Intel: Was an den Gerüchten um Einbau von AMD-GPUs dran ist
In den letzten Tagen haben Gerüchte über ein Lizenzabkommen zwischen Intel und AMD für Aufregung gesorgt. Angeblich sollte Intel verschiedene Radeon-Designs erworben haben, um diese als integrierte Grafikeinheiten in seine Prozessoren mit einzubauen. Das wäre durchaus eine ziemlich große Sache.
Nur ist an dieser eben nichts dran, berichtete unter anderem TechReport. Es bedurfte für diese Klarstellung sogar offizieller Stellungnahmen durch die Unternehmen, nachdem die Gerüchte sogar dazu führten, dass die Aktienkurse beeinflusst wurden. Insbesondere mit den AMD-Wertpapieren ging es direkt ein Stück nach oben - immerhin wäre ein solcher Deal tatsächlich ein sehr einträgliches Geschäft gewesen.
Allerdings hätte auch klar sein können, dass insbesondere in dem aktuell wieder aufflammenden Konkurrenzkampf zwischen den beiden Unternehmen ein solcher Deal kaum realistisch wäre. Zwar muss Intel kaum befürchten, ernsthaft von AMD bedroht zu werden, doch die neuen Prozessoren der Ryzen-Klasse sind durchaus in der Lage, den Geschäften Intels einen Dämpfer zu verpassen.
Um die Nutzung verschiedener Grafik-Technologien abzudecken, benötigt Intel den Zugang zu entsprechenden Patentportfolios. Neben Nvidia hat auch AMD ein solches zu bieten und könnte daher durchaus zumindest als Lizenzgeber in Frage kommen. Das bedeutet letztlich aber nicht, dass Intel zukünftig Radeon-Einheiten in seine Prozessoren integrieren wird. Hinzu kommt allerdings, dass zwar das ursprüngliche Abkommen mit Nvidia, wie es aus dem Gerichtsverfahren heraus anstand, beendet ist - nicht aber, dass Intel nun gar keine Lizenzrechte mehr an Nvidia-Patenten hätte.
Allerdings hätte auch klar sein können, dass insbesondere in dem aktuell wieder aufflammenden Konkurrenzkampf zwischen den beiden Unternehmen ein solcher Deal kaum realistisch wäre. Zwar muss Intel kaum befürchten, ernsthaft von AMD bedroht zu werden, doch die neuen Prozessoren der Ryzen-Klasse sind durchaus in der Lage, den Geschäften Intels einen Dämpfer zu verpassen.
Alles dreht sich um Patente
Die Gerüchte haben aber durchaus einen Anknüpfungspunkt in der Realität - auch wenn die Folgerungen letztlich völlig überzogen waren. Los ging im Grunde alles damit, dass Intel nach einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Nvidia im Jahr 2011 einen Lizenzvertrag für das Patentportfolio des GPU-Herstellers abschloss. Die Laufzeit des Abkommens geht inzwischen aber vorüber.Um die Nutzung verschiedener Grafik-Technologien abzudecken, benötigt Intel den Zugang zu entsprechenden Patentportfolios. Neben Nvidia hat auch AMD ein solches zu bieten und könnte daher durchaus zumindest als Lizenzgeber in Frage kommen. Das bedeutet letztlich aber nicht, dass Intel zukünftig Radeon-Einheiten in seine Prozessoren integrieren wird. Hinzu kommt allerdings, dass zwar das ursprüngliche Abkommen mit Nvidia, wie es aus dem Gerichtsverfahren heraus anstand, beendet ist - nicht aber, dass Intel nun gar keine Lizenzrechte mehr an Nvidia-Patenten hätte.
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