Samsung lagert OLED-Sparte aus, will unprofitable LCDs loswerden

Samsung, Display, OLED, Transparenz Bildquelle: Samsung
Der koreanische Hersteller Samsung hatte zuletzt immer wieder mit wirtschaftlichen Turbulenzen zu kämpfen, diese hatten zumeist mit Schwächen im Smartphone-Geschäft zu tun. Glücklicherweise für den Konzern läuft das jüngste Galaxy S7 bestens, man kann überfällige Umstrukturierungen ohne jeglichen Druck durchziehen.
Eine Maßnahme, die nun durchgeführt wird, ist die Auslagerung des Geschäfts mit OLED-Panels. Denn Samsung hat beschlossen, dass deren Produktion nun abgespaltet bzw. zu einer eigenen Tochtergesellschaft wird. Grund dafür ist, dass Samsung in dieser Technologie die Zukunft sieht und nicht riskieren will, dass diese an der Gesamtschwäche des LCD-Geschäftszweiges zu leiden hat.

Chinesische Konkurrenz

Denn das früher so lukrative Panel-Geschäft von Samsung Display hat zuletzt einen schweren Stand gehabt, man hatte sehr an der chinesischen Konkurrenz zu leiden. Denn diese überschwemmt seit einer Weile den Weltmarkt mit billigen aber dennoch verhältnismäßig hochwertigen Produkten. Das macht den bisherigen Platzhirschen wie Samsung oder LG schwer zu schaffen.

Eine Ausnahme sind OLED-Panels, hier hat Samsung eine Trumpfkarte. Erst vor kurzem dürften die Koreaner einen lukrativen, dem Vernehmen nach 2,6 Milliarden Dollar schweren Deal mit Apple über die Lieferung von rund 100 Millionen OLED-Displays im Jahr 2017 geschlossen haben.

Ein Samsung-Sprecher hat gegenüber der Korea Times bestätigt, dass man immer mehr Mitarbeiter aus der bisherigen Display-Sparte abgezogen hat und zur OLED-Produktion verlegt hat. "Die jüngste Entscheidung ist Teil der nach wie vor andauernden Bemühungen innerhalb der Samsung-Gruppe, unprofitable Geschäftsbereiche neu zu strukturieren", so der Konzernvertreter.

"Exit-Strategie"

Mehr als das: Samsung sucht nach einer "Exit-Strategie" für das LC-Display-Geschäft. Denn dieses "ist nicht länger vielversprechend" und sei auch bereits jetzt unprofitabel. Deshalb will man diese Sparte verkaufen, womöglich könnte sie nach China gehen, jedenfalls erwähnt das der Samsung-Sprecher.

Siehe auch: iPhone - Samsung soll ab 2017 jährlich 100 Mio. OLED-Displays liefern Samsung, Display, OLED, Transparenz Samsung, Display, OLED, Transparenz Samsung
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