SSDs verlieren ohne regelmäßige Stromzufuhr schon in Tagen Daten

Es ist nicht gerade eine gute Idee, SSDs als externe Speichermedien oder gar als Behälter für Backups zu verwenden. Bereits wenn die Geräte über eine gute Woche hinweg nicht an eine Stromversorgung angeschlossen sind, können auf ihnen gespeicherte Daten ... mehr... Speicher, Ultrabook, Ssd Bildquelle: pwnagetool.net Speicher, Ultrabook, Ssd Speicher, Ultrabook, Ssd pwnagetool.net

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hmm versteh ich nicht. Das müsste ja dann auch bei vielen USB-Ticks und SD-karten so sein, denn das ist ja im Grunde nichts anderes. Die Erfahrung habe ich allerdings nicht gemacht. N USB-Stick kann schon mal 2 Jahre so rumliegen. Die Daten sind danach trotzdem noch da. Sollte bei SSD‘s nicht anders sein...
 
@legalxpuser: Du denkst ernsthaft, das in all dem von dir gelistetem, sowie ebenfalls in einer SSD, 1 zu 1 dieselben Chips aus demselben Material, derselben internen Struktur usw. verarbeitet sind / werden ? ;-)
 
@DerTigga: nein das natürlich nicht, aber imho sollte es ja bei SSD's eher noch besser sein, sprich bessere Chips. oder nicht?
 
@legalxpuser: Wenn man davon ausgeht, das je mehr Geld man ausgibt, sich bei den positiven Eigenschaften eines Chips (und seines Controllers) einfach immer nur noch was positives und noch was positives.. hinzu addiert, dann müssten doch grade die oben beschriebenen und ganz sicher was anderes als billigen Industriedinger viel besser dastehen ?
Ergo ist es einfach so, das Chips und ihre Bauweise und Materialzusammensetzung stark unterschiedlich sind und sich z.B. Dinge wie Zuverlässigkeit der Arbeitsgeschwindigkeit unterordnen müssen oder Langlebigkeit durch etwas reduzierte Arbeitsgeschwindigkeit erreicht wird ..oder..oder usw.
Je nach geplantem Einsatzzweck oder der (Verkaufs)Nische, in die der Hersteller damit reinwill.
 
@legalxpuser: Weswegen? Produktionsbedingt wäre es besser, wenn die Speicherchips alle identisch wären. Meiner Vorstellung nach sind es die Controller-Chips, die den Unterschied machen, wobei ich zu faul bin, mir die wesentlichen Unterschiede zwischen einer SATA und einer USB Schnittstelle anzulesen.
 
@subaruba: aber die controler chips können ihre aufgabe doch sowieso nicht erfüllen wenn kein strom vorhanden ist egal ob teuer oder billig. der Datenverlust kann doch nur in den bauteilen stattfinden die die Daten speichern.
 
@legalxpuser: "denn das ist ja im Grunde nichts anderes" - Ähm, doch. Das sind komplett andere Speicher.
 
@ThreeM: Eigtl. überhaupt nicht, nein. Bei SSDs werden im Gegensatz zu USB-Sticks nur viele Flash-Speicherchips parallel angesprochen und die Daten auf diese verteilt, um auf das höhere Tempo zu kommen. Die jeweiligen Speicherchips an sich sind im Wesentlichen die gleichen.
 
@mh0001: Aha ich bekomme - für eine richtigstellung. SD Karten verwenden Speicherchips nach eMMC Spezifikation, SSDs, SLC oder MLC oder TLC speicher. Flash Speicher ist der Oberbegriff. Das SIND unterschiedliche Spezifikationen und Chips.
 
@ThreeM: Nope, gleiche Chips, andere Controller. Auch in SD-Karten sind SLC, MLC oder TLC Chips verbaut.
 
@Minty_Insurrect: Jain. Der Speichertyp ist der selbe, aber andere Spezifikationen. SDkarten sind auch selten direkt gebonded. Die anforderungen einer SD karte sind gänzlich andere als bei SSD.
 
@ThreeM: Die Chips bleiben die selben. Es sind lediglich mehr als bei SD-Karten. In gewisser Weise vergleichbar mit einzelner HDD zu RAID-Verbund aus mehreren HDDs. Wobei eine SD-Karte die einzelne HDD und die SSD der RAID-Verbund wäre.
 
