Bericht: Lenovo setzt bei Smartphones jetzt voll auf Marke Motorola
Der chinesische PC-Marktführer Lenovo will seine Bemühungen im Smartphone-Bereich offenbar zugunsten der Marke Motorola umstellen. Künftig sollen laut einem asiatischen Medienbericht alle neuen Smartphones des Unternehmens den Namen Motorola tragen, egal wo auf der Welt sie in den Handel kommen.
Lenovo hatte Motorola Mobility im Jahr 2014 von Google übernommen und war seitdem mit einer zweigleisigen Strategie gefahren, bei der man vor allem in westlichen Ländern weiter auf den Namen Motorola setzte, während in Asien und vielen osteuropäischen Ländern der Name Lenovo bei Smartphones im Mittelpunkt stand. Künftig will man dies offenbar ändern.
Motorola Moto M: Mittelklasse-Metall-Smartphone mit viel Speicher Wie das in Hong Kong ansässige Marketing-Magazin Campaign Asia berichtet, will Lenovo künftig bei Smartphones ausschließlich auf den Markennamen "Motorola" setzen. Offen ist dabei, woher diese Information stammt, denn Lenovo hat sich dazu noch nicht öffentlich geäußert und den Schritt damit offiziell bestätigt. Ein erstes Beispiel für die neue Strategie könnte allerdings die kürzlich erfolgte Vorstellung des Motorola Moto M in China sein, wo Lenovo bisher eigentlich eher unter seinem eigenen Namen Smartphones vertrieben hat.
Lenovo stellt im Zuge der geänderten Marketing-Strategie anscheinend auch das Management für seine Mobilegerätesparte um. So wird Gina Qiao jetzt zum Senior Vice President der Mobile Business Group von Lenovo in China, nachdem sie zuvor unter anderem für Strategie und Marketing des Gesamtunternehmens zuständig war und somit bereits reichlich Erfahrung sammeln konnte.
Es gehe bei der Umstellung vor allem darum, die Marketing-Fähigkeiten im Heimatland des Konzerns zu verbessern, so Lenovo-Chef Yang Yuanqing. Zuletzt hatte man einen Rückgang der Einnahmen aus dem Vertrieb von Smartphones mit Lenovo- und Motorola-Branding um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr verlautbaren müssen. Dabei hatten sich die Geräte in westlichen Märkten besser verkauft als in China selbst.
Motorola Moto M: Mittelklasse-Metall-Smartphone mit viel Speicher Wie das in Hong Kong ansässige Marketing-Magazin Campaign Asia berichtet, will Lenovo künftig bei Smartphones ausschließlich auf den Markennamen "Motorola" setzen. Offen ist dabei, woher diese Information stammt, denn Lenovo hat sich dazu noch nicht öffentlich geäußert und den Schritt damit offiziell bestätigt. Ein erstes Beispiel für die neue Strategie könnte allerdings die kürzlich erfolgte Vorstellung des Motorola Moto M in China sein, wo Lenovo bisher eigentlich eher unter seinem eigenen Namen Smartphones vertrieben hat.
Lenovo stellt im Zuge der geänderten Marketing-Strategie anscheinend auch das Management für seine Mobilegerätesparte um. So wird Gina Qiao jetzt zum Senior Vice President der Mobile Business Group von Lenovo in China, nachdem sie zuvor unter anderem für Strategie und Marketing des Gesamtunternehmens zuständig war und somit bereits reichlich Erfahrung sammeln konnte.
Es gehe bei der Umstellung vor allem darum, die Marketing-Fähigkeiten im Heimatland des Konzerns zu verbessern, so Lenovo-Chef Yang Yuanqing. Zuletzt hatte man einen Rückgang der Einnahmen aus dem Vertrieb von Smartphones mit Lenovo- und Motorola-Branding um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr verlautbaren müssen. Dabei hatten sich die Geräte in westlichen Märkten besser verkauft als in China selbst.
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