Zehn Millionen Euro Schaden: Polizei deckt Betrug mit Onlineversand auf

Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Betrugsfälle, Internetkriminalität, Telefonbetrug Bildquelle: Bundesministerium für Inneres
Vor fast einem Jahr wurde in Göttingen eine Spezialeinheit im Kampf gegen Online-Betrug gegründet. Nun berichten sie von einem großen Fang, bei dem es um ein Betrugs- und Geldwäschenetzwerk der organisierten Kriminalität geht. Der Schaden wird auf über zehn Millionen Euro geschätzt.
Geprellt wurden dabei vor allem größere Versandhändler zumeist aus Deutschland, insgesamt soll es um über 18.000 Einzelstraftaten gehen. Laut den Ermittlern der Task Force Göttingen haben sie ein Netzwerk aufdecken können, das über Strohmänner, sogenannte Warenagenten oder Verzollungsassistenten, Waren mit gestohlenen Kreditkartendaten aufgekauft und in das europäische Ausland weiterversendet. Der Trick ist dabei ein alter gut bekannter, dennoch lassen sich immer noch unbedarfte Helfer finden.


Smartphones und Drohnen

Dabei sucht eine scheinbar seriöse Firma Mitarbeiter, die von zuhause aus arbeiten wollen und stellt sie als Warenagenten ein. Denen wird gesagt, ihr Job sei es Pakete mit Elektronikartikeln anzunehmen und umzuetiketieren, um Zollbestimmungen auszuhebeln und Waren günstig importieren zu können. In Wirklichkeit nehmen die unbedarften Warenagenten Bestellungen an, die teils unter falschen Namen und teils mit gestohlenen Kreditkarteninformationen durchgeführt wurden. Beliebt sind Bestellungen von Smartphones und Drohnen, erklärt die Polizei.

Die waren werden von den Betrügern weiterverkauft. Insgesamt ist allein bei dem nun entdeckten Netzwerk so ein Schaden von zehn Millionen Euro entstanden. Die Hintermänner sind soweit bekannt ist noch nicht festgenommen worden. Die Bande operierte zum Teil aus dem EU-Ausland. Ihre Server stehen in Rumänien.

Über 1.068 Warenagenten sind auf den Schwindel hereingefallen und sind nun zum Mittäter geworden. Denn was die Warenagenten nicht wussten: "Menschen, die als Warenagenten arbeiten und widerrechtlich erlangte Waren weiterleiten, können sich gemäß § 261 StGB als Geldwäscher strafbar machen. Zudem sehen sie sich auch den zivilrechtlichen Forderungen der geschädigten Verkäufer ausgesetzt. Somit werden aus den gutgläubigen Opfern Täter gemacht, die sich straf- und zivilrechtlich verantworten müssen," erklärt die Polizei weiter.

Häufig sind die Warenagenten auch selbst Geschädigte. Das Netzwerk verwendet demnach die Daten aus den "Arbeitsverträgen", um mit den persönlichen Daten inklusive Kontoverbindungen weitere Waren zu bestellen. Die Ermittlungen dauern noch an. Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Betrugsfälle, Internetkriminalität, Telefonbetrug Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Betrugsfälle, Internetkriminalität, Telefonbetrug Bundesministerium für Inneres
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