Grundrecht auf Breitband-Anschluss wird EU-Thema

Recht, Politik & EU Das Recht auf einen Breitbandzugang könnte schon bald für jeden EU-Bürger gelten. Die EU-Kommission erwägt, eine bereits länger bestehende Richtlinie zur Telekommunikations-Versorgung entsprechend auszubauen. mehr...

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"Grundrecht auf Breitband-Anschluss" - achja in was für einer schönen Welt voller Überschuss wir doch leben.
 
@blisss: Internet ist das wichtigste Medium unserer Gegenwart. Und es wird in Zukunft immer wichtiger. Also ist es sicherlich eine gute Idee jetzt schon Richtlinien für die Zukunft zu verfassen, da es immer Bedeutender für die Gesellschaft wird. Egal ob Privat oder Geschäftlich.
 
@KarlKoch23: Vielleicht sollte man erstmal dafür sorgen, dass eine Milliarde Menschen, die hungern, was zu fressen haben
 
@blisss: Oder wir lassen die Menschen verhungern und bauen Rechenzentren. Is bestimmt billiger für uns ;)
 
@blisss: Ob sich das auch welche gedacht haben als das mit dem elektrischen Strom und dem fließendem Wasser in der jeder Wohnung Mode wurde?
 
@blisss: Bliss bekommt Minus, weil ihm hungernde Menschen wichtiger sind, als verwöhnte Idioten, die heulen, weil sie kein Highspeed-DSL haben? Krasse Welt.
 
@mcbit: Dann kündige doch deinen Anschluss und spende das gesparte Geld.
 
@kubatsch007: Und du flieg mal über Äthiopien in einem Flugzeug, welches die Snickerswerbung draufgepappt hat. Wer selbst nicht hungert, weiß gar nicht, was es bedeutet jeden Tag um's Überleben zu kämpfen. Breitband gut und schön, doch es gibt Dinge, die aktuell viel wichtiger sind als ein schnelleres Internet. Muss aber an der Altersgruppe und der damit fehlenden Lebenserfahrung liegen, die hier hauptsächlich unterwegs ist, dass Leute, die auf die Missstände der Welt hinweisen, mit Minusklickerei bedacht werden.
 
@FFX: Wir leben hier aber nicht im Sozialismus und in einer riesigen Kommune.
 
@kubatsch007: In welches EU-Staat verhungern die ganzen Leute denn? Was hat Äthiopien mit der EU zu tun? Ihr seid genau die Sorte von Leuten die bei einer neun Werbekampagne von Microsoft gleich losschreien, die sollen keine Werbung sondern das System sicherer machen. Das eine hat mit den anderen nichts zu tun und sollte auch nicht in eii Topf geworfen werden.
 
@Ex!Li: Wer weiß wie viele hier einfach nur labern und im gleichen Atemzug ihr Geld für Luxus und Kram ausgeben oder sich vom Staat jede nur mögliche Förderung für irgendwelche Dinge holen.
Wasser predigen und Wein trinken so sieht's doch aus.
 
@kubatsch007: Darum gehts nicht. Ich stelle mich nicht hin, und verlange. Außerdem habe ich ein Spendenarrangement.
 
@mcbit: Die Menschen die Hungern sind ja auch langweilig... die haben ja schließlich kein Geld, um sich was ausm Internet zu bestellen >:-)
 
Wenn jeder den Kopf in den Sand steckt, weil es ja so viel Ungerechtigkeit und Hunger auf der Welt gibt, dann hilft das Keinem. Wer die Chance hat gut zu leben, sollte auch gut leben. Wer sich besser fühlt, wenn er anderen hilft, soll es tun. Allerdings ist er dadurch kein besserer Mensch. Wer andern hilft, tut dies immer auch aus egoistischen Motiven.
 
@kaffeekanne: Richtig, er soll es selber in die hand nehemen und nicht von anderen verlangen, ihm das leben schöner zu machen. So meinte ich das.
 
