Microsoft Scorpio: VR-Support könnte in den Hintergrund rücken
Mit Project Scorpio bereitet Microsoft die derzeit leistungsstärkste Konsole aller Zeiten vor, so viel ist klar. Was genau das Gerät bieten wird, ist aber nach wie vor nur vage bekannt, weitere offizielle Infos wird es wohl erst auf der Spielemesse E3 geben. Unklar ist auch, in welchem Umfang Scorpio Virtual Reality unterstützen wird.
VR war zweifellos eines der Hype-Themen des vergangenen Jahres, denn mit Oculus Rift und HTC Vive sind die zwei großen Headsets, die der Markt zu bieten hat, erschienen. Doch nach einiger Zeit hat sich, wie es bei Hypes so oft der Fall ist, gezeigt, dass die Euphorie nicht anhält. Inzwischen scheint die Begeisterung zum Thema VR wesentlicher gedämpfter zu sein.
Bislang war Virtual Reality auch bei Microsofts Project Scorpio ein großes Thema, doch vor kurzem hat das Redmonder Unternehmen seine Webseite zur Konsole aktualisiert und dort den Eintrag zu "Hi-Fidelity VR" aus der Liste der Hauptvorteile von Scorpio entfernt.
Auf der Scorpio-Webseite sind einige zentrale Punkte der Konsole angeführt, darunter sechs TFLOPS Leistung, 320 GB/s Memory-Bandbreite und acht CPU-Kerne. Darunter betont man unter anderem, dass das Gerät "echtes", also natives 4K-Gaming beherrschen wird. In der früheren Fassung war dort auch ein expliziter Hinweis auf die VR-Funktionalität zu finden. Wie Nutzern von NeoGAF aufgefallen ist, fehlt das aber seit kurzem.
Daraus schlossen so einige Nutzer und Branchenbeobachter, dass Microsoft das Thema Virtual Reality wohl zwar nicht ganz aufgibt, aber es doch etwas bis sehr in den Hintergrund rückt. Gegenüber GameSpot hat sich Microsoft inzwischen dazu geäußert und in einem Statement beteuert, dass man auch weiterhin auf VR setzt. Warum man die Webseite angepasst hat, wollte das Redmonder Unternehmen aber nicht sagen.
Siehe auch: Phil Spencer - VR-Gaming braucht noch Jahre, um Mainstream zu werden
Bislang war Virtual Reality auch bei Microsofts Project Scorpio ein großes Thema, doch vor kurzem hat das Redmonder Unternehmen seine Webseite zur Konsole aktualisiert und dort den Eintrag zu "Hi-Fidelity VR" aus der Liste der Hauptvorteile von Scorpio entfernt.
Auf der Scorpio-Webseite sind einige zentrale Punkte der Konsole angeführt, darunter sechs TFLOPS Leistung, 320 GB/s Memory-Bandbreite und acht CPU-Kerne. Darunter betont man unter anderem, dass das Gerät "echtes", also natives 4K-Gaming beherrschen wird. In der früheren Fassung war dort auch ein expliziter Hinweis auf die VR-Funktionalität zu finden. Wie Nutzern von NeoGAF aufgefallen ist, fehlt das aber seit kurzem.
Daraus schlossen so einige Nutzer und Branchenbeobachter, dass Microsoft das Thema Virtual Reality wohl zwar nicht ganz aufgibt, aber es doch etwas bis sehr in den Hintergrund rückt. Gegenüber GameSpot hat sich Microsoft inzwischen dazu geäußert und in einem Statement beteuert, dass man auch weiterhin auf VR setzt. Warum man die Webseite angepasst hat, wollte das Redmonder Unternehmen aber nicht sagen.
Skepsis
Ganz überraschend wäre es nicht, wenn Microsoft das Thema VR etwas weniger prominent bewirbt: Denn Microsofts Gaming-Chef Phil Spencer hat sich im vergangenen Herbst bereits skeptisch dazu geäußert und gemeint, dass VR noch Jahre brauchen wird, um im Mainstream anzukommen.Siehe auch: Phil Spencer - VR-Gaming braucht noch Jahre, um Mainstream zu werden
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