SSDs verlieren ohne regelmäßige Stromzufuhr schon in Tagen Daten
Es ist nicht gerade eine gute Idee, SSDs als externe Speichermedien oder gar als Behälter für Backups zu verwenden. Bereits wenn die Geräte über eine gute Woche hinweg nicht an eine Stromversorgung angeschlossen sind, können auf ihnen gespeicherte Daten verloren gehen oder beschädigt werden.
Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Joint Electron Device Engineering Council (JEDEC), einer Standardisierungsorganisation der Elektronik-Branche. Wie Alvin Cox, Chef der JEDEC und offiziell beim Speicherspezialisten Seagate angestellt, berichtete, hänge die Zuverlässigkeit gemäß der Messungen nicht nur von reglmäßiger Stromzufuhr, sondern auch stark von der Temperatur ab, mit der abgeschaltete Medien gelagert werden.
Da SSDs aus Halbleiter-Chips bestehen, sind ihnen hohe Temperaturen erwartungsgemäß nicht zuträglich. Die Prüfergebnisse klingen allerdings trotzdem dramatisch. Demnach halbierte sich die Zuverlässigkeit der Speichermedien, dass alle enthaltenen Daten wie gewünscht erhalten bleiben, jeweils mit einer um 5 Grad Celsius gestiegenen Temperatur.
Von den Problemen sind dabei vor allem SSDs betroffen, die für den Enterprise-Markt konzipiert sind und bei denen man eigentlich annehmen könnte, dass sie besonders robust sind. Allerdings wird hier in der Praxis anders kalkuliert: Die Hersteller gehen davon aus, dass die maximale Vorhaltezeit von Daten auf diesen Systemen höchstens drei Monate beträgt. Denn SSDs kommen in Datenzentren vor allem in Bereichen zum Einsatz, in denen Informationen schnell verarbeitet werden müssen.
Doch brauchen Anwender hier nun nicht in Panik ausbrechen. Sicherlich ist es ohnehin sinnvoll, stets zeitnah Backups auf Datenspeichern zu machen, die für längere Haltbarkeit bekannt sind. In dem Test zeigte sich aber auch, dass SSDs für den Privatkundenmarkt auch ohne Stromzufuhr wesentlich länger Daten vorhalten können als Enterprise-Produkte - was letztlich an einer anderen Gewichtung bei der Konstruktion hängt. Ein anderer Faktor ist die Tatsache, dass in dem Segment auch der Anschaffungspreis eine wesentliche Rolle spielt, so dass in den Speichern meist nicht die aktuellsten Chipdesigns eingesetzt werden, sondern eher solche, die sich schon seit einiger Zeit bewähren mussten.
Zum Thema: Langzeittest: Kaum ein Nutzer bringt SSDs an ihre Lebensgrenze
Da SSDs aus Halbleiter-Chips bestehen, sind ihnen hohe Temperaturen erwartungsgemäß nicht zuträglich. Die Prüfergebnisse klingen allerdings trotzdem dramatisch. Demnach halbierte sich die Zuverlässigkeit der Speichermedien, dass alle enthaltenen Daten wie gewünscht erhalten bleiben, jeweils mit einer um 5 Grad Celsius gestiegenen Temperatur.
Von den Problemen sind dabei vor allem SSDs betroffen, die für den Enterprise-Markt konzipiert sind und bei denen man eigentlich annehmen könnte, dass sie besonders robust sind. Allerdings wird hier in der Praxis anders kalkuliert: Die Hersteller gehen davon aus, dass die maximale Vorhaltezeit von Daten auf diesen Systemen höchstens drei Monate beträgt. Denn SSDs kommen in Datenzentren vor allem in Bereichen zum Einsatz, in denen Informationen schnell verarbeitet werden müssen.
Privatnutzer leben sicherer
Anders sieht es hingegen bei Privatnutzern aus. Hier kann es schnell einmal vorkommen, dass Daten wie Videos, Bilder und Dokumente über viele Monate hinweg unangetastet auf dem Speicher liegen und die Nutzer erwarten, dass sie auch dann noch da sind, wenn sie beispielsweise beim nächsten Weihnachtsfest der Familie die Bilder aus dem Osterurlaub zeigen wollen. Das gilt insbesondere dann, wenn auch eine SSD als externes Medium genutzt wird.Doch brauchen Anwender hier nun nicht in Panik ausbrechen. Sicherlich ist es ohnehin sinnvoll, stets zeitnah Backups auf Datenspeichern zu machen, die für längere Haltbarkeit bekannt sind. In dem Test zeigte sich aber auch, dass SSDs für den Privatkundenmarkt auch ohne Stromzufuhr wesentlich länger Daten vorhalten können als Enterprise-Produkte - was letztlich an einer anderen Gewichtung bei der Konstruktion hängt. Ein anderer Faktor ist die Tatsache, dass in dem Segment auch der Anschaffungspreis eine wesentliche Rolle spielt, so dass in den Speichern meist nicht die aktuellsten Chipdesigns eingesetzt werden, sondern eher solche, die sich schon seit einiger Zeit bewähren mussten.
Zum Thema: Langzeittest: Kaum ein Nutzer bringt SSDs an ihre Lebensgrenze
Thema:
Preisvergleich WD Black SN850 1TB
Videos zum Thema SSD
- Mini-PCs im Vergleich: KI-fähige Systeme für unter 750 Euro
- Geekom A9 Max: Mini-PC maximiert auf 4-TB-SSD und 128 GB RAM
- Minisforum G1 Pro im Test: So rüstet ihr SSD-Speicher und RAM auf
- 579-Euro-Notebook von Chuwi: SSD im Handumdrehen auf 2 TB tunen
- Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test
Neue Solid-State-Drive-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- US-Militär bestätigt erstmals den Einsatz von Waffen im Erdorbit
- Stinkender Saugroboter? Diese neue Technik stoppt die Gerüche
- Xbox Game Pass: Microsoft streicht offenbar alle Day-One-Spiele
- Kalifornien übersteht Hitzerekord dank vieler neuer Batteriespeicher
- Windows 11: Update KB5121003 beschädigt das BIOS auf HP-Laptops
- MacOS 27: Apple hat sein Golden-Gate-Betriebssystem veröffentlicht
- Valve gibt Ausblick: Steam Deck 2 kommt trotz Hardware-Engpässen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Datenspuren '26 - die 23.te Ausgabe seit 2004
d-hubs - Vorgestern 23:35 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Doodle - Vorgestern 13:36 Uhr -
Die LibreOffice Conference :: 8 Konferenz-Tracks,
d-hubs - 12.09. 23:29 Uhr -
Immich v 3.2.0 :: mit mittlerweile weit mehr als 2.000 Beiträgern
d-hubs - 12.09. 08:50 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - 11.09. 19:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen