Amazon Web Services: Schutzschild gegen massive Online-Attacken
Etwas mehr als einen Monat nach einem großen Angriff, der unter anderem die bekannten Webdienste Reddit, Netflix und Twitter für einige Zeit vom Netz nahm, hat der Cloud-Anbieter Amazon Web Services nun reagiert und auf der "AWS re:Invent 2016" eine neue Technologie vorgestellt, der solche Services schützen soll.
Durch den Angriff auf den DNS-Dienstleister Dyn waren Ende Oktober einige Seiten weltweit nicht mehr erreichbar. Ähnliche Lösungen wie die neu vorgestellte bestehen bereits von größeren Unternehmen mit Schutzmechanismen, beispielsweise Cloudflare. Das neu vorgestellte Tool nennt sich AWS Shield. Dieses soll in zwei Ausführungen erscheinen. Darüber hat heute Geekwire berichtet.
Die erste Variante wird AWS Shield Standard betitelt und besitzt einen grundlegenden Schutz gegen DDoS-Attacken. Diese wird für alle Kunden der Amazon Web Services bereits freigschaltet. Eine weitere Variante hat der Versandhändler mit AWS Shield Advanced vorgestellt, welche einen noch effizienteren Schutz gegen zielgerichtete Angriffe zur Verfügung stellen soll. Amazon vergleicht sich somit nun auch mit Unternehmen wie Cloudflare, die ebenfalls Schutzmechanismen gegen DDoS-Angriffe anbieten.
Zusätzlich zu dem für jeden verfügbaren AWS Shield hat Amazon auf der hauseigenen Messe AWS re:Invent in Las Vegas neue Admin-Tools vorgestellt und bekanntgegeben, dass die Amazon Web Services zukünftig mit leistungsfähigerer Hardware agieren werden. Die Entwicklerkonferenz wurde von etwa 30.000 Teilnehmern besucht.
Die erste Variante wird AWS Shield Standard betitelt und besitzt einen grundlegenden Schutz gegen DDoS-Attacken. Diese wird für alle Kunden der Amazon Web Services bereits freigschaltet. Eine weitere Variante hat der Versandhändler mit AWS Shield Advanced vorgestellt, welche einen noch effizienteren Schutz gegen zielgerichtete Angriffe zur Verfügung stellen soll. Amazon vergleicht sich somit nun auch mit Unternehmen wie Cloudflare, die ebenfalls Schutzmechanismen gegen DDoS-Angriffe anbieten.
Ausfall von DNS-Servern
Durch den Ausfall eines DNS-Services ist es dem Nutzer nicht mehr möglich, die dahinterstehenden Systeme zu erreichen. Eine Auflösung der Zieladresse ist nicht mehr möglich, sodass die Dienste als Offline erscheinen. Damals wurde durch die Attacke des Mirai-Botnetzes vor allem die Managed-DNS-Infrastruktur getroffen, sodass ein Abgleich mit den Datenbanken von Dyn nicht mehr erfolgen konnte.Zusätzlich zu dem für jeden verfügbaren AWS Shield hat Amazon auf der hauseigenen Messe AWS re:Invent in Las Vegas neue Admin-Tools vorgestellt und bekanntgegeben, dass die Amazon Web Services zukünftig mit leistungsfähigerer Hardware agieren werden. Die Entwicklerkonferenz wurde von etwa 30.000 Teilnehmern besucht.
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