Forscher entwickelt schnelles FPGA mit 1.000 Cores

Prozessoren Ein Forscher der Glasgow University hat ein leistungsfähiges Field Programmable Gate Array (FPGA) entwickelt, das mit tausend Rechenkernen arbeiten kann. Bei FPGAs handelt es sich um Chips, deren logische Schaltungen frei programmiert werden können. Das ist deutlich aufwändiger, als die Entwicklung herkömmlicher Software für einen normalen Prozessor, dafür ist die Leistungsfähigkeit letztlich bedeutend höher.

Wie der Entwickler des neuen FPGA Wim Vanderbauwhede ausführte, könne sein Chip Videos beispielsweise 20 mal schneller kodieren, als ein moderner High End-PC. Der Schlüssel für die Arbeit mit dem FPGA lag seinen Angaben zufolge aber darin, dass er effizientere Wege gefunden habe, wie solche Chips programmiert werden können.

Nur so ist es in vertretbarem Aufwand möglich, mit tausend Kernen zu arbeiten. Diese sind auf dem Chip in einem Netzwerk zusammengeschlossen und verfügen jeweils über eigene Speichereinheiten.

Ziel seiner Entwicklungsarbeit sei es, solche FPGAs für den Einsatz in Datenzentren geeignet zu machen, so Vanderbauwhede. Dies würde dort zu einer höheren Leistung führen, aber auch der Stromverbrauch könnte reduziert werden. Immerhin arbeitet der FPGA des Forschers mit lediglich rund 5 Watt, während vergleichbare Prozesse auf herkömmlichen CPUs 100 bis 200 Watt benötigen würden.
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