schreit dich an, warum die Quartalszahlen noch nicht auf Target sind. Suuuuper Maßnahme
 
[re:1] zwutz am 14.07.10 14:26 Uhr
(+19
@Turk_Turkleton: Eine Stunde Coldplay wäre für viele ein Grund, aus dem Fenster zu springen
 
Ist das vertraglich geregelt ? :D
 
@Oberhausener: Vermutlich nicht schriftlich... wobei ich für Musik und ne Massage nicht für ein französisches Unternehmen arbeiten würde... ich mein bei VW gab es Luxusreisen zu Bordellen und bei der France Telecom gibt es nur Musik und Massagen...
 
@Tyndal: Aber was für Massagen...


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