Google Home: Super Bowl-Spot ließ tausende Geräte anspringen

Assistent, Google Home, Google Assistant Bildquelle: Google
Die Ausstrahlung des Werbespots für Googles Home-Assistanten während des Super Bowls hat gestern zu ordentlichen Wirrungen bei zahlreichen Besitzern geführt. Die in den Haushalten verfügbaren Geräte reagierten natürlich auf die gesprochenen Aktivierungs-Befehle, die in dem Clip vielfach vorkamen.
An den Servern, die für die Verarbeitung der Sprachbefehle zuständig sind, dürfte der genaue Zeitpunkt der Ausstrahlung des Werbespots genau in den Statistiken erkennbar gewesen sein. Denn in ziemlich vielen Haushalten, die über ein solches Gerät verfügen, sprangen die Sprachassistenten zum gleichen Zeitpunkt an und versuchten, vermeintliche Aufgaben zu erledigen.

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In der Vergangenheit tauchten immer wieder einmal anekdotische Berichte von Nutzern des Amazon-Sprachassistenten Echo auf, nach denen dieser ansprang, wenn im Fernsehen dessen Anrede "Alexa" verwendet wurde. Dabei handelte es sich aber stets um Einzelfälle. Google hat es hingegen geschafft, die Aktivierungsformel gleich in hoher Dichte in einem Werbespot unterzubringen, der in den USA parallel in den meisten Haushalten empfangen wurde - immerhin ist das Finale der Football-Saison dort das TV-Ereignis des Jahres.


Ideen für neue Werbung

Auf den einschlägigen Social Media-Kanälen meldeten zumindest außergewöhnlich viele Nutzer entsprechende Vorfälle mit ihren Geräten. In den meisten Fällen sorgten diese aber nur für kurzzeitige Verwirrung bei den sprachgesteuerten Geräten und die im Spot vorkommenden Befehle wurden meist nicht richtig umgesetzt - wohl auch, weil beispielsweise recht allgemein einsetzbare Anweisungen, wie einfach das Spielen von Musik, nicht gut genug abgegrenzt waren.

Trotzdem sorgte die Angelegenheit für entsprechend kuriose Ideen, wie Werbetreibende wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf die von ihnen vermarkteten Produkte lenken könnten. Allein schon die Aktivierung eines Google Home dürfte dafür sorgen, dass dessen Besitzer genauer nachschauen, warum ihr System auf einmal zu arbeiten begann. Denkbar wäre es aber durchaus auch, gezieltere Rückkopplungen durch Sprachbefehle auszulösen, was einer neuen Form von Spam gleichkäme, auf die Google irgendwann mit entsprechenden Filtern reagieren müsste.

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