Intel kündigt im CES-Vorfeld Wearables-Offensive an

Intel, Chef, Brian Krzanich Bildquelle: Intel
Der Chiphersteller, der den Smartphone-Trend verschlafen hat, will sich einen derartigen Fehler kein zweites Mal erlauben. Intel-CEO Brian Krzanich hat nun kurz vor der CES 2014 zahlreiche Innovationen und einen Fokus auf tragbare Elektronik angekündigt.
In einem Interview mit Re/Code, der neuen Seite des ehemaligen AllThingsD-Teams, verriet Intel-Chef Brian Krzanich, wie er sein Unternehmen neu ausrichten will. "Derzeit sehen die Leute Intel als ein PC-Unternehmen. Hier haben wird in den vergangenen etwa 20 Jahren sehr gute Arbeit geleistet, aber der Markt bewegt sich weiter", sagte der Intel-CEO.

Und auch Intel möchte sich weiterbewegen. Auf der nächste Woche stattfindenden Consumer Electronics Show soll der Startschuss dazu fallen. Laut Krzanich werde der Chiphersteller in Las Vegas zahlreiche Prototypen zeigen und nicht bloße Ankündigungen vornehmen. Die Geräte, die es auf der CES als funktionierende Vorabversionen zu sehen geben wird, sind allerdings teils Monate oder auch ein ganzes Jahr vor der Marktreife entfernt. Intel war es aber dennoch besonders wichtig, Nägel mit Köpfen zu machen und entsprechende Prototypen abzuliefern.

Dabei soll es vor allem so genannte Wearables zu sehen geben, will Intel aber weit mehr als nur Smartwatches zeigen. Vielmehr verspricht Krzanich einige "höchst innovative" Produkte in dieser Geräteklasse, Details nannte er jedoch keine. Eine große Rolle werden dabei neue Quark-Chips spielen, diese ermöglichten aufgrund ihrer geringen Größe zahlreiche neue Einsatzgebiete: "Unserer Ansicht nach kann Quark fast alles 'smart' machen", so Krzanich.

Ein weiterer Intel-Schwerpunkt auf der CES werden Tablets sein. Hier soll es ebenfalls Funktionen geben, die man laut Krzanich "bisher nicht für möglich gehalten hat." Eine davon soll im Zusammenhang mit Bildverarbeitung stehen, Details dazu werden aber auch erst nächste Woche folgen.

Smartphones sind und bleiben für Intel ein "Markt mit Herausforderungen", wie der Intel-Chef zugibt. Grund dafür sind Übersättigung bzw. die Dominanz von Apple und Samsung, die zusammen auf einen Anteil von rund 80 Prozent kommen. Wer es nicht schaffe, einen der beiden als Partner zu gewinnen, der könne auf diesem Markt auch nicht vorankommen, so Krzanich. Intel, Chef, Brian Krzanich Intel, Chef, Brian Krzanich Intel
Mehr zum Thema: Intel
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren13
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr tax 2017 Professional (für Steuerjahr 2016)
tax 2017 Professional (für Steuerjahr 2016)
Original Amazon-Preis
29,99
Im Preisvergleich ab
28,99
Blitzangebot-Preis
22,99
Ersparnis zu Amazon 23% oder 7

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Beiträge aus dem Forum

Weiterführende Links

Tipp einsenden