Mangelware Flash: Vor dem Sommer keine größeren SSDs in Notebooks
Wer die Anschaffung eines neuen Notebooks plant und darauf hofft, bei den nächsten Modellen etwas mehr SSD-Speicherplatz zu bekommen, wird wohl enttäuscht werden. Angesichts der Entwicklung des Flash-Marktes wird wohl kein Hersteller die Kapazitäten bei gleichem Preis erhöhen.
Laut den Marktforschern von DRAMeXchange, die die Preisentwicklungen im Chip-Großmarkt im Auge behalten, sind Flash-Komponenten aktuell so knapp, dass die Preise eher steigen. Das führte dazu, dass die Kosten für Standard-SSDs, wie sie in großen Mengen in Notebooks verbaut werden, im Laufe der letzten drei Monate um bis zu 16 Prozent angezogen sind. Entsprechend können die Verbraucher aktuell eher schon froh sein, wenn sie für das gleiche Geld noch genauso gut ausgestattete Rechner bekommen wie bisher.
Die Marktforscher sehen für die kommende Zeit auch keine Trendwende. Bis zum Sommer werden die Preise zwar nicht mehr im gleichen Maße wie in den letzten Wochen nach oben gehen, mit moderateren Steigerungen ist aber weiterhin auf jeden Fall zu rechnen. Bleibt zu hoffen, dass es danach wieder zu einer Umkehrung kommt, denn normalerweise sollte der Preis für Speicherkapazität tendenziell eher zügig fallen.
Die Menge an neu ausgelieferten SSDs wird im Zuge dieser Entwicklung auch zurückgehen. Das liegt nicht nur daran, dass die Preise höher sind und einige Abnehmer erst einmal abwarten werden - so sie dies können. Die Hersteller von Flash-Bausteinen werden aber auch einfach nicht ausreichend Chips liefern können, um die Produktion der bisherigen Stückzahlen zu erlauben.
Die Marktforscher sehen für die kommende Zeit auch keine Trendwende. Bis zum Sommer werden die Preise zwar nicht mehr im gleichen Maße wie in den letzten Wochen nach oben gehen, mit moderateren Steigerungen ist aber weiterhin auf jeden Fall zu rechnen. Bleibt zu hoffen, dass es danach wieder zu einer Umkehrung kommt, denn normalerweise sollte der Preis für Speicherkapazität tendenziell eher zügig fallen.
Bedarf ist grad riesig
Dass sich die Lage aktuell nicht entspannt, liegt unter anderem auch an den PC-Herstellern selbst. Diese hatten vor dem Weihnachtsgeschäft ihre Lager möglichst leergeräumt, um sich optimaler auf die schwachen Verkaufszahlen einzustellen. Nun werden erst einmal wieder einige Vorräte angelegt. Das passiert nun natürlich in einer Situation, in der auch die Smartphone-Hersteller gerade viel Flash-Speicher benötigen, da die zahlreichen Neuvorstellungen rund um den Mobile World Congress (MWC) jetzt in die Massenproduktion gehen.Die Menge an neu ausgelieferten SSDs wird im Zuge dieser Entwicklung auch zurückgehen. Das liegt nicht nur daran, dass die Preise höher sind und einige Abnehmer erst einmal abwarten werden - so sie dies können. Die Hersteller von Flash-Bausteinen werden aber auch einfach nicht ausreichend Chips liefern können, um die Produktion der bisherigen Stückzahlen zu erlauben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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