Open Source: 20.000 Dollar für XBRL-Tools geboten

Die Organisation XBRL U.S. will Entwickler mit Preisen bedenken, die neue Open Source-Tools für die Verarbeitung der Auszeichnungssprache XBRL entwerfen. 20.000 Dollar lobte die Organisation, unter deren Dach die Entwicklung der Technologie betreut wird, dafür aus.

XBRL basiert auf XML und ist für die Auszeichnung von Finanzdaten von Unternehmen gedacht. So gibt es verschiedene Tags, die in den Bilanzregeln festgelegte Werte wie den Nettogewinn oder den Umsatz beschreiben. Das soll es erleichtern, solche Geschäftsdaten einfacher automatisiert verarbeiten zu können.


In den USA sind börsennotierte Unternehmen schon verpflichtet, ihre Geschäftsdaten der US-Börsenaufsicht via XBRL zur Verfügung zu stellen. Entsprechend gibt es schon eine ganze Reihe von Tools, die eine allgemeine Verarbeitung von XBRL-Daten ermöglichen.

"Der Focus lag bisher darauf, Software bereitzustellen, mit der XBRL erzeugt wird", erklärte Phillip Engel, Chef-Techniker bei XBRL U.S. Allerdings soll nun eine größere Bandbreite an Tools für verschiedene Aufgaben und Analysemethoden entstehen. Um den Entwicklern hier einen Anreiz zu geben, wurde der Preis ausgelobt.

Die Organisation empfahl dafür, dass sich idealerweise Teams zusammenfinden, die sich aus Programmierern sowie Leuten, die tiefer in der Finanzwelt verwurzelt sind, zusammensetzen. Eine Festlegung auf bestimmte Lizenzmodelle gebe es im Rahmen der Aktion nicht - allerdings müsse die Software quelloffen bereitgestellt werden. Teilnehmer haben bis zum 31. Januar 2012 Zeit, ihre Tools einzureichen. Anschließend soll eine fünfköpfige Jury den Preisträger küren
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Dafür können sie nicht mal EINEN ENTWICKLER für halbes Jahr bezahlen.... Und wollen dass ganze Teams dran arbeiten. Manager....
 
@nsa666: Echt mal, 20.000 lockt keinen Programmierer, da kriegt man für Aufträge dass x-fache, vorallem in dem Bereich.
 
@nsa666: Open Source sagt dir aber was? Stell dir vor es gibt leute die das sogar komplett umsonst entwickeln, bzw. Unternehmen die entwickelte Tools anstatt einzustampfen einfach als Open Source freigeben. Desweiteren ist es sehr gut für das Image eines Entwicklers auch mal ein richtig gutes Open Source Tool entwickelt zu haben, dies lässt sich immer als positive Referenz ausweisen :)
 
@SimpleAndEasy: Wenn das Leute aus idealistischen Gründen machen, dann für eine Zielgruppe, die nicht aus Firmen des Finazsektors besteht. Für Open-Source-Programme in diesem Bereich wären eher Firmen denn Einzelpersonen oder freiwillige Teams denkbar. Natürlich ist die Frage wie groß genau der Aufwand wär, aber ich kenne iPhone-Programmierer die verdienen schon >20.000 für kleine Apps, wer also auf Geld oder Referenzen aus ist hat da wohl weitaus bessere Optionen.
 
@lutschboy: Wer auf Geld aus ist entwickelt sicherlich kein Open Source Tool das ist mal fakt, daher ist deine Argumentation total sinnfrei, da Bezahlung und Open Soruce nichts gemein haben. Das Open Source Programme meist freiwillig und ohne Bezahlung entwickelt werden ist mir durch aus auch klar aber wenn hier nun eine Behlohnung in Höhe von 20.000 Dollar drauf kommt ist dies doch keines Wegs schlecht oder!? Desweiteren macht sich der Eintrag im Lebenslauf immer gut, aber das habe ich ja oben schon erwähnt.


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