"Es gelte auch zu erwägen, ob die Provider zur vollen Übernahme der Kosten verpflichtet werden oder wie man mit öffentlichen Fördermitteln zum Breitband-Ausbau beitragen könne. "... was gibt es da zu überlegen?... natürlich wäre es schwachsinn den isps die vollen kosten aufzudrücken... die sind doch nicht die bahnhofsmission... die bahn ist ja schließlich auch nicht verpflichtet, jeder stadt einen gleisanschluss samt bahnhof zu realisieren und dabei alles selber zu zahlen...
 
@klein-m: So ist es. Strecken mit unrentablen Fahrgastzahlen werden und wurden stillgelegt. Warum soll das beim Internet anders sein?
 
@mcbit: Weil ein Grundrecht auf Zuganbindung noch nie diskutiert wurde? Wäre ja auch Überflüssig, da es Alternativen gibt. Soviel ich weiß, gibt es in D kein Haus, das man nicht über eine Straße erreichen könnte.
 
@kaffeekanne: Es gibt auch kein Haus, das nicht mit Sateliten-DSL erreichbar wäre. Und es soll Leute geben, die haben kein Auto. Und solche leute werden es vermeiden, in gegenden zu ziehen, die keinen vernünftigen ÖPNV haben. Du verstehst die Analogie?
 
@mcbit: Ich sehe, dass sie nicht passt (die Analogie).
 
@kaffeekanne: Dann hast Du sie nicht verstanden oder misst mit zweierlei Maß.
 
@mcbit: Für Satelliten-DSL ist aber zusätzlich ein ISDN Kanal erforderlich. 1 mal als Ausfall Schutz wenn durch entsprechende Wetterbedingungen es keine Verbindung gibt und zudem ist per Satellit nur Download möglich. Der Upload muss über den ISDN Anschluss erfolgen. Und es gibt immer noch Gebiete in Deutschland, wo es nicht mal ISDN gibt (ja da bin ich mir 100% sicher, da ich Leute kenne, die in solchen Gebieten leben)!
 
@Scaver: Das ist so nicht richtig. Es gibt seit geraumer Zeit Satellitenlösungen, die auch den Rückkanal via Satellit bieten. Für konventionelle Internetnutzung (surfen, mailen usw.) ist das in Ordnung, wer für Onlinespiele um die letzten Millisekunden kämpft, mag das nicht reichen. Außerdem sind bundesweit alle Vermittlungsstellen digital, insofern ist es zumindest unlogisch, daß es Anschlüsse ohne ISDN-Verfügbarkeit geben sollte. Das heißt nicht, daß man es nehmen muß.
 
@all: es muss entlich gelernt werden, dass "all" eine liberalisierung des telefonmarktes wollten! das heißt auch, rückfahren der investitionen und beschränkung auf rentable bereiche! dass ein ausbau auf dem land NICHT rentabel ist, weiß glaub ich jeder (leider gehöre ich dazu).
fasst euch an die eigene nase und überlegt wer bereit währe nicht zu den schmarotzern 1&1, arcor o.ä. zu wechseln weil sie dor 20 pfennige sparen könnten.
gruß
 
Könnte man damit diese "Three-Strikes" Regelung ausheben?
 
@ds94: Das ist wie mit der Freiheit - ist auch ein Grundrecht, darf dir aber genommen werden, wenn du gegen Gesetzte verstösst.
 
@blisss: Was auch vollkommen legitim ist.
 
@Spürnase: Meinte ich ja auch, auch wenn ich das Three-Strikes nicht für optimal halte.
 
@blisss: ich halte so viele Strafen für absolut nicht optimal. Aber vll. ist es genau das, was abschreckt. Ich habe dir erstmal das minus raus genommen.
 
@ds94: In Deutschland gibt es keine "Three-Strikes" Regelung.
 
@FlatFlow: im artikel gehts um die eu, nicht um deutschland.
 
Was hilft mir ein Grundrecht wenn es in bestimmten Regionen technisch nicht möglich ist. Darf ich dann ein Unternehmen verklagen und dieses muß dann eventuell Millionen Euro investieren damit ich meinen Anschluß bekomme ?? Alleine schon bei der Klage könnte ich ja Willkür herrschen lassen.... Aus meiner Sicht: Theoretisch ein netter Gedanke, praktisch nicht umsetztbar.
 
