Google-Mutterkonzern arbeitet an Luftraumkontrolle für Drohnen
Googles Mutterkonzern Alphabet arbeitet an der Lösung eines seit Jahren bestehenden Problems, das bisher auch eine der größten Hürden für die Verbreitung von kommerziellen Drohnen ist: das Unternehmen lässt von einem experimentellen Forschungsarm ein System zur Luftraumüberwachung für Drohnen entwickeln.
Wie Recode berichtet, hat das Team hinter dem sogenannten "Project Wing", das seit einiger Zeit an kommerziell einsetzbaren Drohnen für Lieferzwecke arbeitet, kürzlich in Zusammenarbeit mit der US-Raumfahrtbehörde NASA und dem US-Luftfahrtministerium (FAA) an Tests teilgenommen, um sein System zur Sicherung des Luftraums im Drohnenverkehr zu erproben.
Bisher gibt es bei der Arbeit an Lieferdrohnen und ähnlichen Projekten vor allem ein großes Problem: sie folgen nicht bestimmten Routen, wie es im Flugverkehr normalerweise üblich ist. Stattdessen sollen Drohnen ihren Weg am besten selbsttätig finden und direkt zum jeweiligen Zielort fliegen, ohne dass man zentrale Flughäfen für sie benötigt.
Project Wing arbeitet deshalb an einem entsprechenden System, das die Überwachung des Luftraums auf mögliche Gefahren erlauben soll. Bei den Tests an der Virginia University of Technology im gleichnamigen US-Bundesstaat wurde ein von der FAA eingerichtetes Testgebiet verwendet, auf dem man die Steuerung von Drohnen in einem Gebiet mit anderen Fluggeräten simulierte.
Project Wing setzte dabei drei seiner eigenen Flugzeug-ähnlichen Drohnen ein, die ein Szenario durchspielten, in dem es um die Zustellung von Liefergütern ging. Gleichzeitig waren aber auch noch zwei weitere Drohnen im gleichen Gebiet unterwegs, die jeweils von Intel beziehungsweise DJI entwickelt wurden.
Bei den Tests gelang es, die Google-Drohnen den anderen Maschinen automatisch ausweichen zu lassen, ohne dass ein Pilot zur Vermeidung einer Kollision nötig gewesen wäre. Die neue Flugsicherungs-Software des Mutterkonzerns von Google soll unter anderem in der Lage sein, die Flugrouten der verschiedenen Drohnen zu erstellen und die Fluggeräte mit Informationen über mögliche Flugverbotszonen zu versorgen.
Bisher gibt es bei der Arbeit an Lieferdrohnen und ähnlichen Projekten vor allem ein großes Problem: sie folgen nicht bestimmten Routen, wie es im Flugverkehr normalerweise üblich ist. Stattdessen sollen Drohnen ihren Weg am besten selbsttätig finden und direkt zum jeweiligen Zielort fliegen, ohne dass man zentrale Flughäfen für sie benötigt.
Wo sind die Drohnen der Anderen?
In den meisten Fällen wissen die Betreiber jedoch nicht, wo sich gegebenenfalls andere Drohnen im gleichen Luftraum bewegen, so dass die Vermeidung von Zusammenstößen ein wichtiges Thema ist. Auch mit Blick auf Störungen des Linienverkehrs mit Flugzeugen, Großveranstaltungen und private Grundstücke ist derzeit noch kein Standard etabliert worden, um Gefährdungen aus dem Weg zu gehen.Project Wing arbeitet deshalb an einem entsprechenden System, das die Überwachung des Luftraums auf mögliche Gefahren erlauben soll. Bei den Tests an der Virginia University of Technology im gleichnamigen US-Bundesstaat wurde ein von der FAA eingerichtetes Testgebiet verwendet, auf dem man die Steuerung von Drohnen in einem Gebiet mit anderen Fluggeräten simulierte.
Project Wing setzte dabei drei seiner eigenen Flugzeug-ähnlichen Drohnen ein, die ein Szenario durchspielten, in dem es um die Zustellung von Liefergütern ging. Gleichzeitig waren aber auch noch zwei weitere Drohnen im gleichen Gebiet unterwegs, die jeweils von Intel beziehungsweise DJI entwickelt wurden.
Bei den Tests gelang es, die Google-Drohnen den anderen Maschinen automatisch ausweichen zu lassen, ohne dass ein Pilot zur Vermeidung einer Kollision nötig gewesen wäre. Die neue Flugsicherungs-Software des Mutterkonzerns von Google soll unter anderem in der Lage sein, die Flugrouten der verschiedenen Drohnen zu erstellen und die Fluggeräte mit Informationen über mögliche Flugverbotszonen zu versorgen.
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