@mh0001: Ob der Speicher parallel (Nor-Flash) oder hintereinander (NAND-Flash) spielt hier eine untergeordnete Rolle (Geschwindigkeit) Ausslaggebend für die unterschiede ist der verwendete Speichertyp...
 
@ThreeM: Bitte? Das ist jedenfalls der Hauptgrund, warum eine 128GB-SSD häufig deutlich weniger oder nur halb so schnell Daten schreiben kann wie eine 256GB oder 512GB - SSD der gleichen Baureihe mit identischem Controller, eben weil nur halb so viele Speicherzellen parallel arbeiten können.
 
@mh0001: Hab ich was anderes gesagt?
 
@legalxpuser: Immer darauf achten wer so etwas schreibt und was der verkauft!! Gute Marketingleute manipulieren uns alle. Ich habe einen 128GB Datenstick und trage darauf immer meine Daten mit mir herum - es ist noch nie etwas passiert.
 
Tolle Überschrift
 
@alh6666: Stimmt. Wirkt auf mich wie eine sehr kurze Zusammenfassung des Inhalts. Irgendwie also genau das, was ich an dieser Stelle erwarte.
 
@alh6666: stimmt, da passte wohl rein von der Länge her ganz vorne nichtmehr das Wort: "Industrie"..-SSDs hin. Aber da so eine News bzw. Seite ja auch (finanziell) von der Menge der Klicks lebt - nicht das sich da zu viele zurückhalten bzw. das Interesse verlieren, wenn sie dieses Wort lesen und als für sich eher nicht zutreffend einstufen.. *fg
 
Ups, sind SD (z.B. micro SD für Fotoapparate) mit SSDs vergleichbar?
Ich nehm gerne die SD als Sicherung (Überschreibe sie nicht), habe aber bisher keine Probleme gehabt auch nicht nach Jahren mit dem auslesen.
 
Hieß es nicht, dass SSDs nach acht Jahren einen Refresh benötigen? So ist zumindest mein Kenntnisstand.
 
@Shadow27374: die frage ist nur wer eine ssd 8 jahre lang benutzt .... die anforderungen steigen ja über den zeitraum, und neue produkte erscheinen bzw. ältere werden günstiger oder fallen weg.
 
@lazsniper2: Hm, Leute ohne Geldbaum im Garten z. B. ;) "Ältere werden günstiger" <- Ich seh jetzt auch keinen Sinn darin, eine alte SSD durch eine alte SSD zu ersetzen, nur weil sie günstig ist. Ich möchte SSDs schon so lange nutzen wie möglich. Die Größe von 128 GB ist für mich auch ausreichend. Wem das nicht reicht, hat entweder eh schon eine Größere oder eine normale Festplatte. Möchte man meinen.
 
@lazsniper2: Ich will es mal so sagen, das dürfte ungefähr Windows Vista gewesen sein, auf den meisten Vista PCs wird aber Windows 8 und Windows 10 ohne Probleme laufen. Gut, zu Vista Zeiten waren SSD noch teurer und kleiner, aber ich glaube schon das noch viele Vista-PCs heute laufen.
 
@lazsniper2: Wie lange ein Stück Hardware Verwendung findet war gar nicht meine Frage. Sondern ob das mir vermittelte Wissen (8 Jahre) korrekt ist.
 
@Shadow27374: kann ich dir leider nicht beantworten, da ich mich mit dem thema noch nicht befasst habe. hab schnellere tauschzyklen ;)
 
@lazsniper2: Kurz bevor die Garantie abläuft / alternativ nach 40 Monaten fliegt die alte Hardware sowieso raus.
 
@C1d: so isses ;)
 
ich halte SSD eigentlich auch nur für eine Brückentechnologie. Bis auf das Volumen, findet kaum noch eine Weiterentwicklung statt. Interessant wird erst wieder ein Medium welches theoretisch unendlich beschreibbar ist, wie es HDDs sind.
 
@knirps: Die Wiederbeschreibbarkeit ist aber durchaus ausreichend, gibt ja schon genügend Tests die das belegen.
 
@Bautz: Nur kenne ich keine Fälle bei dem das de facto auch so ist.
 