@Homer34: Aktuell müssen die Provider jeden Haushalt mit einem Telefonanschluss versorgen - wo ich ein Telefonkabel legen kann, da kann ich auch ein Breitband-Kabel legen. Als die Post aber noch Staatsbetrieb war, wurden alle Gebiete der Bundesrepublik mit Telefonnetz ausgestattet, da war klar, wer dieser Pflicht nachkommen muss. Heute wäre es wirklich schwieriger, jeder Provider würde die Konkurrenz in der Pflicht sehen. Bleibt also nur ein neues staatliches Unternehmen, das diese Ausbaupflicht erfüllt und die neuen Leitung dann an die Provider vermietet - somit bezahlen alle Provider die Zeche, aber halbwegs fair aufgeteilt nach Nutzung.
 
@Tyndal: Ich möchte mit meinen Steuergeldern nicht dafür aufkommen, dass die 3 Hanseln in Dorfstrasse 1-3 in Hinterkleckersdorf DSL haben. Sorry. Das sollen die mal schön alleine bezahlen. Ich muss mein Brot auch alleine bezahlen.
 
@mcbit: Kann ich verstehen. Die Leitungen sollen ja nicht verschenkt sondern vermietet werden. Und auch wenn die Telekom das jetzt mit Fördergeldern bauen würde, würdest du das über die Steuern finanzieren. Ich bin auch so frecht und behaupte, dass das Kupferkabel in deiner Stadtstraße 462b in Fortschrittsstadt noch zu Zeiten verlegt wurde, als das noch Aufgabe der Post war und von meinen Steuern bezahlt wurde. Falls du natürlich die Verlegung des Kabels vom Verteilerkasten durch die Straße bis zu deinem Haus / deiner Wohnung selbst bezahlt hast, dann kann ich deine Einstellung völlig verstehen - aber die wenigsten Deutschen haben ihren DSL-Anschluss ("ihr Brot") alleine bezahlt.
 
@Tyndal: Ja, aber inzwischen ist massiv modcernisiert worden. Und weist Du warum? Weil es sich offenbar für den Gewinn rentiert hat. Und jetzt kommt dfer Hammer, hier sind eben soviele Leute auf einen Haufen, dass es sich offenbar lohnt, zu investieren. Genau deswegen wurde ja investiert. Es gibt aber offenbar gegenden, wo sich das nicht lohnt. Im Übrigen, ich habe im Umkreis von 2 km keinen Bäckerstube, nur Backwarenläden, die Tiefkühlrohlinge aufbacken. Frische Brötchen sind aber unbedingt als Grundrecht anzusehen. ich bin dafür, dass der Staat unbedingt Bäckerstuben bauen und betreiben sollte. Natürlich habe ich meinen DSL-Anschluss nicht alleine bezahlt. Aber wir im Einzugsgebiet des Marktes haben das zusammenbewerkstelligt, und wie? Es war ein markt da. Du kannst jammern und meckern, wer von Privaten Firmen verlangt, seine Investitiuonen für Konkurrenten zu öffnen, der muss damit leben, dass Investitionen ausbleiben. Wenn aber die das ausführende Unternehmen (höchstwahrscheinlich aufgrund der Resourcen die telekom) das Exklusivrecht der Vermarktung von DSL in den von ihnen ausgerüsteten Gebieten zugesprochen bekäme, ginge das Geheule auf diesem Gebiet weiter.
 
