Weltweit größtes Datenzentrum entsteht nördlich des Polarkreises
In der nördlichen Polarregion soll in der nächsten Zeit das größte Datenzentrum der Welt entstehen. Die Betriebskosten will man hier durch eine möglichst weitgehende Passiv-Kühlung und preiswerte Energie besonders niedrig halten können.
Der Standort des Datenzentrums wird die norwegische Stadt Ballangen sein, die sich oberhalb des Polarkreises befindet. Für den Bau und Betrieb ist ein Unternehmen namens Kolos zuständig, das dann Kapazitäten in der Einrichtung vermieten wird. Die Wahl des Ortes habe nach Angaben der Firma ziemlich klare ökonomische Gründe gehabt.
Denn der wesentliche Kostenfaktor bei Datenzentren ist über die Zeit die Energieversorgung. Nicht nur die Server benötigen viel Strom, sondern vor allem auch die Kühlanlagen. Und da man im nördlichen Norwegen meist die kalte Umgebungsluft direkt verwenden kann um die Temperaturen in der Einrichtung unter Kontrolle zu halten, während man in anderen Regionen große Kühlaggregate verwenden muss, ist der Betrieb hier bereits recht preiswert.
Bei Kolos handelt es sich um ein Unternehmen, dass zu Teilen Norwegisch und US-Amerikanisch ist. Auch die Finanzierung ist geteilt: Ein Teil des Kapitals stammt von diversen norwegischen Investoren, während eine Investmentbank aus den USA den übrigen Teil aufbringt.
Trotz der stromsparenden Architektur wird das Datenzentrum den Planungen zufolge im vollen Ausbau eine Energiemenge von 1.000 Megawatt benötigen. Zum Vergleich: Das von Facebook in nur 385 Kilometern Entfernung gebaute Datenzentrum im schwedischen Lulea, von dem aus mehrere europäische Länder versorgt werden, benötigt gerade einmal 120 Megawatt. In Ballangen sollen in mehreren Hallen und auf bis zu vier Etagen rund 600.000 Quadratmeter Stellfläche für Server vorhanden sein.
Denn der wesentliche Kostenfaktor bei Datenzentren ist über die Zeit die Energieversorgung. Nicht nur die Server benötigen viel Strom, sondern vor allem auch die Kühlanlagen. Und da man im nördlichen Norwegen meist die kalte Umgebungsluft direkt verwenden kann um die Temperaturen in der Einrichtung unter Kontrolle zu halten, während man in anderen Regionen große Kühlaggregate verwenden muss, ist der Betrieb hier bereits recht preiswert.
Strom aus Wasserkraft
Hinzu kommt außerdem die Tatsache, dass auch die noch benötigte Stromversorgung ziemlich preiswert ist. Denn man kann direkt beim lokalen Erzeuger Strom einkaufen, der billig mit Wasserkraft an den Zuflüssen der Fjorde generiert wurde.Bei Kolos handelt es sich um ein Unternehmen, dass zu Teilen Norwegisch und US-Amerikanisch ist. Auch die Finanzierung ist geteilt: Ein Teil des Kapitals stammt von diversen norwegischen Investoren, während eine Investmentbank aus den USA den übrigen Teil aufbringt.
Trotz der stromsparenden Architektur wird das Datenzentrum den Planungen zufolge im vollen Ausbau eine Energiemenge von 1.000 Megawatt benötigen. Zum Vergleich: Das von Facebook in nur 385 Kilometern Entfernung gebaute Datenzentrum im schwedischen Lulea, von dem aus mehrere europäische Länder versorgt werden, benötigt gerade einmal 120 Megawatt. In Ballangen sollen in mehreren Hallen und auf bis zu vier Etagen rund 600.000 Quadratmeter Stellfläche für Server vorhanden sein.
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Christian Kahle
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