@knirps: Gut das Einzelerlebnisse absolut nichtssagend sind.
 
@ThreeM: Kontrollierte Ergebnisse genau so wenig, meiner Ansicht nach.
 
@knirps: Diverse Tests mit unterschiedlichen SSDs sind nicht Aussagekräftig...aha...
 
@ThreeM: Für mich nicht, da meine Erfahrungen diese Tests nichts bestätigend.
 
@knirps: Ich sag ja, deine erfahrungen. Ich hab auch mal schlechte erfahrungen mit Intel CPUs gemacht, sag ich nun das ALLE CPUs von Intel nach 2 Jahren kaputt gehen?
 
@ThreeM: Ich habe SSD nichts aufgegeben, erkenne aber keine Besserung in Sachen Haltbarkeit.
 
@knirps: Also wenn man von einer haltbarkeit zwischen 6-8 Jahre ausgehen (jedenfalls ist das im moment der Wert der von verschiedenen Tests attestiert wird, ist eine längere Haltbarkeit überhaupt nicht notwendig. Da die SSDs in 8 jahren absolut veraltet und lahm sein werden (im Vergleich zu neuren Technologien) Wesentlich wichtiger sind die Schnittstellen. (Mehr Speed)
 
@ThreeM: Ich bin froh wenns 6-8 Monate sind... ich erinnere mich auch, das wir beide die Debatte schonmal hatten.
 
@knirps: Was für SSDs kaufst du denn? Ich kann mich nicht nur auf meine persönlichen Erfahrungen zuhause stützen sondern ebenfalls praxisnahe Ergebnisse liefern. Unsere Firma setzt in den Notebooks und Clients nur noch auf SSDs (Ich spreche hier von 140 Clients). Wir hatten bis Dato (seit 4 Jahren nutzen wir SSDs) einen Ausfall. Grund war Flüssigkeit im Notebook.
 
@knirps: meine erste SSD habe vor ca 4 Jahren gekauft und die rennt immer noch fehlerfrei.
 
@Bautz: Das kommt auf das Einsatzgebiet an. Zum Beispiel für Auslagerungsdateien oder stark benutzte Datenbanken ist eine SSD ziemlich schlecht geeignet. Als einfachen Datenspeicher hingegen sind sie hervorragend geeignet.
 
@Nunk-Junge: Genau mit diese Anwendungsszenarien werden sie aber aufgrund der Geschwindigkeit beworben.
 
@knirps: Ist allerdinds fraglich ob es auf dieser Welt irgendein Unternehmen gibt, welches ein Produkt entwickeln möchte, wekches sie genau 1x verkaufen können.
 
@monte: Auftragsentwicklung oder Medienproduktion sind völlig normale Beispiele dafür.
 
@Nunk-Junge: Jaa.... doch selbst wenn ne SSD nur nen Euro kosten würde hätte ich keine Lust sie jede Woche zu ersetzen ;-)
 
@knirps: Da findet keine Entwicklung statt nur Volumen? Ähm nein. wir haben SLC, MLC TLC Speichertypen. Controller werden weiterhin optimiert, wir haben neue Cachingmethoden.... Wir haben m.2 Steckplätze, Sataexpress, NVM Protokol..... Wo siehst du denn ein Stocken in der Entwicklung.
 
@ThreeM: In der Haltbarkeit sehe ich das Stocken.
 
@knirps: Die ist mehr als ausrechend gegeben. SSDs halten im Regelfall länger als die lebensdauer einer HDD. Auch das zeigen diverse Tests und Vergleiche aus der Praxis und im Labor.
 
@knirps: Also ich kann mich jetzt ich Sachen Zuverlässigkeit nicht beschweren.

Auf der SSD, auf der sich Windows befindet zeigt mir Crystal Disk Info jetzt 11 TB an gesamten Schreibvorgängen. Betriebsdauer knapp 11000 Stunden.

Zustand 100 %.

Die zweite noch ältere SSD hat einen Zustand von 98% darauf entpacke ich viel usw.
Läuft alles wie am ersten Tag.
 
@knirps: Ist eine HDD auch nicht, wegen der Mechanik. Diese hat auch nur eine bestimmte Lebensdauer, für die sie ausgelegt ist.
 