@mcbit: Die Grundzüge der Marktwirtschaft sind mir schon bekannt ;-) (und keine Ahnung,warum du für die bis hierhin sachliche Diskussion mit Minus bewertet wirst...). Aber jammern und meckern tu ich nicht, ich halte generell für ganz Deutschland das Modell mit dem Staatsbetrieb für die komplette Telekommunikations-Infrastruktur mit Vermietung der Leitungen an die Provider für die beste Variante. Eben weil kein Privatunternehmen zu einer Grundversorgung gezwungen werden kann. Bei der Frage, ob Breitband wirklich zur Grundversorgung gehören MUSS, stimme ich dir sogar fast gänzlich zu. Auf der einen Seite wird Breitband-Internet als Grundversorung gefordert, aber z.B. bei der Berechnung von HartzIV wird ein Telefonanschluss nicht berücksichtigt. Ebenso gibt es Bürger, die ohne Strom / Gas / Wasser in ihrer Wohnung sitzen, weil sie die Rechnung nicht bezahlt haben. Strom / Wasser-Anschlüsse haben aber alle, egal wie abgelegen sie wohnen, rechnet sich für die lokalen Energieversorger oder Wasserwerke bestimmt auch nicht immer - muss aber sein. Sicherlich könnte man jetzt alle Menschen dazu zwingen, in Ballungsgebiete zu ziehen... würde aber gegen das Grundgesetz verstoßen. Als ich mir das Haus auf dem Land gekauft habe, waren Internetanschlüsse noch eine Seltenheit, ISDN war brandneu und bahnbrechend, damals konnte niemand ahnen, dass sich 2 Jahrzehnte später Probleme ergeben würden. Oder um mal einen Vergleich zu bringen: Wenn du wegen der Abgasbelastung in deinem Ballungsgebiet eine chronische Bronchitis bekommst, dann möchte ich als Landluftatmer auch nicht mit meinem Krankenkassenbeitrag für deine Gesundheit bezahlen, weil hier draußen auf dem Land - das ist der Hammer - gibt es saubere Luft. So sorgt euer Markt für höhere Krankenkassenbeiträge und unser Markt für höhere Investitionskosten in Telekommunikation - volkwirtschaftlich betrachtet bleibt es ein Geben und Nehmen.
 
@Tyndal: Oki, dann sind wir uns einig. Das netz hätte beim Staat bleiben sollen. Bei dem Rest auch fast ACK. Einzig: Keiner wird gezwungen umzuziehen. Und Krankenversicherung ist ein Umlagesystem, ob private oder gesetzliche. Der Vergleich ist da etwas unangebracht, zumal, jedenfalls von der GKV her gesehen, hier ein Solidarsystem einem Privatkonzern gegenüber steht. desweiteren ist es schön, wenn Menschen aus der Stadt rausziehen. Was ich aber nicht verstehe ist, dass es Leute gibt, die in eigentlich unbewohnbare gegenden ziehen, dann aber meckern, dass sie nur über feldwege ihr Haus erreichen und 1,5 Stunden zur Arbeit fahren müssen. Sicherlich, viele konnten die Entwicklung nicht absehen, vor allem auch die Privatisierung der Telekommunikation. Aber die Zersiedelung der Ballungsgebiete bringt nunmal höhere Herausforderungen, was die Versorgung betrifft. Man kann eben nicht alles haben. Oki, ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, wo eine weitere Diskusion keinen Sinn hat. Fazit: Netz verstaatlichen und Ausbauen und vermietren - ja dafür wäre ich auch. Das problem ist allerdings, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass staatliche Institutionen meist einmal investieren und dann 1000 Jahr alles so lassen. Ob das ein Vorteil ist, mag ich anzweifeln.
 
Viel spaß beim Versuch, für Bauer Josef in der Alm Breitband verfügbar zu machen.
 
@Zaru: Jetzt kommt halt wieder die Definition von Breitband zum Tragen... DSL light ist ja auch "Breitband"...
 
@Ensign Joe: Aber nur per Definition! Ich erlebe es ja selbst hier. 387er DSL Lite ist das maximum hier. vor ein paar jAhren ging das noch. Inzwischen ist das Datenaufkommen so angestiegen das man 387er DSL Lite mit den Motemzeiten gleichsetzen kann. Ein Ausbau ist bei uns in den nächsten Jahren nicht geplant. Leider......
 
@Zaru: Dummerweise ist auch Satelliten-DSL "Breitband" - somit kann sich auch Bauer Josef auf seiner Alm eine Schüssel aufs Dach stellen. Praktisch gesehen haben wir in der EU schon "Breitband für alle" - es will nur keiner (verständlich). Bleibt also die Hoffnung, dass die EU "Breitband" kabelgebunden definiert. UMTS, WiMAX, Satellit - das sind für mich alles keine Alternativen (noch).
 
@Tyndal: DSL-Light würde mir schon reichen. Hier giebt es kein UMTS, geschweige den WiMax! Ich habe ISDN und jetzt komm du!
 
@MysticEmpires: Es gibt genug Beispiele, wo sich Anwohner zudsammen getan haben, Gräben gebuddelt, Kabel verlegt. Die Telekom hat dann lediglich angeschlossen und die Verteiler aufgestellt. Was hindert Euch an daran, es selber in die hand zu nehmen, soweit es geht?
 
@mcbit: Bei diesen Gemeinden liegt ab Kupfer im Boden. Aus dem Grund liegt es nur an der zuhohen Dämpfung (zumindest Meistens). Diese läßt sich ja durch neue Verteiler bzw. anschluss an andre Knoten verbessern. Da bringt graben auch was. Nur wurden wir nach der Wende mit Glasfaser beschenkt. Was ansich ja ganz schön ist. Dies bringt ansich ja auch enige Vorteile doch zu Versorgung mit Internet über Glasfaser erforder wesendlich kürzer Strecken zwischen den Vermittlungsstellen. Und das macht graben, Kabelverlegen etc. hinfällig. Das einzige was bei uns "Kostengünstig" möglich wäre wäre UMTS aber auch da sieht T-Mobile oder Vodafone keinen Grund für. Daher bin ich für genau diesen Grundrecht. Denn mir würde DSL-Light reichen. Mir würde es ja fast schon reichen wenn es kostengünstige ISDN-Flats geben würde...
 
@MysticEmpires: Sateliten-DSL?
 
@MysticEmpires: Ähm - Glasfaser-Kabel, im ganzen Dorf liegt kein Meter Kupferkabel, extrem langgezogene Gemeinde über 2 Hügel und das Tal, somit fallen sämtliche Funktechniken bei uns aus, also auch ich surfe mit dem SmartSurfer und zahle pro Minute zuzüglich der exorbitant teuren ISDN-Grundgebühr. Dennoch möchte ich kein WiMax (ständig ausgelastete Zellen, Verbindungseinbrüche... dutzende Beschwerdeforen betroffener WiMax-Besitzer - z.B. aus Dresden - sprechen eine deutliche Sprache). UMTS wird dich auch annerven - wenn du in einer Gemeinde mit 1.500 Einwohner wohnst, wird der Funkmast vielleicht 200 Funkzellen haben - sind die belegt war es das für dich mit Internet - von der Geschwindigkeit ganz zu schweigen. Deswegen sind Funktechnologien für mich nicht der Rede wert, wenn schon, dann kabelgebunden, auch wenn am Ende nur DSL-Light bei durch kommt. Vermutlich hast du aus den gleichen Gründen keine Satelliten-Schüssel auf dem Dach wie ich - Ping > 1.000ms, selbst ein VoIP-Telefon im Dorf klingt wie ein Ferngespräch in die Antarktis. So, jetzt du wieder ;-)
 
@MysticEmpires: dsl-light reicht vielen, aber nur wegen der tarifierung! vom datenaufkommen absolut inakzeptabel.
DENNOCH: ich verstehe dich, und betrachte es NICHT als kritik.
 
16.000er DSL für alle!
 
@Lindheimer: Wunschdenken! Realität: http://de.wikipedia.org/wiki/Breitband-Internetzugang#Definitionen
 
@zivilist: is mir schon klar. daher auch meine forderung
 
@Lindheimer: Ne, lass mal. Das war vor 5 Jahren mal aktuell :D
 
Ich finde super das dies zum Thema wird. Zeitgemäß und könnte den Ausbau schneller voran bringen.
 
