Vodafone macht jetzt bei Netzneutralitäts-Verletzung fröhlich mit
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone folgt nun seiner Konkurrentin Deutsche Telekom und bietet seine eigene Form der Bevorzugung bestimmter Internet-Dienste an. Der StreamOn-Option will man den Vodafone Pass entgegensetzen, der breiter verfügbar, aber dafür eingeschränkter ist.
Vodafone stellt seine Pässe in vier Kategorien zur Verfügung: Chat, Social, Musik und Video. Die darin einsortierten Apps sollen Daten über das Mobilfunknetz übertragen, ohne dass dies auf das monatliche Volumen der Nutzer angerechnet wird. Zum Start sind im Wesentlichen alle besonders wichtigen Anbieter der einzelnen Kategorien vertreten.
Vodafone stellt die Optionen außerdem in allen Red- und Young-Tarifen zur Verfügung, während man bei Telekom StreamOn Videos beispielsweise nur in höheren Magenta-Tarifen bekommt. Bei Vertragsabschluss können die Kunden hier dann einen Pass kostenlos buchen. Will man in zwei Kategorien den Vorteil des unbelasteten Datenvolumens nutzen - also beispielsweise Netflix gucken und über Deezer Musik hören - müsste man einen zweiten Pass für 5 Euro im Monat dazubuchen. Der gewählte Pass kann bei Bedarf auch monatlich gewechselt werden.
Insbesondere für die kleineren Diensteanbieter wird das letztlich zu einem Problem. Auch wenn die Mitgliedschaft in dem Partnerprogramm nicht direkt etwas kostet, muss man sich doch den Bedingungen großer Netzbetreiber unterwerfen und Mitarbeiter abstellen, die sich ständig um Kooperationen mit Providern kümmern. Die Alternative bestünde darin, mit dem eigenen Dienst weiterhin das Datenvolumen der Nutzer zu belasten und somit nicht mit den großen Konkurrenten mithalten zu können.
Vodafone bietet die Pass-Optionen in den kommenden Tarifen an, die ab 26. Oktober gestartet werden. Bestandskunden werden erst nach einer Vertragsverlängerung zugreifen können. Ob das Angebot letztlich Bestand haben wird, muss sich zeigen. Das StreamOn-Angebot der Telekom wird aktuell noch von der Bundesnetzagentur geprüft und es ist absehbar, dass auch Vodafone nicht so einfach damit durchkommen wird.
Vodafone Red-Tarife Angebote zu den aktuellen Mobilfunktarifen
Vodafone stellt die Optionen außerdem in allen Red- und Young-Tarifen zur Verfügung, während man bei Telekom StreamOn Videos beispielsweise nur in höheren Magenta-Tarifen bekommt. Bei Vertragsabschluss können die Kunden hier dann einen Pass kostenlos buchen. Will man in zwei Kategorien den Vorteil des unbelasteten Datenvolumens nutzen - also beispielsweise Netflix gucken und über Deezer Musik hören - müsste man einen zweiten Pass für 5 Euro im Monat dazubuchen. Der gewählte Pass kann bei Bedarf auch monatlich gewechselt werden.
Flatrates? - Fehlanzeige!
Damit entscheidet sich auch Vodafone, auf den steigenden Bedarf an mobiler Internet-Nutzung mit Verletzungen der Netzneutralität zu reagieren, statt den Kunden brauchbar große Volumenkontingente oder gleich echte Flatrates anzubieten.Insbesondere für die kleineren Diensteanbieter wird das letztlich zu einem Problem. Auch wenn die Mitgliedschaft in dem Partnerprogramm nicht direkt etwas kostet, muss man sich doch den Bedingungen großer Netzbetreiber unterwerfen und Mitarbeiter abstellen, die sich ständig um Kooperationen mit Providern kümmern. Die Alternative bestünde darin, mit dem eigenen Dienst weiterhin das Datenvolumen der Nutzer zu belasten und somit nicht mit den großen Konkurrenten mithalten zu können.
Vodafone bietet die Pass-Optionen in den kommenden Tarifen an, die ab 26. Oktober gestartet werden. Bestandskunden werden erst nach einer Vertragsverlängerung zugreifen können. Ob das Angebot letztlich Bestand haben wird, muss sich zeigen. Das StreamOn-Angebot der Telekom wird aktuell noch von der Bundesnetzagentur geprüft und es ist absehbar, dass auch Vodafone nicht so einfach damit durchkommen wird.
Vodafone Red-Tarife Angebote zu den aktuellen Mobilfunktarifen
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