Samsung: Tablet-Bedienung durch Hirnströme
Samsung arbeitet intensiv daran, die Steuerung von Computern per Gehirnstrom zu ermöglichen. Was wie Zukunftsmusik klingt, funktioniert im Experiment bereits, berichtet Technologyreview.
Demnach ist es den Samsung-Entwicklern im Labor gelungen, mittels einer mit Elektroden bestückten Datenkappe ein handelsübliches Galaxy Note 10.1 anzusteuern. Konzentriert sich der Nutzer etwa auf ein bestimmtes Icon auf dem Tablet, lassen sich typische Gehirnströme auslesen, die dann zum Öffnen der App führen.
Die Brain-Computer-Interface (BCI) benannte Methode fasziniert Forscher schon seit Jahrzehnten. In der Medizin könnten etwa behinderten Menschen so Möglichkeiten gegeben werden, mit Kraft der Gedanken Texte zu buchstabieren und dadurch zu kommunizieren. Auch an der Berliner Charité beschäftigt sich ein Team mit der Zukunftstechnik.
"Vor einigen Jahren war eine kleine Tastatur die einzige Möglichkeit, das Telefon zu steuern", zitiert Technologyreview Samsungs Projektleiter Insoo Kim. "Heute kann der Anwender schon Stimme, Berührung, Gesten und Augen nutzen, um mit den Mobilgeräten zu interagieren." Ziel sei es, die Palette der Eingabemöglichkeiten zu erweitern.
Samsung soll es bereits gelungen sein, in mehr als 80 Prozent der Tests die gemessenen Gehirnströme auch den tatsächlich gewünschten Aktionen zuzuordnen. Zur Messung setzen die Entwickler dabei auf so genannte "trockene EEGs (Elektroenzephalografie)", die theoretisch relativ einfach in Kopfbedeckungen wie Mützen oder Base-Caps zu integrieren wären.
Von Serienreife und Markteinführung scheinen Samsungs Experimente aber noch weit entfernt. Szenarien wie bei "Matrix" bleiben vorerst also weiterhin Filmen, Literatur und anderen Kunstsparten vorbehalten. Aber Beispiele wie Kinect und Siri haben gezeigt, wie schnell sich Technologien fortentwickeln, sobald kommerziell ausgerichtete Unternehmen Innovationen vorantreiben.
Die Brain-Computer-Interface (BCI) benannte Methode fasziniert Forscher schon seit Jahrzehnten. In der Medizin könnten etwa behinderten Menschen so Möglichkeiten gegeben werden, mit Kraft der Gedanken Texte zu buchstabieren und dadurch zu kommunizieren. Auch an der Berliner Charité beschäftigt sich ein Team mit der Zukunftstechnik.
"Vor einigen Jahren war eine kleine Tastatur die einzige Möglichkeit, das Telefon zu steuern", zitiert Technologyreview Samsungs Projektleiter Insoo Kim. "Heute kann der Anwender schon Stimme, Berührung, Gesten und Augen nutzen, um mit den Mobilgeräten zu interagieren." Ziel sei es, die Palette der Eingabemöglichkeiten zu erweitern.
Samsung soll es bereits gelungen sein, in mehr als 80 Prozent der Tests die gemessenen Gehirnströme auch den tatsächlich gewünschten Aktionen zuzuordnen. Zur Messung setzen die Entwickler dabei auf so genannte "trockene EEGs (Elektroenzephalografie)", die theoretisch relativ einfach in Kopfbedeckungen wie Mützen oder Base-Caps zu integrieren wären.
Von Serienreife und Markteinführung scheinen Samsungs Experimente aber noch weit entfernt. Szenarien wie bei "Matrix" bleiben vorerst also weiterhin Filmen, Literatur und anderen Kunstsparten vorbehalten. Aber Beispiele wie Kinect und Siri haben gezeigt, wie schnell sich Technologien fortentwickeln, sobald kommerziell ausgerichtete Unternehmen Innovationen vorantreiben.
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