@mh0001: Theoretisch unbeschreibbar ist sie schon, praktisch ist sie es wegen der Mechanik nicht. Dennoch habe ich 20 Jahre alte Platten da, die noch funktionieren. Ich glaube kaum das in 20 jahren von irgend einer SSD behaupten zu können.
 
@knirps: Wieso sollte eine SSD nach 20 Jahren nicht mehr funktionieren?
 
@Chris81: Weil die meistens schon nach ~2 Jahren ihren Geist aufgeben.
 
@knirps: Ich habe keine Ahnung wie du darauf kommst. Ich habe in den letzten 5-6 Jahren über 70 SSDs verbaut und bis jetzt ist noch keine davon ausgefallen. Selbst die ältesten davon haben bis jetzt nur einen winzig kleinen Bruchteil ihrer Schreibzyklen verbraucht.
 
@knirps: Quatsch. Ichhabe mehrere SSDs im Einsatz, in der Workstation sinds 3. Die älteste ist knapp 5 Jahre alt (Corsair) die billigste (Crucal) knapp über 3 Jahre alt. Von "meist nach ~2 Jahren" kann keine Rede sein.
 
@ThreeM: Wie gut das du mehrere davon im Einsatz hast und darum auch deine Erfahrungen maßgebend für diese Debatte sind.
 
@knirps: Ich wollte mich nur auf deine Diskussionsebene begeben. Hier scheint es sogar das richtige gewesen zu sein, kritisierst du doch genau diese art der Diskussion bei mir, verwendest diese aber selbst ;)

Ich habe mehrfach auf div. Tests verwiesen. ;)
 
@ThreeM: Und ich habe dir gesagt, das ich auf die Tests nichts gebe, da meine Erfahrungen sie nicht decken. Ich gebe nun mal als aller erstes etwas auf meine Erfahrungen und dann erst sind für mich nicht-prüfbare Dinge relevant.
 
@knirps: Das ist schade, bleiben dir doch so neue Erkenntisse verwehrt. Das ist quasi die selbe denke wie "Früher war alles besser"
 
@ThreeM: In diesem Fall bestätigt es sich für mich. Ich hatte innerhalb von zwei Jahren mehr Probleme mit SSDs als in 20 Jahren mit HDDs.
 
@knirps: Das ist natürlich ärgerlich, keine Frage. HDDs fallen bei mir und in der Firma aber regelmässiger aus als SSDs.
 
@ThreeM: Will ich auch gar nicht absprechen, auch mir sind HDDs kaputt gegangen. Allerdings ist das bei HDDs ein Prozess, die kränkeln, schwächeln und irgendwann ists vorbei. Aber man kann den Zeitraum nutzen für ei Backup.
SSDs kränkeln nicht, sie schwächeln nicht, die geben keine komischen Geräusche von sich... sie sterben einen schlagartigen tot. Nicht immer ist die absolute Geräuschlosigkeit ein segen.
 
@knirps: Das stimmt so euch nicht. Auch SSD liefern per Smart bestimmte werte. Anhaltspunkt ist z.B. wie oft die SSD schon speicher remapped und Zellen als Defekt markiert hat.
 
@ThreeM: Ich gucke mir aber nicht jeden tag diese Werte an. Ich habe auch kein Interesse mir jeden tag diese Werte angucken zu müssen um vorahnen zu können, ob sie morgen beim einschalten noch funktioniert.
 
@knirps: Dafür gibts Monitoring tools, sogar mit e-Mail Alamierung und so weiter.
 
@ThreeM: Wenn ich alles monitoren muss heute, dann bleibe ich doch lieber in einigen dingen stehen, die weniger anfällig waren.
 
@knirps: Bei nur ~2 Jahren Laufzeit hast du aber ziemlich Pech gehabt. Ich hab seit 5 Jahren eine OCZ Vertex 2 120GB (welche als DIE Problem-SSD überhaupt gilt) in Betrieb, die seitdem eine Gesamtdatenmenge von etwa 6 TB runtergeschrieben hat, und die läuft nach wie vor im täglichen Einsatz völlig problemlos mit voller Geschwindigkeit. Der "Health-Score" in den SMART-Werten steht immer noch bei 99% (seit ein paar Jahren).
Meine Samsung-SSD läuft auch schon mehrere Jahre problemlos. Ich kann da bisher keinen Nachteil gegenüber meinen bisherigen HDDs erkennen, wobei sich da bei mir schon einige nach 3-5 Jahren Nutzung mit lautem Klackern verabschiedet haben.
 
