1,7 Terabit pro Sekunde: Übertragungsrekord per Laser geht nach DE
Deutsche Wissenschaftler haben einen neuen Datenübertragungsrekord per Laser aufgestellt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnte bei einem Versuch in Bayern eine Geschwindigkeit von 1,72 Terabit pro Sekunde erreichen.
Empfangsterminal: Hier kamen die 1,7 Terabit pro Sekunde an
Wie in der offiziellen Mitteilung des DLR zu dem neuen Weltrekord zu lesen ist, habe man über eine Distanz von 10,45 Kilometern die bisher unerreichte Übertragungsgeschwindigkeit von 1,72 Terabit pro Sekunde erzielt. Erste Versuche des Systems über eine Distanz von drei Kilometern hatten demnach schon im Oktober Rekord-Resultate geliefert. "Die hohe Stabilität des Empfangs und die Leistungsreserven, die wir bei drei Kilometern hatten, ermutigten uns dann, den nächsten Schritt zu wagen", so Projektleiter Dr. Juraj Poliak vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation.
Da der "Nachweis der Machbarkeit im "Worst Case"-Szenario" durch den Versuch erbracht sei, wollen die Wissenschaftler jetzt im nächsten Schritt die Stabilität der optischen Verbindung weiter verbessern. "Die Stabilität der Verbindung ist extrem wichtig, da selbst eine kurze Unterbrechung von lediglich zehn Millisekunden zum Verlust von zehn Gigabit pro Sekunde führt", so einer der beteiligten Forscher. Die Untersuchung soll jetzt "mit Nachdruck" fortgesetzt werden.
So schnell war noch niemand
Aktuell wird die Versorgung mit Breitbandinternet fast ausnahmslos mit Glasfasernetzen und anderen erdgebundenen Systemen realisiert. Rund um die Welt arbeiten Wissenschaftler aber auch an Systemen, die andere Übertragungswege ermöglichen und so beispielsweise in ländlichen Gebieten, die schwer zu erschließen sind, eine Anbindung mit schneller Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben jetzt einen neuen Rekord bei der Übertragung von Daten per Laser durch die Atmosphäre aufgestellt.
Empfangsterminal: Hier kamen die 1,7 Terabit pro Sekunde an
Wie in der offiziellen Mitteilung des DLR zu dem neuen Weltrekord zu lesen ist, habe man über eine Distanz von 10,45 Kilometern die bisher unerreichte Übertragungsgeschwindigkeit von 1,72 Terabit pro Sekunde erzielt. Erste Versuche des Systems über eine Distanz von drei Kilometern hatten demnach schon im Oktober Rekord-Resultate geliefert. "Die hohe Stabilität des Empfangs und die Leistungsreserven, die wir bei drei Kilometern hatten, ermutigten uns dann, den nächsten Schritt zu wagen", so Projektleiter Dr. Juraj Poliak vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation.
Satelliten-Laser-Übertragung
Der anschließende Versuch, der zum jetzt erreichten Weltrekord führte, wurde dann zwischen Weilheim und dem Hohenpeißenberg in Oberbayern durchgeführt. Das Testgebiet weißt laut den Wissenschaftler etwa die gleichen Störungen auf, wie diese "im schlimmsten Fall" bei der Datenverbindung ins All zu erwarten wäre. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist", erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation die Zielsetzung der Forschungsgruppe.Da der "Nachweis der Machbarkeit im "Worst Case"-Szenario" durch den Versuch erbracht sei, wollen die Wissenschaftler jetzt im nächsten Schritt die Stabilität der optischen Verbindung weiter verbessern. "Die Stabilität der Verbindung ist extrem wichtig, da selbst eine kurze Unterbrechung von lediglich zehn Millisekunden zum Verlust von zehn Gigabit pro Sekunde führt", so einer der beteiligten Forscher. Die Untersuchung soll jetzt "mit Nachdruck" fortgesetzt werden.
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