Suchsystem findet verlegte Schlüssel und Brillen

Eine "Suchmaschine" soll es ermöglichen in geschlossenen Räumen und auch in Schränken und Schubladen nach Gegenständen zu suchen. Entwickelt wurde sie von Medieninformatikern der Universität Ulm.

Dabei werden Schlüsselbund, Geldbeutel oder Sonnenbrille mit speziellen Anhängern oder Aufklebern versehen, die mit kleinen Funkmodulen ausgestattet sind. Ein technisch aufgerüstetes "Smart Furniture" macht es über relative Positionierung möglich, den gesuchten Gegenstand zu lokalisieren. Die Suchanfrage wird einfach über ein webbasiertes Interface eingegeben:

Auf die Frage "Wo ist mein Geldbeutel?". soll der Computer dann in verständlicher Sprache beispielsweise antworten: "Der Geldbeutel liegt zwischen Bett und Schrank." Durchschnittlich verlegt ein Normalbürger laut Angaben eines britischen Versicherungskonzerns bis zu neun Gegenstände pro Woche, ganz oben auf der Liste Handy, Schlüssel und Sonnenbrillen. Um dafür eine Lösung zu finden, haben sich Studenten aus Ulm das neue System ausgedacht.


"Find My Stuff" (FiMS) nennen sie ihr Produkt. Das System arbeitet an den jeweiligen Gegenständen dabei mit zwei verschiedenen Funkmodulen: Einem sogenannten ZigBee-Sender und einem RFID-Transponder. "Beide Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Reichweiten und werden so kombiniert, dass nicht nur in Räumen, sondern auch in bestimmten Möbelstücken gesucht werden kann", erläuterte Jens Nickels von der Uni Ulm.

Im Mittelpunkt ihrer Entwicklung stehen sogenannte "Smart Furniture", also intelligente Möbel: In diesem konkreten Fall um eine mit Funktechnik aufgerüstete Kommode. Diese ist in der Lage, genau zu bestimmen, wo in ihrem Inneren ein bestimmter Gegenstand liegt und kann mit dem Rechner oder dem Smartphone des Nutzers via WLAN kommunizieren.

Im Gegensatz zu Positionierungsmethoden, die absolute Koordinaten berechnen, arbeitet FiMS nach dem Prinzip der relativen Positionierung mit Hilfe von Signalstärkemessungen. "Abschirmungs- und Reflexionseffekte machen uns daher weniger zu schaffen", erklärte Doktorand Bastian Könings die Idee. Bleibt die Suche per RFID erfolglos, kontaktiert der Server den gesuchten Gegenstand selbst mit der programmierten Aufforderung, sich über ein ZigBee mit größerer Reichweite bemerkbar zu machen.
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Ich habe das Gefühl das man nicht nur den Schlüssel oder die Brille damit leichter findet.
 
Hatten wir doch schon früher mal am Schlüsselbund, weiß leider nicht mehr den Namen davon.
 
@frankyboy1967: Ich dachte schon du bringst hier den passenden Brüller. So von wegen: Hatten wir früher auch mal am Schlüsselbund, doch leider weiß ich nicht wo der ist.
 
F: "Wo ist meine Freundin?" A:"Bei ihrem Arbeitskollegen auf dem Bett."
 
Wie kann man nur Dinge die man mehrmals täglich braucht verlegen? Ich schaffe sowas nur bei Sachen, die ich vlt. maximal 1x im Monat nutze.


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