@knirps + ThreeM: Wieso diskutiert ihr hier eigentlich? jeder hat seine festgefahrene meinung.

selbst wenn man knirps damit kommen wuerde, dass der ssd-hersteller einen kostenlosen vor ort austausch service anbieten wuerde und eine backuploesung ja schon vor einem defekt vorliegen sollte, wuerde er lieber den click-of-death bestehen, bevor er sich gedanken ueber die datensicherung machen wuerde...

aber nichts desto trotz, sehr amuesant :)
 
@laforma: Das Problem ist, das bei einem Austauschservice, den ich auch schon in Anspruch genommen habe, meine Daten nicht ausgeteuscht werden.
 
@laforma: Ich kanns halt nicht lassen ;)
 
@mh0001: Tach
Da habe ich mit der Vertex2 genau die gleichen Erfahrungen gemacht nach Jahren. Alles noch schön. Und was wurde auch gejammert. Schlimm.
 
@mh0001: Nein, keine Mechanik hat nur eine bestimmte Lebensdauer. Sie unterliegt aber Verschleiß und fällt irgenwann aus. SSDs haben aber im Gegensatz eine begrenzte Lebensdauer. Verschleiß unterliegen sie zusätzlich auch noch.
 
@Nunk-Junge: Dann verstehst du nicht, wie man in der Konstruktion die Materialien sowie die Materialstärken bzw. Stabilität einer Konstruktion wählt. Man hat IMMER eine angepeilte mittlere Lebensdauer, aufgrund derer man dann entscheidet, wie dick und stabil bestimmte Komponenten bei der erwarteten Beanspruchung ausgeführt sein müssen. Und das muss man wiederum gegenüber Kosten und Größe der Konstruktion abwägen.
Du sprichst doch den Verschleiß selber an. Nun gerade dieser ist es, der die Lebensdauer, für die die Platte ausgelegt ist, bestimmt. Der erwartete Verschleiß ist ziemlich genau bekannt und darauf dimensioniert man dann halt die Komponenten...
 
@mh0001: Der Vergleich hinkt. In der Ingenieurskunst gilt das vielleicht, in der Elektronik nicht. Wenn bei einem Gebäude die Stabilität nicht reicht, dann nutzt Du eben dickere oder mehr Stahlträger. Du kannst in der Elektronik nicht einfach eine bessere Komponente wählen. Um die Lebensdauer einer Platte zu erhöhen, kannst Du nicht einfach einen dickeren Lesekopf wählen. Oder um die Magnetschicht zu verbessern, kannst Du nicht einfach die Beschichtung verdoppeln. Damit verlierst Du die Funktionalität oder schränkst sie zumindest stark ein. Aber bei SSDs geht es gar nicht darum. Die Speicherzellen haben eine begrenzte Lebensdauer, die du nicht verbessern kannst. Unabhängig vom Verschleiß.
 
@knirps: Niemand auf der Welt hat jemals ein Speichermedium unendlich oft beschrieben.
 
@Chris81: Ergibt Sinn, da wir auch nicht unendlich leben...
 
@Chris81: Doch - Chuck Norris
 
@Paradise: Zwei mal!
 
@knirps: ssd's als brückentechnologie zu beschimpfen ist schon sehr weit aus dem fenster gelehnt. irgendwann stirbt die mechanische platte komplett aus. es gibt auch im enterprise feld bereits passende ssd's die ohne gefahr benutzbar sind. und im consumerbereich auch. evtl. erwischt man mal ein montagsmodell - das kann dir mit jedem stück hardware passieren, egal was. ich pers. hatte bereits gut 10-12 ssd's verbaut, und keine hatte defekte - gingen alle gebraucht wieder weg nach ende meines nutzungszeitraums.
 
@lazsniper2: Das tut sie sicher irgendwann, ich würde aber sagen da vergehen noch ca. zwei Jahrzehnte bis das soweit ist.
 
@knirps: das ist dann sowieso egal, so lange ist eine hardware nicht im einsatz. weder im beruflichen umfeld noch im privaten ;)
 
Hohe Temperaturen nicht zuträglich? Kam nicht letztens noch die Meldung, dass SSDs heiß betrieben werden sollten?
 
@BloodEX: Peperonis sehen alle gleich aus und schmecken alle gleich (heiß) ?
 
@BloodEX: Ich glaube du meinst diese Meldung?

http://www.heise.de/newsticker/meldung/SSD-Lagerung-und-Temperaturen-2639898.html
 
@Kribs: Jup, genau die meinte ich. ^^
 
Also ich war letztens volle drei Wochen weg und mein System funktioniert immer noch normal.
 
@Memfis: Toll, und was sagt uns das, außer, dass Du die Meldung nicht verstanden hast?
 
@Memfis: Ich schließe mich an. War letztes Jahr fünf Wochen weg, Kippschalter aus. Raumtemperatur 18 - 20 Grad Celcius. Keine Probleme. Allerdings liegt da nur das OS drauf. Nichts, dessen Verlust mir Sorgen bereiten würde.
 
Jau und deshalb muss alles Persönliche so unbedingt als Backup auf die Cloud SSD.... ;-) und zwar alle Generationen
 
@tommit: genau. am besten nsa-dropbox, damit deine daten auch schön von den mächtigen u, s und a einsehbar sind ;)
 
@tommit: Oh, Du hast etwas Neues erfunden. Oder ist es nur Unkenntnis?
 
@Nunk-Junge: er meinte das als anspielung. klar hätte er es als "cloud laufwerk" oder nur "cloud" bezeichnen sollen. nicht alles auf die goldwaage legen ;)
 
Kann ich so gar nicht mit meinen Erfahrungen decken. Sowohl eine SSD von Samsung, die früher als interner Speicher gedient hat als auch jeder USB Stick, SD Karte und sonstige NAND-basierte Speicher in meinem Besitz haben nie ein solches Verhalten gezeigt. Scheint mir bloß eine Sensationsmeldung zu sein um die immer noch lebendige SSD-Paranoia zu füttern.
 
@nablaquabla: Du hast da (auch preislich) die Industrie Varianten / Ausführungen von gekauft ? Nicht das du zu wenig ausgegeben hast und quasi nur die Home Versionen gekauft hast, was ja, laut obiger News: weit weniger oder sogar garnicht zu den problematischen Gerätchen zu rechnen ist.. meine ich ;-)
 
@nablaquabla:
Ich auch nicht. Hatte auch schon einige Enterprise-SSDs hier und durch meine Nutzung sind die im Jahr 5 bis 7 Monate komplett ohne Strom. Noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Auch sehr alte SSDs hatten da keine Probleme.
 
oh man oh man, als kurze zusammenfassung. höhere betriebstemperaturen verdoppeln die lebenserwartung ca. alle 7°. Höhere lagertemperaturen senken sie um die hälfte alle 5° im schnitt.
 
Irgendwie steht in diesem Artikel alles und garnichts, gibts keine Detailinfrmationen? Von welchen Zeiträumen wird gesprochen, wievie % Daten nach welchen Bedingungen, ab welcher Temparatur, wie Stromlos (PC offline oder Kabel getrennt) etc. etc.
 
@Gärtner John Neko: So ziemlich mein Gedankengang. Wenn man wirkliche Daten will muss man sich die gelinkte JEDEC präsentation selbst anschauen und die Graphen analysieren. Viel Spaß dem Otto Normal user.

@Artikelverfasser: 6 setzen. Ihr Job ist es den Kram verständlich und objektiv für den "average Joe" aufzuarbeiten aber keine unfundierte Panikmache zu publizieren.
 
@Gärtner John Neko: seite 26 und 27 der präsentation.
 
Panikmache, um mehr SSDs abzusetzen. Zudem gewährleistungsgedeckt, da Datenverlust, der durch den Aufbau des Mediums bedingt ist, ebenfalls ein defektes Produkt darstellt.
 
Der zweite Absatz beruhigt ja ein wenig. Ich meine 1 Woche... Dann dürfte man ja nicht einmal mehr auf Dienstreise, oder in den Urlaub, ohne das man den PC abschalten dürfte ;-)

Ich frage mich nur, wieso soetwas die Hersteller nicht getestet haben.
Eigentlich müssten sich ja dann auf den Produkten Warnhinweise befinden.
 