Naja dann können wir uns schonmal auf die nächsten News freuen "Hartz4 Vater klagt für Breitbandanschluss für sich und seine Kinder"
 
Kann ich dann klagen weil ich für 8mbit zahle aber nur 1mbit bekomme, da ich in einer Randzone wohne?
 
@Zaru: Sofern eine Mindestbandbreite festgelegt worden ist, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht erfüllt wird, ja.
 
@Zaru: selber schuld, wenn du für 8Mb bezahlst
 
@zwutz: Ging beim Providerwechsel anscheinend nicht kleiner. Und weniger für theoretisch 8/praktisch 1 mbit zu zahlen als für theoretisch 3/praktisch 1 mbit ist nicht der Weltuntergang
 
@zwutz: Man hat eben nicht immer die Wahl.
 
@Spürnase: Man hat immer eine Wahl.
 
Super, wenn wir keine anderen Sorgen haben. Wer Highspeednetz haben will, soll dafür bezahlen. Wenn sich genug Leute auf dem Land finden, lohnt es sich für den Anbieter auch. Ein Anspruchdenken heutzutage, ist ja widerlich. Alles haben wollen, aber machen sollen die Anderen. Im Übrigen, ich würde ein Grundrecht auf Laptops für jeden, natürlich vom Steuerzahler finanziert, begrüßen.
 
@mcbit: Das Internet ist heute nunmal die größte Informations- und Kommunikationsquelle schlecht hin und wird in der Zukunft auch eher mehr in den Alltag einzug nehmen als weniger. Und unter 1Mbit Surfen ist einfach nicht praktikabel. Ich weiß das die umsetzung einer solchen Regel fraglich wenn nicht sogar unmöglich wäre aber selbst wenn auf dem Land ein paar Zahlen wird dort nichts ausgebaut, zumal meist die Kuh ja gemolken wird, sprich aufm Land zahlst du für 1mbit genausoviel (oder mehr) wie in der Stadt für 6mbit+. Du sitzt warscheinlich an deiner 16000er Leitung und schaust nichtmal 1mm über den Tellerrand, so wie du schreibst wirst du sicher kein ISDN haben.
 
@darkalucard: Ist ja soweit richtig, aber wenn die leute meiknen, es zum Leben zu brauchen, dann sollen sie eben den Ausbau bezahlen bzw in eine Gegend ziehen, wo es verfügbar ist. Mich ärgert nur das Anspruchdenken.
 
@mcbit: Finde ich aber schade das du so denkst. Ist nicht besonders modern. Bau dir doch deine Straßen selbst zum Zielort deiner Arbeit, warum soll der Staat das tun?
 
@Spürnase: Gut, dass Du mit den Strassen kommst, die in ländlichen gegenden auch schlechter ausgebaut sind, als in der Stadt - ähnlich DSL. Und ich bin ein sehr moderner Mensch, ich hege aber nicht den Anspruch, alles zum Grundrecht zu machen. Wenn es sich für Unternehmen lohnt, Breitband in kleine Dörfer zu legen, werden sie das tun. BTW, der Staat baut keine Strassen. Mal davon abgesehen, ohne Strassen keine Warenlieferung. Ohne Internet, vor allem Breitband, ist das durchaus möglich. Du siehst den Unterschied in der Wichtigkeit?
 
@mcbit: Der Staat bzw. der Senat hat aber großen Einfluss darauf. Dennoch ist das Internet zu einer wichtigen und unverzichtbaren Sache unserer Gesellschaft geworden. wie vor 50,60 Jahren der Fernseher oder vor 100 Jahren das Radio, was heute schon seit langem grundrecht ist. Warum sollte das Internet nicht dazu gehören?
 
@Spürnase: Dann hätte man die Telekommunilation nicht privatisieren dürfen. Und der Staat(Senat hat nur wenig Einfluss. Außer Gelaber, und das seit Jahren, passiert nämlic nichts.
 
