Niederlande: Erste Stadt baut Fußboden-Ampeln für Smartphone-Nutzer
Pragmatische Lösungen statt ständiger Aufklärungsversuche sind in der niederländischen Stadt Bodegraven-Reeuwijk inzwischen das Mittel der Wahl, um zu verhindern, dass Smartphone-Nutzer im Straßenverkehr unter die Räder kommen. Die Fußgänger-Ampeln wurden schlicht umgebaut.
Wenn man dort nun unterwegs ist, muss man den Blick nicht mehr zwingend vom Smartphone-Display losreißen und nach oben schauen, um zu sehen, ob der Weg über eine Straße gerade freigegeben ist. Die Signale der Fußgängerampel werden nun auch so angezeigt, dass sie von Menschen gesehen werden, die mit gesenktem Blick durch die Gegend laufen.
Auf Beschluss der Stadtverwaltung wurde beim Hersteller HIG Traffic Systems ein neues Produkt namens +LightLine eingekauft und installiert. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einen Streifen mit LEDs, der an den Straßenüberquerungen, an denen auch Fußgänger-Ampeln vorhanden sind, in den Boden eingelassen werden. Diese zeigen nun auch hier mit rotem und grünen Licht an, ob der Weg freigegeben ist oder nicht. Der bevorstehende Wechsel der Signalfarbe wird außerdem durch blinkendes Licht angezeigt.
Laut dem Hersteller geht die Entwicklung von +LightLine auf die schlichte Tatsache zurück, dass Smartphone-Nutzer immer häufiger Probleme im Straßenverkehr bereiten. Es muss hierbei nicht immer zum Schlimmsten kommen. Aus Den Haag ist aber aufgrund der von den kommunalen Verkehrsbetrieben erhobenen Daten bekannt, dass die Straßenbahnen inzwischen regelmäßig Notbremsungen hinlegen müssen, weil wieder einmal jemand mit festem Blick auf sein Smartphone den Fahrtweg kreuzt. Die Installation in Bodegraven-Reeuwijk gilt daher als Pilot-Projekt. Und wenn sich hier zeigt, dass das System seinen Zweck erfüllt, sollen die Lichtstreifen auch in anderen Orten der Niederlande Einzug halten.
Wenn man dort nun unterwegs ist, muss man den Blick nicht mehr zwingend vom Smartphone-Display losreißen und nach oben schauen, um zu sehen, ob der Weg über eine Straße gerade freigegeben ist. Die Signale der Fußgängerampel werden nun auch so angezeigt, dass sie von Menschen gesehen werden, die mit gesenktem Blick durch die Gegend laufen.
Auf Beschluss der Stadtverwaltung wurde beim Hersteller HIG Traffic Systems ein neues Produkt namens +LightLine eingekauft und installiert. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einen Streifen mit LEDs, der an den Straßenüberquerungen, an denen auch Fußgänger-Ampeln vorhanden sind, in den Boden eingelassen werden. Diese zeigen nun auch hier mit rotem und grünen Licht an, ob der Weg freigegeben ist oder nicht. Der bevorstehende Wechsel der Signalfarbe wird außerdem durch blinkendes Licht angezeigt.
Den Tatsachen stellen
Es gebe schlicht immer mehr Fußgänger, die sich von ihrem Mobiltelefon ablenken lassen und nicht auf den Verkehr achten. "Wir können diesen Trend nicht einfach umkehren, tragen ihm aber Rechnung", erklärte der zuständige Stadtrat Kees Oskam die Einführung des Ampelstreifens.Laut dem Hersteller geht die Entwicklung von +LightLine auf die schlichte Tatsache zurück, dass Smartphone-Nutzer immer häufiger Probleme im Straßenverkehr bereiten. Es muss hierbei nicht immer zum Schlimmsten kommen. Aus Den Haag ist aber aufgrund der von den kommunalen Verkehrsbetrieben erhobenen Daten bekannt, dass die Straßenbahnen inzwischen regelmäßig Notbremsungen hinlegen müssen, weil wieder einmal jemand mit festem Blick auf sein Smartphone den Fahrtweg kreuzt. Die Installation in Bodegraven-Reeuwijk gilt daher als Pilot-Projekt. Und wenn sich hier zeigt, dass das System seinen Zweck erfüllt, sollen die Lichtstreifen auch in anderen Orten der Niederlande Einzug halten.
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