Sind wir hier schon bei der ComputerBILD?

herrlich unnötige panikmache und im greunde genommen unnötigre artikel auf Bild Niveau.

war 6 Wochen im urlaub, meine ssd hat nix vergessen. Vielleicht Wieder eine Schlagzeile a la bild: "Unfassbar, SSD übersteht 6 Wochen ohne Stromzufuhr"

lachhaft.
 
@crusher²: Genau mein Gedanke. Mein Kommentar dazu wurde übrigens gelöscht. Aber leider sinkt WinFuture immer wieder dieses unsägliche BILD-Niveau.
 
Es lebe die gute "alte" mechanische Festplatte! :)
 
Also wir waren 4,5 Wochen im Urlaub und da hatte der PC auch keinen Strom gehabt. Es war alles in Ordnung, als wir wiederkamen.
 
@citrix no.4: du hättest auch ein jahr sabbatical nehmen können, dann wär immer noch alles da gewesen ;)
 
@lazsniper2: ein Blick auf meinen Kontostand würde mir nichtmal einen Monat erlauben :D
 
@citrix no.4: das ist dann ein anderes thema. oder verliert dein geldbeutel auch scheine, wenn du ihn längere zeit nicht aufklappst ;) ?
 
SSD sind schnell aber die dinger sind noch unausgereift und völlig überteuert.
 
@Smilleey: größter blödsinn überhaupt. würden unternehmen ssd basierte speicherlösungen nutzen wenn sie nicht sicher oder ausgereift wären? nein. sie bieten immense vorteile, die du dir gerne ergooglen kannst. nicht nur enterprise, auch privat sind sie längt mehr als günstig und zuverlässig.

klar kannst du keinen €cent pro GB schnitt vergleichen mit langsamen storage plattern. aber das will die ssd ja noch nicht. glaub mir, in ein paar jahren sieht das anders aus.
 
dann sollte es inzwischen tausende Meldungen von blue screens und kaputten Windows installationen geben. Viele scans sollten belegen, dass dll's exe-files etc. plötzlich andere Prüfsummen haben.....
Ich kann das so nicht ganz glauben, denn wenn das so krass wäre, hätte man das auch in der Praxis schon festestellt....
 
@bowflow: ich glaube da fürchtet eine alte industrie um ihre umsätze ;)
 
Ist ja wie bei der Bildzeitung.
Einen riesen Aufmacher und nix dahinter. Was interessieren mich Server-SSD?
 
als Systemplatte kein Problem - Daten Sichere ich auf 2. HDD inkl. Backup und NAS (doppelt) Problem gelöst !
mfg. Markus
 
beim Speicherspezialisten Seagate angestellt............!!!!!!!!!!
ha ha ha ,-)
 
Also rein schon aus Kostengründen verwende ich SSDs nur für Systempartitionen (Da sind sie allerdings unverzichtbar!) und für mein Archiv weiterhin HDDs :)
 
SSDs waren schon immer eine Hardwarelösung für ein Softwareproblem. Eine HDD könnte bei wahlfreien Zugriffen genau so schnell sein wie bei sequentiellen Zugriffen. Wenn man das IO-Scheduling mal vernünftig machen würde.
 
Also meine SSD (von Samsung) in meinen Samsung Netbook N150 hat noch keine Daten verloren. Das Netbook ist manchmal Wochenlang nicht an...
 
Hui, das sind ja alles promovierte Leute aus der Nanostrukturtechnik hier, wie ich sehe. Wirklich beeindruckend! Wozu sollte sich der durchschnitts-Googler überhaupt die Mühe machen bei dieser Masse an Profis noch was dazu zu lernen? Haben ja alle den vollen Durchblick was Epitaxie, Bandlücken, Phononen und Halbleiter im Allgemeinen betrifft. Jahrzehnte lange Erfahrung mit Tests von Speicherchips ist hier Mindestanforderung zum mitreden!
WinFuture.de - Dort, wo man sich nur mit einem Maximum an Expertise für Streitgespräche über SSDs zu Wort melden darf, nachdem hervorragend recherchierte Artikel veröffentlicht wurden! Internet und Dein unendliches Wissen, geschöpft aus den unfehlbaren Gedanken deiner Masse an Nutzern. Ahoi!
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