@mcbit: Das mit dem Umzug ist schwachsinn, erstmal hat nicht jeder die Wahl (z.B. am Arbeitsplatz gebunden) und 2. kann man mit Pech auch in Stadtnähe schlechte Bandbreite haben. Zudem kann es ja wohl keine Auflage sein, dass man DSL nur in der Stadt bekommt. Hinzu kommt noch das sich z.B. die Telekom fürstlich für ISDN Bezahlen lässt und es keinevernüftigen Flatrates gibt (was aber ein anderes Problem ist). Und wie stellst du dir Zahlen vor, mal eben 100.000 Überweisen? Wie gesagt die Anbieter verdienen ja schon genug wenn sie die Leute mit minderDSL o.ä. abmelken. Ich denke das ist auch einer der Gründe warum die keinen Finger krum tun. Verdienen ja ihr Geld. Nur ich finde ein Medium das heutzutage praktisch Standard bzw Notwendig ist (und das ist es) sollte auch einen Mindestanspruch für jeden Bürger bieten.
 
@darkalucard: Sorry, aber die Telekom ist nunmal ein privates, gewinnorientiertes Unternehmen. Warum sollen die Breitbahnd ausbauen? Die sind gezwungen, die leitungen auch für die Konkurrenz zu öffnen. Würdest Du als Unternehmen das machen? Und wenn sich die Leute für DSL-Light voll melken lassen, sind sie doch selber schuld. Keiner wird gezwungen, mindere Leistung voll zu bezahlen. Der Kunde hat hier die Marktmacht. nur jammern und nach Papi Staat schreien hilft da wenig,.
 
@mcbit: Ich kann schon verstehen das z.B. die T-Com lieber melkt als ausbaut, aber bitte was sollen die Leute denn alternativ machen ausser sich "melken lassen"? Alternativen gibt es ja keine (vernünftigen) ;)
 
@darkalucard: Sateliten-DSL?
 
@mcbit: Sateliten-DSL ist teilweise schei**e Teuer, mit Selbstkosten der Hardware in teilweise mehrere 100€ und bei schlechtem Wetter kann man das auch vergessen. Für mich ist "Wireless" kein (guter) ersatz zu Kabel.
 
@darkalucard: Da gibt es also Alternativen, aber man will sie nicht, weil sie mit etwas investition verbunden ist.
 
Freut euch nicht zu früh: Breitband ist für heutige Maßstäbe derzeit recht langsam definiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Breitband-Internetzugang#Definitionen
 
Nun... Der Gedanke, eine Breitbandanbindung per Grundrecht zu verankern, erscheint mir schon schlüssig... Wie in bereits mehreren Posts vor mir erwähnt, ist das Internet ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. sicherlich gibt es Länder, in denen die Infrastruktur schlechter ist. In Teilen Jugoslawiens (um mal ein Beispiel aus Europa zu nennen) gibt es nicht einmal eine funktionierende Abfallwirtschaft. Jedoch ist Deutschland ein Wirtschaftsstandort und das Zugpferd der EU. Als ehemaliges Staatsunternehmen erhielt die Telekom den staatlichen Auftrag, alle bundesdeutschen Haushalte mit einem Telefonanschluss zu versorgen. Durch deren Privatisierung wurden auch andere ISPs in die Pflicht genommen. Dass die Telekom sich wehrt, ist aus ökonomischer Sicht nachvollziehbar. Allerdings bleibt dabei der Kunde auf der Strecke. Das Argument, man könne ja in eine versorgte Gegend ziehen, halte ich auch aus den bereits genannten Gründen für hinfällig. Darüber hinaus handelt es sich bei einer Breitbandanbindung auch um einen wirtschaftlichen Standortfaktor. Das Problem betrifft also nicht nur Privatkunden. Viele Unternehmen können sich ihre Standorte nicht aussuchen. Zum Beispiel aus geografischen oder geologischen, aber auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit. Da die Kommunikation in der Wirtschaft aber immer schneller wird, ist eine flächendeckend gute Internetanbindung unverzichtbar. Im Übrigen bin auch ich einer derjenigen, die seit der Wende Glasfaseranbindung hat und für ne 6000er-Verbindung zahlt, aber nur 1000 kBit/s bekommt.
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