Oculus "Dawn": Rift-Smartphone oder -Tablet für Virtual-Reality in Arbeit?
Die Facebook-Tochter Oculus arbeitet möglicherweise an einem eigenständigen VR-Headset oder zumindest einem Smartphone bzw. Tablet, das speziell für die Verwendung in Verbindung mit der Virtual-Reality-Technologie von Oculus verwendet werden soll. Dies legen technische Daten für ein "Oculus Dawn" genanntes Gerät nahe, die auf eine absolute High-End-Ausstattung hindeuten.
Das "Oculus Dawn" steckt aktuell offenbar noch im Prototypen-Stadium, denn es wird in der Datenbank von GFXBench als solcher bezeichnet. Laut den dort hinterlegten Daten handelt es sich um ein Produkt mit 7-Zoll-Display, bei dem eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln verwendet wird. Der Größe nach würde es sich um eine Art Tablet handeln, doch die Auflösung auf Full-HD-Niveau lässt vermuten, dass das Display des Geräts selbst nicht unbedingt auch als Bildlieferant für ein VR-Erlebnis dienen soll - schließlich setzen die meisten Hersteller und auch Oculus selbst bei ihren VR-Headsets auf Displays, die mindestens eine 2K-Auflösung bieten.
Oculus 'Dawn' Prototyp-Tablet bzw. -Smartphone in der Datenbank von GFXBench
Unter der Haube steckt hier offensichtlich der Qualcomm Snapdragon 820 Quadcore-SoC, der mit seinen vier bis zu 2,1 Gigahertz schnellen Rechenkernen auch schon in diversen anderen aktuellen High-End-Smartphones seinen Dienst tut. Darüber hinaus ist von vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher die Rede. Bei den Kameras handelt es sich laut dem "Datenblatt" aus der Benchmark-Datenbank um einfache VGA-Sensoren mit 480p-Auflösung.
Die Informationen zur Kamera stimmen also entweder einfach nicht, oder fallen anders aus, weil die eigentlichen Kameras eher diverse Sensoren sind, mit denen das Android-basierte Gerät seine Umwelt aufnehmen könnte. Generell ist ein Eintrag in einer Benchmark-Datenbank natürlich noch keine Bestätigung dafür, dass man beim Virtual-Reality-Spezialisten Oculus tatsächlich an einem Smartphone oder Tablet arbeitet.
Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe offener Fragen, die neben der weiteren Hardware auch die Positionierung eines solchen Produkts betreffen. Während das Oculus Rift Headset bisher klar auf die Verwendung in Verbindung mit Desktop-PCs zugeschnitten ist, auch weil viel Leistung für die einwandfreie Bedienung nötig ist, machen sich im Mainstream-Markt auch immer mehr VR-Anwendungen auf Basis von mobilen Geräten breit. Samsung konnte seine Gear VR in Verbindung mit High-End-Smartphones bekanntermaßen bereits einigermaßen erfolgreich verkaufen.
Der Trend geht allgemein hin zu mobilen Geräten, so dass man sich bei Facebook und Oculus sicherlich auch Gedanken darüber macht, wie man Kunden mit mobilen VR-Anwendungen erreichen kann. Um ein Stück vom großen Kuchen zu ergattern, müssten Oculus und sein Mutterkonzern Facebook sicherlich selbst in diesem Bereich aktiv werden - zum Beispiel mit eigener Hardware in Form eines VR-fähigen Tablets oder Smartphones.
Oculus 'Dawn' Prototyp-Tablet bzw. -Smartphone in der Datenbank von GFXBench
Unter der Haube steckt hier offensichtlich der Qualcomm Snapdragon 820 Quadcore-SoC, der mit seinen vier bis zu 2,1 Gigahertz schnellen Rechenkernen auch schon in diversen anderen aktuellen High-End-Smartphones seinen Dienst tut. Darüber hinaus ist von vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB internem Flash-Speicher die Rede. Bei den Kameras handelt es sich laut dem "Datenblatt" aus der Benchmark-Datenbank um einfache VGA-Sensoren mit 480p-Auflösung.
Die Informationen zur Kamera stimmen also entweder einfach nicht, oder fallen anders aus, weil die eigentlichen Kameras eher diverse Sensoren sind, mit denen das Android-basierte Gerät seine Umwelt aufnehmen könnte. Generell ist ein Eintrag in einer Benchmark-Datenbank natürlich noch keine Bestätigung dafür, dass man beim Virtual-Reality-Spezialisten Oculus tatsächlich an einem Smartphone oder Tablet arbeitet.
Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe offener Fragen, die neben der weiteren Hardware auch die Positionierung eines solchen Produkts betreffen. Während das Oculus Rift Headset bisher klar auf die Verwendung in Verbindung mit Desktop-PCs zugeschnitten ist, auch weil viel Leistung für die einwandfreie Bedienung nötig ist, machen sich im Mainstream-Markt auch immer mehr VR-Anwendungen auf Basis von mobilen Geräten breit. Samsung konnte seine Gear VR in Verbindung mit High-End-Smartphones bekanntermaßen bereits einigermaßen erfolgreich verkaufen.
Der Trend geht allgemein hin zu mobilen Geräten, so dass man sich bei Facebook und Oculus sicherlich auch Gedanken darüber macht, wie man Kunden mit mobilen VR-Anwendungen erreichen kann. Um ein Stück vom großen Kuchen zu ergattern, müssten Oculus und sein Mutterkonzern Facebook sicherlich selbst in diesem Bereich aktiv werden - zum Beispiel mit eigener Hardware in Form eines VR-fähigen Tablets oder Smartphones.
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